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Privates Blog von Roland Kübert

Das erste Mal kurz/kurz im Jahr 2017

Ich hatte zwar nicht wirklich Lust dazu, habe mich heute aber trotzdem zu einem 4 x 2.000 m-Intervalltraining aufgerafft. Nachdem ich am Dienstag trotz des schönen Wetters aus Zeitmangel leider nur morgens bei ungefähr 2° C laufen konnte ging es heute in der Sonne auf die letztens schon mal gelaufene Runde vom Volksfestplatz zur Obernauer Schleuse und zurück, dieses Mal allerdings mit kürzeren Trabpausen.

Eisig kalt am 26. Januar 2017

Das letzte Mal, als ich die Runde gelaufen war, war noch Eis auf dem Main, heute war es frühlingshaft warm und neben drei sehr guten und einem akzeptablen Intervall war es vor allem das Wetter, das den Lauf so schön gemacht hat. Das erste Mal im Jahr 2017 ging es heute in kurzer Hose und kurzem Shirt an den Start und was soll ich sagen, es war wunderbar. Okay, wenn man so bekloppt schnell rennt kann man wahrscheinlich auch im Winter in kurzen Sachen laufen, heute war es aber zauberhaft. Ja, ich habe mittlerweile gelernt dass das nicht heißt dass ab heute Frühling ist, aber es war immerhin mal ein Lichtblick nach den vielen kalten Läufen in letzter Zeit. 🙂

Das erste Mal kurz/kurz laufen am 16. Februar 2017

Projekt 52.2017.02: Wolfgang Hilbig – Ich

Zweites Buch in 2017, man sieht es geht nur schleppend voran, sind wir doch aktuell schon in Kalenderwoche 7. Das liegt zum einen an einem recht betriebsamen Januar, zum anderen daran dass ich mich auch wieder etwas mehr um Fachliteratur bemühe, die sich nicht unbedingt im Vorbeigehen liest, wie aktuell den Peterson/Davie. Zum dritten habe ich bisher bewusst auf leichte Zwischenliteratur verzichtet um endlich mal die SZ-Bibliothek zum Abschluss zu bringen. Mit Wolfgang Hilbig stand mal wieder ein First auf der Liste, auch dieser Autor war mir bisher gänzlich unbekannt.

Im Mittelpunkt seines zweiten Romans, „Ich“ (1993), der ebenfalls günstige Aufnahme im Literaturbetrieb fand, steht ein erfolgloser Lyriker, der für die Staatssicherheit der DDR arbeitet.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Hilbig)

Die Hauptperson in Hilbigs Ich weist durchaus Parallelen zu Wolfang Hilbig auf, mit dem großen Unterschied dass Hilbig selbst nicht für die Staatssicherheit arbeitete. M.W., die Hauptperson, Deckname Cambert, arbeitete aber, wie Hilbig auch, eine zeit lang als Heizer und versuchte sich nebenbei als Schriftsteller. Neben der Doppelexistenz als Arbeiter und Schriftsteller, die auch Hilbig selbst führte, ist M.W. aber darüber hinaus eben noch inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit, erst in seinem Heimatort A., dann in Berlin, wo er einen anderen Schrifsteller und dessen Lesungen – den Vorgang: Reader – überwacht.

Ich habe dem Buch gegenüber gemischte Gefühle, denn die Handlung ist interessant und die Sprache herausfordernd, aber die Struktur hat mir nicht zugesagt. Das alte Leid mit Büchern Kapiteleinteilung, bei denen man manchmal nicht so genau weiß, wie die aktuelle Szene zeitlich einzuordnen ist. Lyrik ist zwar nicht mein Fall, aber Hilbig hat neben Ich noch ein Dutzend weitere Romane geschrieben, nicht ausgeschlossen, dass ich ihm irgendwann nochmal lesend begegne.

SV Waldhof Mannheim – Stuttgarter Kickers 3:2 (0:0)

Erstes Fußballspiel im neuen Jahr und gleichzeitig das erste Spiel des SVK in der Saison 2016/17, das Nachholspiel der Kickers beim SV Waldhof. Das Spiel war ursprünglich abgesagt worden und ich hatte mir überlegt, zum Nachholspiel zu fahren, das fiel dann aber auch ins Wasser, beim dritten Versuch fand das Spiel dann also statt und ich kam zu meinem zweiten Besuch im Carl-Benz-Stadion. Der erste fand in der Saison 2008/2009 sogar in der Bundesliga statt, als Hoffenheim seine Heimspiele in der Hinrunde dort austrug und ich mit Thomas beim Spiel gegen Frankfurt zu Gast war.

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Clueless im Colos-Saal

Vergangenen Montag spielte Fates Warning im Colos-Saal. Fates. Warning. Im Colos-Saal! Ich weiß nicht warum ich mich dann so geziert habe, bis ich zur Entscheidung kam, natürlich zu dem Konzert zu gehen, ist Fates Warning doch eine meiner Lieblingsbands. Dass Fates Warning, eine Band die zu den Begründern des Progressive Metals zählt, im Colos-Saal spielt, hätte ich mir auch nicht träumen lassen, ein Konzert zu dem man in weniger als zehn Minuten mit dem Fahrrad angereist ist. Wie gesagt, warum ich mir die Eintrittskarte nicht schon lange vorher gekauft habe, ist unverständlich, es war für Spätentschlossene aber auch noch Abendkasse möglich, Sparfuchs der ich bin habe ich mich natürlich im Vorverkauf eingedeckt, was mir immerhin 0,91 € gespart hat. 😉

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Funde nach Versteckdatum

Lange nicht mehr viel relevantes passiert im Bereich Geocaching, fürs neue Jahr hatte ich den guten Vorsatz gefasst, zumindest mal die offene Baustelle der „Funde nach Versteckdatum“ abzuhaken – hier geht es darum, für jeden Tag im Jahr einen Cache zu finden, der an diesem Tag versteckt wurde. Das ist natürlich irgendwie ziemlicher Quatsch, aber wenn man schon bei project-gc.com so eine schöne Anzeige bekommt und diese mehr oder weniger automatisch relativ gut gefüllt ist, weil man ja viel in der Gegen herum gecached hat, dann bin ich der Letzte, der so eine Statistik nicht komplettieren will.

Ich wurde überhaupt erst auf die Statistik aufmerksam, als sie schon relativ voll war, bis zum letzten Dutzend Tage ging es dann eigentlich auch von selbst, ab da war dann etwas Arbeit nötig. Die Stadt und der Landkreis Aschaffenburg boten hier leider auch nichts mehr neues, so dass ich gestern eine Runde im Main-Kinzig-Kreis drehte. Neben den fehlenden 5 Daten habe ich noch einen Tagesrekord mit 20 Caches aufgestellt – nicht sonderlich viel, aber es waren einige recht laufintensive Dosen dabei, auf einem Powertrail geht das natürlich wie von selbst… 😉

Der Mühen Lohn: eine komplettierte Statistik 🙂

Nächstes Ziel: die D/T-Matrix, bei der es darum geht, mindestens je einen Cache mit jeder der 81 Geländewertungen zu finden.

Die aktuelle D/T-Matrix: noch ein bisschen Arbeit

34. Goldbacher Winter Crosslaufserie, 9. Lauf

Der 8. Lauf der Goldbacher Winter Crosslaufserie am vorvergangenen Sonntag fiel leider aus. Das lag nicht am vom Sturm umgeblasenen Zelt und verwüsteten Zielkanal, auch nicht an den 15 über der Strecke liegenden Bäumen sondern an der Gefahr von weiteren Astbrüchen. Stattdessen ging es für Jörg und mich auf einen langen Sonntagslauf, an dessen Ende etwas über 28 Kilometer auf der Uhr standen, geplant war eigentlich etwas um die Halbmarathon-Distanz, aber gut. 😉 Es war glaube ich der erste Lauf über so eine Distanz, bei dem ich mich nicht unterwegs mit Riegel oder Gel verpflegt habe, komischerweise war mir aber einfach nicht danach, es hat sich also nur zufällig ergeben. Die Regeneration war aber auch nicht anders als bei voll verpflegten Läufen, normalerweise gele ich bei solchen Entfernungen so alle 8-10 km, interessant dass es auch bei einer flotten Pace von 5:15/km mal ohne geht.

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Projekt 52.2017.01: Penelope Fitzgerald – Die blaue Blume

Das Lese-Jahr 2017 beginnt mit einem Buch aus der immer noch nicht abgeschlossenen SZ-Bibliothek. Nach Die blaue Blume verbleiben aber nur noch vier Bücher, wenn ich mich nicht verzählt habe, das Ende ist also in Sicht. Penelope Fitzgeralds wohl bekanntestes Buch war mal wieder ein First, von der englischen Schriftstellerin, die im Jahr 2000 verstorben ist, hatte ich bisher noch nicht gehört.

In Die blaue Blume beschreibt Fitzgerald die Liebesbeziehung zwischen Friedrich von Hardenberg, besser bekannt als Novalis, und Sophie von Kühn. Friedrich verliebt sich Hals über Kopf in das zwölfjährige Mädchen und setzt seine Verlobung mit ihr durch, Sophie stirbt allerdings bereits kurz nach ihrem fünfzehnten Geburtstag.

Bei Wikipedia findet man eine recht detaillierte Beschreibung des Buches und der Erzählweise. Mir hat die Struktur mit vielen kurzen Kapiteln gut gefallen, auch wenn ich für mich nicht genau weiß was ich mit dem Buch anfangen soll.

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