Eigentlich hatte ich gestern einen Bomben-Plan: mit dem Fahrrad nach Untertürkheim, meine 1.500m runterreißen, dann den Katzensprung zum VfB machen und das Heimspiel gegen Moskau schauen und danach nach Hause radeln. Witzig eigentlich, dass es sich zeitlich quasi nix nimmt ob ich mit dem Rad nach Untertürkheim – 10km weg – oder Vaihingen – 6km weg – fahre, denn nach Vaihingen hoch geht’s halt einfach nicht so schnell. Ich war ein bisschen knapp unterwegs und erst um zehn nach fünf in Untertürkheim im Wasser, entschied mich dann aber, doch die kompletten 1.500m zu schwimmen. Lief gut, war nix los, und 15 Minuten nachdem ich fertig war hatte ich schon mein Rad am Stadion geparkt.

Schlange an der Kasse noch nach Anpfiff

Beim VfB hat man wohl nicht so richtig mitgedacht, denn es war unglaublich viel los an den Tageskassen, es waren, an dem Kassenhäuschen an dem ich anstand, aber nur zwei Fenster für die Nicht-Haupttribünenplätze und zwei für die Haupttribünenplätze offen, Haupttribüne wollte aus preislichen Gründen aber halt fast keiner. Nachdem ich dann fast eine viertel Stunde stand und schon dem Anpfiff lauschen durfte entschied ich mich, das ganze abzublasen, so wichtig ist mir der VfB jetzt auch nicht dass ich ihm zwingend mein Geld nachtragen musste. Statt ins Stadion ging’s dann an den Cannstatter Bahnhof, was bei der Nudelbox schnappen und beim Verleihnix vorbei schauen, auch okay. Ist ja schon klar dass ich knapp dran war, aber dass man bei so einem Wetter und einer Paarung an der Tageskasse eher auf einen größeren Ansturm vorbereitet ist hätte ich schon erwartet.