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Privates Blog von Roland Kübert

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Schwarzfahren ins Café Weiß

Nach mehr als 50 Jahren wird das Café Weiß, eine Institution in Stuttgart, schließen, wie Axel, Philip und ich eher zufällig Mitte Januar feststellten, als wir bei unserem vergeblichen Versuch, reinzukommen, das Plakat, dass vom nahen Ende kündete, an der Tür sahen. Irgendwie ging das aber ein bisschen in Vergessenheit und erst über die Skatrunde beziehungsweise Uli kamen wir wieder darauf, dass am 25. März Schluss sein wird (siehe auch den Artikel dazu aus der StZ).

Plakat Café Weiß
Schluss im Café Weiß

Für den vergangenen Donnerstag planten wir also einen Abschiedsskat, wobei ich zugeben muss, im Weiß bisher noch nie Skat gespielt zu haben. Vor dem Skateln bot sich die Gelegenheit, auf der Waldau noch eine Runde zu klettern, da lohnte sich die Fahrt nach Stuttgart wenigstens richtig, denn am nächsten Tag musste ich schon zeitig wieder zurück nach AB und weiter nach Braunschweig. Das Klettern lief auch erstaunlich gut dafür, dass das letzte Mal glaub ich im Dezember war, auf jeden Fall aber schon eine ganze Weile her ist. Schon in der Stadt, auf dem Weg zu Memo für einen Prä-Skat-Magenfüller fiel mir dann siedend heiß ein, dass ich auf der Fahrt von der Waldau in die Stadt meine 4er-Karte gar nicht gestempelt hatte – Schande über mich, aber das passiert halt, wenn man mehrere Jahre eine Netzkarte hatte und überhaupt nie eine Fahrkarte kaufen musste.

Im Weiß war dann, eigentlich schon erwartungsgemäß, zu voll zum Skat spielen, also gabs mit Axel, Hubert, Philip und Uli einfach einen Absacker, nicht ohne den obligatorischen Wodka mit Ei. Da wir keine Damen dabei hatten, gabs leider keine Schokolade zu gewinnen, wobei das ja auch schon mal schief gegangen ist, gell, Thomas? ;) War ein netter Abend, der Skat wird sich wahrscheinlich im Weiß wohl leider nicht mehr ergeben. Elend schade, dass das Weiß schließt jedenfalls, wars immer ein solider Anlaufpunkt, einziges Manko war natürlich, dass dort ordentlich geraucht wurde, geruchlich besteht nach einem Café Weiß-Besuch und einem Dart-Spiel in der Fuxxe wenig Unterschied, die Kleidung ruft einen dezenten Brechreiz hervor. Auch einigen Projektpartnern hab ich das Weiß näher gebracht, die Erinnerung lebt also auch im Ausland weiter.

Wenn man versucht, so zu tun als hätte man ein Ei im Mund, das man aber nicht im Mund hat, muss man es natürlich auf der kameraabgewandten Seite vor die Backe halten, Herr K.!

Wenn man versucht, so zu tun als hätte man ein Ei im Mund, das man aber nicht im Mund hat, muss man es natürlich auf der kameraabgewandten Seite vor die Backe halten, Herr K.!

Axel gut gelaunt wie immer, im Hintergrund Herr H., Herr K. und Herr K. schweigend ins Gespräch vertieft

Axel gut gelaunt wie immer, im Hintergrund Herr H., Herr K. und Herr K. schweigend ins Gespräch vertieft

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Projekt 52.2013.1: Christa Wolf – Kassandra. SZ-Bibliothek Band 59

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  1. Axel

    ja das war schön, sehr schade auf jeden Fall, dass das Café Weiß bald schließt

  2. Ja, war wie gesagt immer ein lohnendes Ziel, ich denke da nur an Post-Weihnachtsmarkt-Absacker zurück. ;)

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