Gestern Mittag gings mal dediziert zum Tempo laufen, ist eigentlich selten dass ich mir das richtig vornehme, meistens läuft es halt gut oder nicht und eine flotte Pace ergibt sich von ganz alleine. Das läuft gerade im Februar bisher recht gut, aktuell stehe ich bei einer Durchschnittspace von 4:52/km auf knapp über 75 Kilometer Distanz, es scheint also den ersten Monat zu geben in dem ich im Schnitt unter 5:00/km laufe, knapp dran war ich schon öfter (5:02, 5:03, 5:04, 5:05, 5:07), allerdings war das auch nie explizites Ziel. Nachdem ich dann jetzt ein paar Läufe hatte wo ich am Ende relativ lange so was um die 4:30/km gelaufen bin, dachte ich mir dass ich jetzt endlich auf der 10 km-Distanz mal die 45 Minuten unterbieten können müsste, Punktlandung hatte ich schon mal eine im Oktober 2010, Pace 4:30/km, ich erinnere mich sogar noch an den Lauf, da hab ich ganz schön gekotzt. :)

Das sah dann gestern auch nicht viel anders aus, am Main entlang gings von der Mörswiese aus bis zum Ortseingang Kleinostheim und wieder zurück, zum Glück war ich schon relativ früh auf einer Pace unter 4:30, viel zulegen konnte ich am Ende dann nämlich nicht mehr, mein ursprünglicher Plan sah allerdings genau das auf den letzten zweieinhalb Kilometern vor.

Geknackt: die magische 4:30/km
Der Mühen Lohn

Sicherlich ist das wohl nicht das Ende der Fahnenstange, aber angenehmer wirds natürlich nicht mit steigendem Tempo, irgendwann bin ich dann aber wohl auch mal am Limit, der typische Läufer-Körperbau geht mir halt schon ab. Immerhin hab ich auch schon eine 4:40 auf 15 Kilometer zu Buche stehen, nächstes Ziel wäre dann eigentlich der Halbmarathon in unter 1:40h, das gäbe auch die wunderfeine Schnapspace von 4:44/km. :)