Ein erweiterter Familienausflug war für den Sonntag geplant, Schwager und Schwester mussten aber leider absagen und so ging es mit Thomas zusammen in trauter Zweisamkeit nicht auf den Faschingszug sondern zum Eintracht-Heimspiel gegen den VfB. Das Tarifdickicht von DB, RMV und VAB war, RMV-VAB-Übergangstarif sei Dank, zwar irgendwann durchschaut, im Zug merkte ich dann aber dass ich Dummbatz nur eine Einzeltageskarte gelöst hatte, zum Glück aber noch rechtzeitig genug, um Thomas Bescheid zu geben selbiges auch zu machen, 1,50 € oder so verschenkt, verschmerzbar. Am Stadion musste ich noch die zwei überflüssigen Tickets loswerden, das klappte aber trotz gegenteiliger Befürchtungen schmerzfrei und nach einem Äppler gings auf die Gegengerade, wo wir gleich mal die Choreo der Gästefans, die ein großes Bad Cannstatter Wappen mit Spruchband zeigte, bewundern konnten. Viel mehr Herrlichkeit war dann leider erst mal nicht geboten, die Partie war relativ mau und spielte sich größtenteils im Mittelfeld ab, die Eintracht hatte eine gute Kopfballchance, der erste Konter ohne Fehlpass * führte dann aber gleich zur Stuttgarter Führung, ebenfalls der Halbzeitstand

Der VfB hatte in der zweiten Halbzeit das Spielen dann eigentlich fast eingestellt, die Eintracht kam langsam in Schwung, wurde aber immer besser, kurios wars als Schiedsrichter Aytekin erst Elfmeter für Frankfurt gab, sich aber von seinem Linienrichter umstimmen ließ und den Elfmeter zurück nahm, seltsame Geschichte, man sollte doch meinen Aytekin wäre sich bei einem Elfmeterpfiff sicher. Fünf Minuten später sah alles nach der Entscheidung aus, nach einem Konter schoss Maxim aber am leeren Tor vorbei, das 0:2 wäre die Entscheidung gewesen. Am Ende stand der VfB dann sogar mit leeren Händen da, der ungeliebte und mittlerweile eingewechselte Rosenthal überwand Ulreich im 1 gegen 1, quasi mit Ablauf der regulären Spielzeit fiel dann noch der Siegtreffer für die Eintracht, nachdem Flum Niedermeier im Strafraum alt aussehen ließ und Fußballgott Alex Meier die Hereingabe verwandelte, Stuttgart damit nicht zum ersten Mal spät schon sicher geglaubter Punkte beraubt, aber selbst Schuld, denn macht Maxim das 0:2 ist das Spiel wie gesagt durch, ansonsten hat der VfB in der zweiten Halbzeit auch nicht genug für den Sieg getan. Etwas kurios, dass am nächsten Tag Armin Veh seinen Abschied bei der Eintracht bekannt gab und nicht Thomas Schneider beim VfB, jetzt immerhin mit 8 Niederlagen in Serie. Veh geht allerdings erst nach der Saison von wegen mangelnder Perspektive, wie lange Schneider bleiben darf wird man sehen.

Nach dem Spiel gings mit der üblichen S-Bah-Zuckelei nach Frankfurt Hauptbahnhof, wo ich nach dem Fußball gefühlt das letzte Mal vor knapp sechs Jahren war. Dieses Mal gabs allerdings noch einen Äppler anstatt einer Faxe-Dose, in AB war dann, Faschingszugnachwehen, großes Chaos am Bahnhof, Thomas‘ AST kam, Gickelskerb-Revival, einfach mal nicht. Nach einem Abstecher in den KFC, auch schon wieder lang her dass ich da mal war, vor allem in Aschaffenburg, trennten sich dann unsere Wege – schöner Ausflug mit einem wie eigentlich zu erwarten schwachen Spiel.

* Insgesamt war die Passquote bei 80 % (Eintracht) beziehungsweise 70 % (VfB), vielleicht bin ich da von Bayern aktuell auch einfach zu verwöhnt.

Eintracht-Fans, Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart, Commerzbank-Arena

Choreo der Gästefans, Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart, Commerzbank-Arena

Mannschaften, Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart, Commerzbank-Arena

Der VfB bejubelt das 0:1 durch Harnik

Der VfB bejubelt das 0:1 durch Harnik

Elfmeter Eintracht?

Elfmeter Eintracht?

Nope!

Nope!

Spaß mit dem Assistenten

Spaß mit dem Assistenten

Eintracht-freundlicher Endstand

Eintracht-freundlicher Endstand