Nachdem Kollege Flopsi früh die zweitschlechteste Herberge aller bisherigen England-Reisen verlassen hatte ging es für mich knappe drei Stunden später auf ein außerfußballerisches Highlight des Ostertrips – einen Lauf auf Edinburghs Hausberg, Arthur’s Seat. Selbigen Berg hatte ich vor ungefähr sieben Jahren schon mal läuferisch erklommen und mich auf eine Wiederholung gefreut, als klar war, dass eine Übernachtung in Edinburgh auf dem Programm steht.

Bei recht kühlem Wetter ging es kurz behost mit Langarm und Kurzarm drüber – mehr war leider nicht im Gepäck – in gemütlichem Tempo zum Anstieg, welcher dann knackiger war, als ich ihn in Erinnerung hatte. Dass meine gewählte Route nur aus teilweise gefrorener Wiese bestand war kein Vorteil, auch sonst wäre aber die Steilheit herausfordernd gewesen. Auf dem Gipfel begrüßte mich dann der noch vom letzten Lauf bekannte Trig Point, gefrorene Pfützen zeugten vom deutlichen Temperaturunterschied zwischen Stadt und Berg, auch wenn 251 m Höhe auf dem Gipfel jetzt nicht herausragend hoch sind. Da ich etwas in Eile war auf Grund des Zugs nach Dundee genoss ich nur kurz die Aussicht auf die Stadt, unter anderem konnte ich die Easter Road ausmachen, und die Fernsicht auf die schneebedeckten Gipfel und die Forth Bridge, dann ging es in etwas zügigerem Tempo wieder bergab und zurück ins Hostel zum Umkleiden.

Ein sehr schöner Lauf, fein dass es damit geklappt hatte, nur deswegen waren auf der auch wieder recht kurzen Reise die Laufsachen im Gepäck. :)