Connie Willis-Mania, weiter ging es nach dem düsteren Doomsday Book mit dem heiteren To Say Nothing of the Dog: or, How We Found the Bishop’s Bird Stump at Last – Zeitreisen können auch (unfreiweillig) komisch sein. :)

Im Oxford der Zukunft wird die Kathedrale von Conventry, die bei einem Bombenangriff der deutschen Luftwaffe am 14. November 1940 fast vollständig zerstört wurde, wieder aufgebaut. Lady Schrapnell, die die Mittel dafür bereit stellt, will den Nachbau auf Grund persönlicher Verbundenheit mit der Kirche möglichst originalgetreu haben und nutzt deshalb intensiv die Möglichkeit von Zeitreisen, stellt dafür aber auch viel Geld für die Universität zur Verfügung.

Ned Henry ist beauftragt, herauszufinden was mit „Bishop’s Bird Stump“, einer Art Vase aus der Kathedrale, vor, während oder kurz nach dem Bombenangriff passiert ist. Auf Grund vieler Zeitreisen leidet Ned an einer Art Jetlag – „time-lag“ – und als sich die Gelegenheit ergibt, ihn vor Lady Schrapnell im viktorianischen England zu verstecken, nutzt sein Chef James Dunworthy diese. Gleichzeitig soll Ned dabei noch eine Inkongruenz beheben, indem er eine Katze, die irrtümlich aus der Vergangenheit mit gebracht wurde, wieder mit zurück nimmt. Im viktorianischen England gibt es allerlei humorige Komplikationen, immer unter der Befürchtung, dass Ned und seine Kollegin Verity, die die Katze ursprünglich mit gebracht hatte, das Raum-Zeit-Kontinuum verändert haben.

Im Gegensatz zu den anderen Zeitreisebüchern ist To Say Nothing of the Dog wie gesagt sehr humorig und wohltuend wenig dramatisch.

P.S.: Der Untertitel ist eine Anspielung auf Three Men in a Boat (To Say Nothing of the Dog), das jetzt auch auf der Leseliste steht.