Nach dem Berlin-Marathon hatte es mich erst mal flach gelegt, immerhin erst als ich wieder daheim war, komischerweise war ich am Montag morgen nach dem Marathon noch problemlos mit Jörg eine Runde im Tiergarten laufen und am Mittwoch sogar vom Prenzlauer Berg durch die Stadt bis und übers Tempelhofer Feld. Husti-husti-Halsi-Kratzi machte sich da aber schon bemerkbar, aber erst auf der Heimfahrt wurde es dann richtig nervig und dann war erst mal ein paar Tage Erkältung angesagt. Es ging dann aber ganz gut und nachdem klar war, dass die große Nichte gerne mal Bambinilauf laufen wollte, bot sich der Königshofener Kuckuckslauf an. Den war ich vor vier Jahren schon mal gelaufen: nette, anspruchsvolle Panoramastrecke, die mittlerweile aber geändert wurde, aber auch wieder ein knackiges Höhenprofil aufwies.

Post-Marathon und neue Strecke, ohne jegliche Ambitionen ging es also zeitig nach Königshofen, mich und die Nichte anmelden. Dann noch Laufkollegen Frank getroffen, kurz warm gelaufen und ab gings. Wie erwartet war es eine anspruchsvolle Strecke, die ich aber ohne Trainingsplanzwang mal entspannt laufen und genießen konnte. 155 Höhenmeter hatte ich nachher auf dem Zähler, wobei es vor allem einen giftigen Anstieg gab, an dem ich mich aber ganz gut geschlagen habe. Mit der Zielzeit von 45:24 min war ich auf jeden Fall sehr zufrieden, das reichte dann sogar zum Treppchenplatz für die AK M35. :)

Danach etwas erfrischt und ab ging es mit der großen Nichte zum Schülerlauf. Tapfer hat sie die 600 m, zwei Runden um den Sportplatz, durchgezogen, obwohl wir relativ schnell nur hinterher liefen, als besonderes Zuckerl gab es dann noch den zweiten Platz auf dem weiblichen U6-Treppchen – besser geht so ein erster Lauf fast nicht. Danach noch kurz gevespert und dann ging es ab nach Hause. Auch dieses Mal wieder ein laufenswerter Lauf, glücklicherweise auch bei Kaiserwetter. Königshofen, immer gerne wieder, wenn es passt. :)