Eigentlich war es kein Problem für den Hamburg-Trainingsplan geeignete Rennen zu finden, nur der erste 10 km-Lauf war problematisch, was aber auch daran lag, dass am Samstag mein Geburtstag war und ich eigentlich keine Lust hatte, am Samstag oder Sonntag zu laufen. Flugplatzlaufserie Speyer to the rescue, ein absolut flacher 10 km-Lauf, bei dem ich vor zwei Jahren schon mal neue Bestzeit gelaufen war.

Da ich keine Lust hatte, danach noch nach Hause zu fahren wurde kurzerhand ein Hotel in Heidelberg gebucht, wegen Geburtstagswochenende war die liebliche Nina mit von der Partie. Nachdem wir nicht mit zwei Autos anreisen wollten ging es für mich zeitig mit dem Zug los, trotz Zuckelei über die aktuell in Reparatur befindliche Eisenbahnbrücke in Stockstadt erwischte ich meinen Anschluss in Darmstadt und dann auch in Bruchsal. Vor Ort konnte ich dann immerhin mal kurz am Dom vorbei schlappen und den Sonnenuntergang von der Salierbrücke genießen, dann ging es auf zum Flugplatz. Als Nina eingetroffen war ging es zur Anmeldung – also zumindest waren wir vor Ort, als wir angesprochen wurden, ob wir uns anmelden wöllten, weil heute wäre nur eine Runde mit 3,3 km drin, es täte ihnen ja leid, aber es hätte sich noch ein Flugzeug zur Landung angemeldet, da könne man nichts machen und es wäre ja auch das erste Mal. Naja, was will man machen, 3,3 km sind halt doch ein bisschen kurz wenn man einen Zehner laufen will, also dankend verzichtet und direkt nach Heidelberg gefahren. Im Nachhinein habe ich jetzt heraus gefunden, dass sehr wohl auch die 6,7 km und 10 km gelaufen wurden, siehe Ergebnisse, das ist dann schon ein bisschen blöd…

Als Alternative gab es dann am Sonntag noch die Winterlaufserie in Mörfelden, allerdings hatte ich keine rechte Lust, für einen 10 km-Lauf nochmal so einen Aufriss zu machen, also entschied ich mich, einfach für mich allein zu laufen. Einige passende 10 km-Strecken plus Ein- und Auslaufen habe ich eh im Programm, die Wahl fiel dann auf Strietwald-Mainschaff-Theoderichstor. Was bei dem Lauf passierte war dann irgendwie reichlich absurd, am Ende kam ich mit einer Zeit von 40:55 min ins „Ziel“ – eine Sekunde (!) hinter meiner aktuellen Bestzeit vom 10 km-Lauf in York vergangenes Jahr und überhaupt erst das zweite Mal, dass ich die 10 km in unter 41 Minuten gelaufen bin. Alleine. Im Training. Muss man nicht verstehen, gibt aber ein gutes Gefühl für den weiteren Trainingsplan und nach getaner Arbeit konnte ich dann am Sonntag Nachmittag auch nachträglich auf den Geburtstag anstoßen.

Jetzt ist erst mal Trainingsplan-Pause (da kann ich auch an einem Tag mal schwimmen und laufen :D ), weil der Big Half in London eigentlich nicht in den Plan passt, danach geht es direkt mit Woche 4 im Trainingsplan weiter.