Ausflug zum Pokalfinale nach Berlin inklusive darauf folgendem Derby in Zagreb, der Samstag bot die Möglichkeit für den ersten Triple-Header meines Lebens: Berliner Landespokal um 10:30, Brandenburger Landespokal um 14:15 und DFB-Pokal um 20:00.

Das machte natürlich einen sehr frühen Flug ab Frankfurt nötig, dementsprechend zeitig war ich in Berlin, wo kurz danach Kollege Flopsi dazu stieß. Via Hostel, natürlich ein absoluter Schnapp am Pokalfinalwochenende not, ging es dann zur Schönhauser Allee, Happy Marathon 2018 Memories, war das doch die S-Bahn-Station an der damaligen Home Base. :) Passend zeitig waren wir am Stadion, wichtelten uns eine Karte und waren dann auch schnell drin.

Anpfiff um 10:30, das ist schon recht ungewohnt früh, es war aber doch ganz schön was los und ungefähr 2.700 Zuschauer da. Interessant war ein TeBe-Fan mit der Trikot-Aufschrift „Abstrafer Berlin“, wie sich heraus stellte ein Fan mit gewisser lokaler Prominenz, wenn auch die Schlachtrufe hier und heute nicht zu vernehmen waren:

Schauplatz Berlin-Mahlsdorf. Sportplatz am Rosenhag. Rund 200 Zuschauer. Heißer Glühwein mit Schuss. Frisches Grillgut. Spitzenspiel der Berlin-Liga. Soweit so gut. Und dann das: Eine einzelne Person prägte das gesamte Ambiente. Immer wieder ertönten ein kraftvolles „Lila-Weiße!!“ und ein ebenso lautstarkes „Abstrafen!!“ Kein Chor, keine Ultras, sondern ein einzelner Tebe-Fan mittleren Alters, der auch im heimischen Mommsenstadion auf der Gegengerade stets verbal auf sich aufmerksam macht. Immer mit dabei zwei Zaunfahnen. „… mit Tebe zum Abstrafen on Tour“. Der „Punkte-Abstrafer“ in Aktion.
(Quelle: turus.net)

Die Partie hatte für mich zwei Prominente zu bieten: Schiedsrichter Felix Zwayer und auf der Seite der Gäste Timo Gebhart, den ich allerdings nicht erkannt hätte, siehe Foto in der Galerie. Ansonsten ein Kick, der mich jetzt nicht vom Sitz gerissen hat, aber soweit solide. Viktoria mit dem Tor des Tages kurz vor Schluss. Eins von drei Pokalfinals erledigt, ab ging es nach Rathenow.