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Privates Blog von Roland Kübert

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Autor: Roland Kübert (Seite 1 von 377)

Tennis Borussia Berlin – Viktoria Berlin 0:1 (0:0)

Ausflug zum Pokalfinale nach Berlin inklusive darauf folgendem Derby in Zagreb, der Samstag bot die Möglichkeit für den ersten Triple-Header meines Lebens: Berliner Landespokal um 10:30, Brandenburger Landespokal um 14:15 und DFB-Pokal um 20:00.

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33. Hamburg-Marathon 2019 oder typisches Hamburger Schietwetter

Nach vier Herbstmarathons ging es nach Mainz 2011 zum zweiten Mal im Frühjahr ran. Gar nicht so schlecht, so ein Trainingsplan der noch im Winter beginnt, ging dann alles besser als erwartet und es war auch mal schön, nicht zwingend um 05:00 Uhr aufstehen zu müssen, weil es ansonsten schon zu heiß war. Der gute Vorsatz, Berlin abzuhaken, mit mehr Spaß zu laufen und wenn möglich die 3:10 h nochmal anzugehen ging auf, der Trainingsplan lief wie geschnitten Brot, Bestzeiten über die 10 km und den Halbmarathon eingeschlossen.

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Viktoria Aschaffenburg – FC Bayern München II 2:3 (1:2)

Frisch zurück vom Halbmarathon aus Berlin ging es am nächsten Tag mal wieder an den Schönbusch, zweiter Besuch der Saison und erster in der Rückrunde, ist halt auch echt nicht so nah, das Stadion… :)

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39. Berliner Halbmarathon oder Pacer sei Dank

Der Big Half London hatte ja eigentlich nicht in den Trainingsplan für Hamburg gepasst, es gab aber ein schönes Rennen punktgenau drei Wochen vor dem Marathon – den Berliner Halbmarathon, für den ich mich dann auch schon im Oktober 2018, einen Monat nach dem Berlin-Marathon angemeldet hatte. Es stand also ein schönes Wochenende in Berlin auf dem Plan, wenn man davon absieht, dass ich seit dem Anreisetag schmerzen im linken Fuß hatte. Das Wetter war dafür traumhaft, aktuell ungewohnt warm und fast schon zu sommerlich.

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Unsere jährliche Lotterie gib uns heute

44. Frühjahrslauf in der Wieseckaue Gießen oder die magischen 40 Minuten

Fast genau 5 Jahre ist es her, dass ich die damals magischen 45 Minuten auf 10 Kilometer das erste Mal unterboten habe. An den magischen 40 Minuten hatte ich mir bisher aber die Zähne ausgebissen, es war mir dann eigentlich auch nicht mehr so wichtig und ich dachte, ohne dedizierten Trainingsplan würde sich das eh nicht ergeben, standen doch aktuell auch erst zwei Zeiten unter 41 Minuten zu Buche (York 10k 2018 und ein absurdes Solo-Rennen nach Mainaschaff und am Main zurück im Rahmen des Hamburg-Trainingsplans). Die erst mal letzte Möglichkeit auf den 10 km was zu reißen war dann das zweite 10 km-Rennen im Trainingsplan, für das ich mir den Frühjahrslauf in Gießen ausgesucht hatte, der versprach ein flaches Profil und da ich sowieso noch nie in Gießen war wurde gleich ein Wochenendtrip draus.

Nach einem wunderschönen Freitag und Samstag, nicht nur vom Wetter her, war es am Sonntag morgen empfindlich kühl, aber gut, es ging ja darum schnell zu rennen und nicht darum, in der Sonne zu stehen. Etwas verwunderte mich nur die mit Pfand belegte Startnummer, die werden aber wohl wiederverwendet, durchaus sinnig. Das schöne an so kleinen Läufen: das Auto steht um die Ecke vom Start, man kann also kurzfristig noch Sachen deponieren oder die Kleidung wechseln, dass es trotz kühlem Wetter unten kurz und oben ärmellos war, war aber eh klar, es sollte ja zumindest ein schnelles Rennen werden. Nach ausgiebigem Einlaufen ging es nochmal ins Gebüsch und dann an den Start, wo ich mich in der ersten Reihe wiederfand – nicht unbedingt meine Art, aber es war eigentlich nicht viel los und anscheinend wollte fast keiner wirklich von vorne starten.

Von Anfang an ging es flott los, wobei ich mich ein bisschen einbremste, der erste Kilometer lief dann aber doch sogar unter 3:50 Minuten. Das war mir dann doch ein bisschen schnell und ich pendelte mich dann auf Zeiten knapp unter 4:00 Minuten ein, das lief erstaunlich gut, auch weil ich einen Mitläufer gefunden hatte, der ziemlich genau mein Tempo lief. Klar, das war ein Rennen am Limit, aber zum Glück nicht drüber. Die 5 km und damit die erste Runde schloss ich mit ungefähr 19:50 Minuten ab, das sah super aus, wenn ich das Tempo halten könnte. Mein unfreiwilliger Pacer musste dann aber etwas nachlassen, ich fand dann noch zumindest zwei Mal kurzzeitig Läufer, mit denen ich weiter laufen konnte, zu Ende lief ich es dann aber alleine. Die Zwischenzeiten deuteten daraufhin, dass ich weiterhin gut auf Kurs Richtung Sub-40 Minuten war, den letzten Kilometer konnte ich dann sogar nochmal richtig Gas geben, Zielzeit 39:31?! Im Ziel musste ich mich erst mal ungläubig lachend über das in der Form völlig unerwartete Ergebnis amüsieren, dann plauschte ich noch mit meinem ersten Mitläufer, der so schön konstant über die ersten 5 Kilometer gelaufen war, dann ging es auslaufen, duschen und in die Halle. Dort durfte ich nicht nur meine Startnummer zurück geben sondern mich auch über einen zweiten Platz in der Altersklasse M35 freuen, eine schöne Sache dass diese für mich Fabelzeit auch mit einem AK-Platz belohnt wurde. :)

Siegerehrung

Stolz wie ein Spanier – Urkunde für den 2. AK-Platz

43. Volkslauf „Rund um dem Winterstein“ oder Trainingsrennen

Nachdem Hamburg ja mein mittlerweile sechster Marathon wird bin ich im Trainingsplan mittlerweile etwas experimentierfreudiger geworden, vor allem da es ja für das Ziel 3:10 h sowieso keinen fertigen Trainingsplan gibt. Ergebnis war dann eine Kombination aus Elemente der Trainingspläne von Beck und (hauptsächlich) Steffny, in den langen Läufen à la Beck kam dann vor allem der schnellere Anteil zum Tragen. Laufkollege Jörg hatte sich in Ermangelung eines passenden Halbmarathonrennens den Volkslauf „Rund um den Winterstein“ ausgeguckt, ich hatte eigentlich einen langen Lauf mit hälftigem GA2-Anteil vorgesehen. Der Lauf passte mir eigentlich nicht so ganz, da es einerseits „nur“ 30 km waren und andererseits das Höhenprofil etwas schwierig war – immerhin fast 400 m Höhe waren zu erklimmen, ehe das dann selbige auch wieder runter ging. Am Ende siegte aber der Wunsch nach Abwechslung und der Plan war, dass ich die Belastung dann halt am Anfang statt wie üblich im zweiten Teil habe. Trotz allem sollte es für mich auf keinen Fall eine Rennbelastung sondern halt ein langer Lauf werden, ich war gespannt ob sich das so umsetzen lassen würde.

Sonntag früh ging es also auf nach Friedberg (Hessen). Wir waren zeitig genug, um einen bequemen Parkplatz zu bekommen, die Startnummernabholung lief komplikationslos und dann stand nur die Frage nach der Kleiderwahl an, am Ende fiel die Entscheidung auf kurze Hose, Kurzarm und Regenjacke, die Handschuhe waren am Start willkommen, dann aber nicht mehr nötig. Um es vorweg zu sagen: der Plan ging auf, auch wenn es am Anfang etwas Überwindung kostete, sich im Zaum zu halten. Ich hatte im Wesentlichen immer den Puls im Blick, der zwar auf Grund des Höhenprofils natürlich auch wechselhaft war, aber das ging soweit ganz gut und es war durch die anderen Läufer auf der Strecke abwechslungsreicher als ein Solo-Langer-Lauf, die mache ich ja oft genug.

Am Abzweig zur Marathon-Schleife – Stimmung gut, es war dann aber auch gut dass es so langsam Richtung Ziel und bergab ging

Das Wetter war jetzt kein Highlight, um die 10 Grad und mal mehr, mal weniger Niederschlag, das ging dann aber eigentlich ganz gut. Da man bis ich glaube Kilometer 20 relativ viel Höhe macht ist es dann irgendwann auch mal gut, so ein kleines Anstiegchen ist aber auch danach immer mal wieder drin, auch wenn es logischerweise hauptsächlich runter geht. Lief soweit alles gut, irgendwann war die Lust aber nicht mehr wirklich vorhanden, aber hilft ja nix… gegen Ende war es vom Feld her natürlich auch ziemlich dünn, ein paar Läufer überholte ich auf dem Weg zum Ziel noch, den letzten vor der Brücke über die B3 kurz vor dem Ziel, auch wenn ich ihn gerne mit ins Ziel gezogen hätte, da war es kein Kilometer mehr.

Mit 2:30:17 hatte ich dann die zweieinhalb Stunden gerade knapp verpasst, wobei ich vorher sowieso keine Vorstellung davon hatte, was als Endzeit überhaupt realistisch sein würde und auch während des Rennens war es jetzt nicht wirklich klar, wo ich von der Zeit her landen würde – absolut kein Grund also, sich zu ärgern. Dass es bei einem Trainingsrennen mit angezogener Handbremse bei dem Höhenprofil trotzdem fast auf eine Durchschnittspace von 5:00 min/km raus lief und ich insgesamt im ersten Fünftel des Feldes landete war dann eine durchaus positive Überraschung.

Nach dem Zieleinlauf war es bei dem nasskalten Nieselwetter sofort extrem unangenehm, also nichts wie sofort ab unter die warme Dusche. Das Warten auf die Siegerehrung, bei der Jörg für den dritten Platz in der AK M45 geehrt wurde, versüßten wir uns mit Kuchen, dann ging es wieder nach Hause. Schönes „Rennen“, wenn auch mit eher unschönem Wetter, aber landschaftlich eine schöne und anspruchsvolle Strecke – danke an den Ausrichter und die vielen Helfer, das war bei dem Wetter sicherlich auch nicht nur lustig. ;)

For that special someone :x

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