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Privates Blog von Roland Kübert

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Kategorie: Allgemeines (Seite 1 von 122)

Flugplatzlaufserie Speyer 2019, 2. Lauf oder The race is 10 km and in the end it is only with yourself

Eigentlich war es kein Problem für den Hamburg-Trainingsplan geeignete Rennen zu finden, nur der erste 10 km-Lauf war problematisch, was aber auch daran lag, dass am Samstag mein Geburtstag war und ich eigentlich keine Lust hatte, am Samstag oder Sonntag zu laufen. Flugplatzlaufserie Speyer to the rescue, ein absolut flacher 10 km-Lauf, bei dem ich vor zwei Jahren schon mal neue Bestzeit gelaufen war.

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2018 – ein Laufjahr in vielen Bildern und einigen Worten

Nur einige Worte, dafür viele Bilder. ;) 2018 war doch ein Laufjahr, in dem „alle drei“ Bestzeiten nochmal purzelten: 10 km, Halbmarathon und Marathon. Gerade beim 10er sah es eigentlich nicht danach aus, weil der dedizierte Trainingsplan nicht zielführend war. In York lief es dann aber doch und das erste Mal überhaupt unter 41 Minuten. Ansonsten sprechen die Bilder und die Bildunterschriften für sich, abgesehen von einigen Zahlen:

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And so it begins…

Ich meine mich zu erinnern dass mir viele Menschen gesagt haben, ich solle oder werde doch bestimmt mal einen Triathlon machen, das wäre nur eine Frage der Zeit. „Nein nein“, habe ich immer gesagt, „das ist nichts für mich.“

Naja, man kann seine Meinung ja mal ändern. Wird spannend, aber erstmal steht ja der Hamburg-Marathon auf dem Plan, danach sind es immerhin noch zwei Monate bis zum Triathlon. Aktuell bietet sich das Wetter ja leider nicht zum Rad fahren an, aber der Schwimm- und Lauf-Einstand im neuen Jahr sind schon gemacht. :)

Verständnisprobleme habe ich ja öfter… :) (via jenbendewish.com)

Getting closer

Unscharf

Der diesjährige Trainingsplan für den Berlin-Marathon steht, wenn möglich, unter dem Zeichen der Abwechslung, insofern nutzte ich heute gerne die Möglichkeit, meinen Trainingslauf auf einer mir bisher unbekannten Strecke durchzuführen. Da ich sowieso dienstlich in Mainz war nutzte ich die Mittagspause, um von Gustavsburg aus über die Südbrücke nach Mainz zu laufen, dort über das Adenauer-Ufer und die Theodor-Heuss-Brücke nach Kastel, über die Meeraue bis zur Staustufe Kostheim und über diese zurück nach Gustavsburg. 13 km in 70 Minuten, etwas flotter als im Plan angegeben, aber es lief trotz Hitze ganz gut – wenn ich aus dem „verkorksten“ Halbmarathon vom vergangenen Wochenende etwas gelernt habe, dass ich an meiner Hitzehärte arbeiten muss.

Ohne weiteres wäre das ein sehr netter Lauf auf einer interessanten Strecke mit vielen Flussüberquerungen gewesen, zu sehen gab es ja allerhand, unter anderem den Flusskilometer 0,0 des Mains und aus der Ferne den Mainzer Dom. Irgendwie traf mich aber plötzlich die Erkenntnis, dass ich mich bei meinem ersten Marathon 2011 genau dort warm gemacht hatte. Auch die Unterführung unter der Rheingoldhalle kam mir dann bekannt, ebenso wie die Theodor-Heuss-Brücke, die ich damals kurz nach der Halbzeit und um Kilometer 28 passierte. Bevor ich selbige heute deutlich entspannter (und trotzdem schneller :D) als damals überquerte, stolperte ich noch über Berliner Bär-Kilometerstein, wie passend:

Da ich zwecks Navigation nur mein altes Handy dabei hatte und bei diesem die Kamera nicht mehr fokussiert ist das Foto entsprechend unscharf. Passt vielleicht aber sogar noch etwas besser, weil man beim Marathon ja nie so ganz genau weiß, was einen erwartet, eine Unschärfe ist da nämlich durch verschiedene Faktoren gegeben, angefangen bei der Frage auf welche Zielzeit man den raus will und dann am Tag auch kann bis zum Wetter.

P.S.: Eine Liste der Berliner Meilensteine findet sich auf dieser Webseite, dort findet sich quasi auch mein Foto in scharf (und im Herbst). Aschaffenburg hatte wohl anscheinend auch mal so einen Stein.
P.P.S.: Bei weiteren Recherchen habe ich noch folgende Seite gefunden – eventuell handelt es sich beim Aschaffenburger Stein um den hier unter der Überschrift „Später aufgestellte Steine in Sonderformen“ angegebenen Stein, der mal in der Nähe des damaligen Parkplatzes Stadtblick stand und sich jetzt auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Hösbach befindet.

Projekt 52.2018.10: Connie Willis – Doomsday Book

Endlich mal wieder auf Reisen, da gab es ausreichend Gelegenheit mal wieder ein Buch in Gänze in relativ kurzer Zeit zu lesen. Auf dem Plan stand das Doomsday Book, das erste Buch aus Connie Willis‘ Oxforder Zeitreisen-Serie, von der ich schon den Doppelpack Blackout / All Clear verschlungen habe. Es gibt zwar eine gewisse Überlappung an Charakteren zwischen den Büchern, aber es ist absolut kein Problem, diese in verdrehter Reihenfolge zu lesen.

Kivrin Engle, eine junge Historikerin, will ins Mittelalter reisen, um mehr über diese Zeit zu erfahren. Der Name des Buches ist inspiriert vom Domesday Book, denn Kivrin will eine Aufzeichnung des Lebens im Mittelalter erstellen. Zielzeitpunkt ist 1320 in der Nähe des Örtchens Skendgate bei Oxford, in dem im Oxford der Gegenwart des Jahres 2054/2055 gerade Ausgrabungen stattfinden. Zwar gilt das gesamte Mittelalter als für Zeitreisende gefährlich, aber Kivrin wähnt sich sehr gut vorbereitet und die Zielzeit befindet sich deutlich vor dem Auftreten der Pest in England.

Kivrin ahnt nicht, dass in Oxford just zum Zeitpunkt ihrer Abreise eine Influenza-Epidemie ausbricht. Ausgerechnet der Techniker, der das Netz bedient, Badri, ist einer der ersten Betroffenen und gibt eine falsche Zielzeit ein – Kivrin landet so mitten im England der Pest. Ihr Mentor James Dunworthy versucht derweil in der Gegenwart, in der die Krankheit Oxford lahm legt, alles, um Kivrin sicher zurück zu bekommen.

Buried with my own hands five of my children in a single grave … No bells. No tears. This is the end of the world.
AGNIOLA DI TURA
Siena, 1347
(Connie Willis – Doomsday Book, Kapitel 3 vorangestellt)

Die Influenza-Epidemie in Oxford ist tragisch und fordert auch Opfer, aber sie ist kein Vergleich zu dem Elend, das Kivrin im Mittelalter erlebt. Die Pest erreicht den Ort, an dem sie sich zwischenzeitlich eingerichtet hat, erst relativ spät im Buch und unerwartet, die Folgen sind verheerend und schockierend. Klar, die Pest kennt man und vom schwarzen Tod hat man schon mal gehört, näher auseinander gesetzt habe ich mich damit aber bisher nicht. Ein zum Teil ziemlich trauriges Buch, aber dennoch äußerst lesenswert.

Schweiß-Schweiß

Automatische Übersetzung eines Facebook-Beitrags der Tokyo Marathon Foundation:

„Die Blendung des Asphalt, im Zustand eines Schweiß-Schweiß“ – so hat sich der lange Lauf am Sonntag hinten raus auch angefühlt. ;)

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