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Privates Blog von Roland Kübert

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Kategorie: Allgemeines (Seite 2 von 122)

Projekt 52.2018.10: Connie Willis – Doomsday Book

Endlich mal wieder auf Reisen, da gab es ausreichend Gelegenheit mal wieder ein Buch in Gänze in relativ kurzer Zeit zu lesen. Auf dem Plan stand das Doomsday Book, das erste Buch aus Connie Willis‘ Oxforder Zeitreisen-Serie, von der ich schon den Doppelpack Blackout / All Clear verschlungen habe. Es gibt zwar eine gewisse Überlappung an Charakteren zwischen den Büchern, aber es ist absolut kein Problem, diese in verdrehter Reihenfolge zu lesen.

Kivrin Engle, eine junge Historikerin, will ins Mittelalter reisen, um mehr über diese Zeit zu erfahren. Der Name des Buches ist inspiriert vom Domesday Book, denn Kivrin will eine Aufzeichnung des Lebens im Mittelalter erstellen. Zielzeitpunkt ist 1320 in der Nähe des Örtchens Skendgate bei Oxford, in dem im Oxford der Gegenwart des Jahres 2054/2055 gerade Ausgrabungen stattfinden. Zwar gilt das gesamte Mittelalter als für Zeitreisende gefährlich, aber Kivrin wähnt sich sehr gut vorbereitet und die Zielzeit befindet sich deutlich vor dem Auftreten der Pest in England.

Kivrin ahnt nicht, dass in Oxford just zum Zeitpunkt ihrer Abreise eine Influenza-Epidemie ausbricht. Ausgerechnet der Techniker, der das Netz bedient, Badri, ist einer der ersten Betroffenen und gibt eine falsche Zielzeit ein – Kivrin landet so mitten im England der Pest. Ihr Mentor James Dunworthy versucht derweil in der Gegenwart, in der die Krankheit Oxford lahm legt, alles, um Kivrin sicher zurück zu bekommen.

Buried with my own hands five of my children in a single grave … No bells. No tears. This is the end of the world.
AGNIOLA DI TURA
Siena, 1347
(Connie Willis – Doomsday Book, Kapitel 3 vorangestellt)

Die Influenza-Epidemie in Oxford ist tragisch und fordert auch Opfer, aber sie ist kein Vergleich zu dem Elend, das Kivrin im Mittelalter erlebt. Die Pest erreicht den Ort, an dem sie sich zwischenzeitlich eingerichtet hat, erst relativ spät im Buch und unerwartet, die Folgen sind verheerend und schockierend. Klar, die Pest kennt man und vom schwarzen Tod hat man schon mal gehört, näher auseinander gesetzt habe ich mich damit aber bisher nicht. Ein zum Teil ziemlich trauriges Buch, aber dennoch äußerst lesenswert.

Schweiß-Schweiß

Automatische Übersetzung eines Facebook-Beitrags der Tokyo Marathon Foundation:

„Die Blendung des Asphalt, im Zustand eines Schweiß-Schweiß“ – so hat sich der lange Lauf am Sonntag hinten raus auch angefühlt. ;)

It begins again oder Road to Berlin 2018

Heute war Auftakt zum dritten Trainingsplan im Jahr 2018, Endziel ist der 45. Berlin-Marathon am 16. September. Wie üblich habe ich den 10-Wochen-Steffny-Plan auf 11 Wochen gestreckt, um zumindest eine Woche abpuffern zu können. Außer für Laufen bleibt dann in den nächsten zweieinhalb Monaten wenig Zeit für anderweitigen Sport, denn sechs Einheiten pro Woche stehen auf dem Programm.

Hey, immerhin muss ich von 31 Tage im Juli nur an 25 Laufen! :)

Mal sehen wie das so klappt und was am Ende dabei raus kommt. :) Ich bin aktuell eigentlich ziemlich entspannt, mal sehen wie die erste Woche läuft, dann lässt sich vielleicht auch eine halbwegs verlässliche Aussage über Zielpace/-zeit treffen.

16. Honischlauf 2018 oder ohne Druck läufts

Kein Cordenka-Laufcup dieses Jahr dank bisher zwei Trainingsplänen, zwischen Trainingsplan zwei und drei war immerhin Platz für den Honischlauf. Viele bekannte Gesichter gab es zu sehen und bei angenehm kühlem, wenn auch etwas windigem Wetter, lief es erstaunlich gut. 42:01 min brauchte ich für die Strecke, obwohl ich am Anfang (vom viel zu schnellen ersten Kilometer abgesehen) relativ „entspannte“ Kilometerzeiten um die 4:25 min lief. So nach Kilometer 6 drückte ich dann aufs Tempo und konnte, was aber nur Zufall war, sogar noch alle schnellen Damen überholen.

Ein abendliches Panoramafoto nach dem Lauf. Laufspezifische Fotos gab es nur vom Main-Echo (ohne mich) und vom Veranstalter, der aber 1 € pro Foto will. Nächstes Mal nehme ich wieder meinen persönlichen Fotografen mit. :)

Absurd, bei beiden 10 km-Läufen im 10 km-Training und im Halbmarathon-Training lief ich gerad mal 20 Sekunden schneller, dafür waren die Rennen gefühlt viel anstrengender. Und dieses Mal dann so entspannt, wo ich diese Woche neben 10 x 400 m Intervallen noch schwimmen war (ein Mal sogar laufend ins Schwimmbad und zurück) und am Mittwoch eine 50 km-Radtour gemacht habe. Man steckt halt nicht drin, hat sich jedenfalls gut angefühlt und gibt mir ein positives Gefühl für den am 2. Juli beginnenden Trainingsplan für den Berlin-Marathon. :) Vor dem ich immer noch Respekt ob des schieren Umfangs habe…

P.S.: Für die Statistik: 36. von 213 Finishern, 36. von 168 Männern, 10. von 23 in der AK M35.
P.P.S.: Siegerzeit von Solomon Merne Eshete: 30:39. Wow.

Halbmarathon bei den 39. Courses de Strasbourg Europe oder la première fois en France

Mit dem Halbmarathon bei den 39. Courses de Strasbourg fand der zweite Trainingsplan dieses Jahr seinen Abschluss. Wie vergangenes Jahr beim HM im Rahmen des Würzburg-Marathons lief ich den Steffny-1:27h-Plan, der mit seinen 6 Wochen gerade so nach den 10 km-Plan passte, dass ich vor Pfingsten das Finale laufen konnte und damit einen entspannten Surfurlaub hatte.

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Projekt 52.2018.09: Scott Jurek – Eat and Run

Seit ich Born to Run gelesen habe steht Eat and Run auf meiner Leseliste. Ultraläufer Scott Jurek, Autor von Eat and Run, kommt auch in Born to Run vor und nimmt dort an dem Rennen mit den Tarahumara teil.

In seinem eigenen Buch schreibt Jurek von seiner Kindheit, wie er mehr oder weniger zufällig zum Läufer und dann zu einem der erfolgreichsten Ultraläufer jemals wurde. Die zweite Komponente des Buches ist, wie man dem Titel unschwer entnehmen kann, die Ernährung und Jureks Sorgen, ob er erst als Vegetarier und dann als Veganer eine für einen Ultraläufer ausreichende Diät halten kann.

Konnte er anscheinend, wie seine Erfolge beweisen. Jedes Kapitel schließt mit einem Rezept, wobei mir die Rezepte immer einen Tick zu kompliziert sind beziehungsweise ich gar nicht weiß, wo ich das ganze Zeug überhaupt her bekommen sollte. Es sind aber ein paar interessante Sachen dabei und auch wenn ich jetzt kurzfristig weder Vegetarier noch Veganer werde, den Fleischkonsum zu reduzieren ist auch bei meinem nicht übermäßigen Konsum kein Fehler.

Alles in allem ein unterhaltsames Buch, interessant fand ich vor allem Jureks Beschäftigung mit Philosophie und Meditation.

24. ENTEGA Gersprenzlauf oder Shaving off the seconds

Das Trainingsplan-Finale für den 10 km-Plan brachte mit einer Zeit von 41:42 min beim 16. Rosenhöhe-Waldlauf Offenbach eine neue zweitbeste Zeit, ziemlich ähnlich endete dann das 10 km-Rennen im Halbmarathon-Trainingsplan, die Uhr blieb mit 2 Sekunden weniger stehen.

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