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Privates Blog von Roland Kübert

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Kategorie: Bilder (Seite 1 von 44)

FSV 08 Bissingen – Stuttgarter Kickers 3:2 (1:0)

Nach dem Bundesliga-Auftakt am Freitag ging es über das Auswärtsspiel der Kickers in Bissingen nach Hause. Es ist nicht so, dass ich das Spiel unbedingt sehen wollte, aber es war eine willkommene Gelegenheit für einen kleinen Herrenausflug mit Hubert.

Vor Ort das übliche Chaos am kleinen Stadion, angefangen beim Parken und fortgesetzt am Einlass, trotz allem waren wir rechtzeitig drin um eine „Runde“ durch den überfüllten Gästeblock (ein Mal hin und zurück an der Gegengeraden-Seite entlang) zu drehen und es uns dann auf einem Geländer an der Hintertorseite bequem zu machen. Ich gebe zu, mich hatten am Anfang die Farben etwas verwirrt, das mäßige Spiel ließ auch nicht wirklich erkennen dass ein Team besser war als das andere und auch wenn ich von den Kickers nicht so viel erwartet habe dachte ich schon dass man in Bissingen doch überlegen auftritt. Es kam dann aber ganz anders – Bissingen spät in der ersten Halbzeit mit der Führung und dann in der zweiten Hälfte mit einem Doppelschlag – 3:0… Die Kickers besannen sich spät, netzten in der 77. und 85. Minuten zwei Mal ein und hätten auch ein Unentschieden mitnehmen können, am Ende war es aber zu wenig zu spät.

Überschaubare Leistung der Gäste, aber immerhin ein schöner Ausflug, da war das Ergebnis dann zum Glück zweitrangig.

Salford City – Stevenage FC 2:0 (1:0)

Nach Spiel und Übernachtung in Luton ging es zeitig nach Manchester. Kleines Problem auf der Strecke: wegen starker Regenfälle war ein Teil der Zugverbindung ausgefallen, weil ein Damm zu brechen drohte, das war aber schlecht kommuniziert. Hilfreich ein Bahnangestellter: „everybody knows that“. So kamen wir halt auf einem kleinen Umweg nach Manchester. Salford, really to far to walk, also ging es per Uber zum Stadion.

Ich hatte im Vorfeld versucht, Tickets zu buchen, auf meine E-Mail hatte erhielt ich aber nur die Antwort erhalten, ich müsse es telefonisch versuchen, das erwies sich aber als unmöglich. Da wir zeitig genug am Stadion waren hatten wir dann aber keine Probleme, Tickets vor Ort zu erwerben.

Moor Lane, aktuell als Peninsula Stadium bezeichnet, ist ein für die vierte Liga angemessener Ground, der knapp 5.000 Zuschauern Platz bietet. Das Stadion ist komplett überdacht, an sich aber eher unauffällig. Einzig der zu einer Ecke hin deutlich abfallende Platz amüsierte uns etwas.

Salford als Aufsteiger hatte ich nicht so dominant erwartet, die Gastgeber hatten allerdings deutlich mehr vom Spiel und fuhren im ersten Ligaspiel auch gleich den ersten Sieg ein. Ein schön heraus gespieltes Tor in der ersten Halbzeit und ein etwas glückliches aus dem Getümmel in der zweiten Halbzeit sorgten für den Endstand. Stimmung auch ganz gut, hat gepasst.

Nach dem Spiel ging es erneut per Uber zurück in die Stadt, noch kurz einkaufen, ehe sich unsere Wege trennten. Ich hatte noch etwas Zeit, bis der Bus nach London fuhr, also spazierte ich ein bisschen rum und besuchte unter anderem das Alan Turing Memorial. Eine ereignislose Busfahrt später war ich in London und machte ich auf in mein Hostel in Hounslow. Darüber verliere ich am besten kein Wort, sicherlich eine der schäbigsten Übernachtungen jemals, aber gut, die Rahmenbedingungen waren ja auch gegen 22:00 einchecken und um 05:00 wieder abhauen.

Ansonsten ein erfolgreicher Kurztrip, für Tottenham hat sich mittlerweile das Bayern-Gastspiel in der CL ergeben, so dass ich dann wieder die 92 komplett habe.

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11. Churfranken-Triathlon 2019 oder I’m not a one trick pony

Manche sahen es schon lange voraus und einige Beiträge deuteten doch auch arg darauf hin, dass mir der Triathlon im Kopf rum spukte, lange wollte ich davon aber nichts wissen, bis ich mich dann dieses Jahr doch entschied, endlich mal einen Triathlon zu machen. Ausgeschaut war dafür der Churfranken-Triathlon in Niedernberg: näher vor der Haustür geht nicht, preislich im Rahmen (89 €), nicht beliebig groß und lange genug nach dem Hamburg-Marathon.

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Dinamo Zagreb – Hajduk Split 3:0 (1:0)

Naheliegend, dass es nach dem DFB-Pokalfinale nach Kroatien ging… not. Aber hier stand am Sonntag die Partie Dinamo Zagreb gegen Hajduk Split auf dem Plan, durchaus ein sehenswertes Spiel. Und Kollege Flopsi konnte von dort aus mit dem Bus zurück nach Wien fahren, auch schön, für mich war das leider keine Option sondern es ging mit dem Flieger zurück nach Frankfurt.

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RB Leipzig – FC Bayern München 0:3 (0:1)

Pokalfinale drei von drei und natürlich das Highlight des Tages, für die Bayern ging es gegen den Dosenclub aus Leipzig um den Pokalsieg. Recht zeitig waren wir von Rathenow kommend am Stadion und konnten dementsprechend problemlos und fix die Disneyland-artigen Metallgitter am Einlass passieren. Nach ein bisschen entspannen am verlassenen Schwimmstadion gingen wir dann auch mal rein, wenig später gesellte sich noch Prominenz dazu, eine Reihe vor uns saß Stefan Reuter. Er wirkte sehr nett, aber teils wirklich peinlich wie sich die „normalen“ Leute benommen haben, andere Leute halt. ;)

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Tennis Borussia Berlin – Viktoria Berlin 0:1 (0:0)

Ausflug zum Pokalfinale nach Berlin inklusive darauf folgendem Derby in Zagreb, der Samstag bot die Möglichkeit für den ersten Triple-Header meines Lebens: Berliner Landespokal um 10:30, Brandenburger Landespokal um 14:15 und DFB-Pokal um 20:00.

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44. Frühjahrslauf in der Wieseckaue Gießen oder die magischen 40 Minuten

Fast genau 5 Jahre ist es her, dass ich die damals magischen 45 Minuten auf 10 Kilometer das erste Mal unterboten habe. An den magischen 40 Minuten hatte ich mir bisher aber die Zähne ausgebissen, es war mir dann eigentlich auch nicht mehr so wichtig und ich dachte, ohne dedizierten Trainingsplan würde sich das eh nicht ergeben, standen doch aktuell auch erst zwei Zeiten unter 41 Minuten zu Buche (York 10k 2018 und ein absurdes Solo-Rennen nach Mainaschaff und am Main zurück im Rahmen des Hamburg-Trainingsplans). Die erst mal letzte Möglichkeit auf den 10 km was zu reißen war dann das zweite 10 km-Rennen im Trainingsplan, für das ich mir den Frühjahrslauf in Gießen ausgesucht hatte, der versprach ein flaches Profil und da ich sowieso noch nie in Gießen war wurde gleich ein Wochenendtrip draus.

Nach einem wunderschönen Freitag und Samstag, nicht nur vom Wetter her, war es am Sonntag morgen empfindlich kühl, aber gut, es ging ja darum schnell zu rennen und nicht darum, in der Sonne zu stehen. Etwas verwunderte mich nur die mit Pfand belegte Startnummer, die werden aber wohl wiederverwendet, durchaus sinnig. Das schöne an so kleinen Läufen: das Auto steht um die Ecke vom Start, man kann also kurzfristig noch Sachen deponieren oder die Kleidung wechseln, dass es trotz kühlem Wetter unten kurz und oben ärmellos war, war aber eh klar, es sollte ja zumindest ein schnelles Rennen werden. Nach ausgiebigem Einlaufen ging es nochmal ins Gebüsch und dann an den Start, wo ich mich in der ersten Reihe wiederfand – nicht unbedingt meine Art, aber es war eigentlich nicht viel los und anscheinend wollte fast keiner wirklich von vorne starten.

Von Anfang an ging es flott los, wobei ich mich ein bisschen einbremste, der erste Kilometer lief dann aber doch sogar unter 3:50 Minuten. Das war mir dann doch ein bisschen schnell und ich pendelte mich dann auf Zeiten knapp unter 4:00 Minuten ein, das lief erstaunlich gut, auch weil ich einen Mitläufer gefunden hatte, der ziemlich genau mein Tempo lief. Klar, das war ein Rennen am Limit, aber zum Glück nicht drüber. Die 5 km und damit die erste Runde schloss ich mit ungefähr 19:50 Minuten ab, das sah super aus, wenn ich das Tempo halten könnte. Mein unfreiwilliger Pacer musste dann aber etwas nachlassen, ich fand dann noch zumindest zwei Mal kurzzeitig Läufer, mit denen ich weiter laufen konnte, zu Ende lief ich es dann aber alleine. Die Zwischenzeiten deuteten daraufhin, dass ich weiterhin gut auf Kurs Richtung Sub-40 Minuten war, den letzten Kilometer konnte ich dann sogar nochmal richtig Gas geben, Zielzeit 39:31?! Im Ziel musste ich mich erst mal ungläubig lachend über das in der Form völlig unerwartete Ergebnis amüsieren, dann plauschte ich noch mit meinem ersten Mitläufer, der so schön konstant über die ersten 5 Kilometer gelaufen war, dann ging es auslaufen, duschen und in die Halle. Dort durfte ich nicht nur meine Startnummer zurück geben sondern mich auch über einen zweiten Platz in der Altersklasse M35 freuen, eine schöne Sache dass diese für mich Fabelzeit auch mit einem AK-Platz belohnt wurde. :)

Siegerehrung

Stolz wie ein Spanier – Urkunde für den 2. AK-Platz

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