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Privates Blog von Roland Kübert

Kategorie: Projekt 52 (Seite 1 von 59)

Projekt 52.2018.04: Florian Sauer – 92. Eine Reise durch das Mutterland des Fußballs

Ex-Schulkollege und England-Travel-Buddy Florian „Flopsi“ Sauer hat seinen persönlichen Weg, alle 92 englischen Profigrounds zu besuchen, in Buchform gebracht und vor kurzem veröffentlicht. Nachdem ich vergangenes Jahr schon mal Korrektur lesen durfte trudelte dann vor einiger Zeit ein gedrucktes Exemplar ein. Über 500 Seiten stark ist das Werk und zu jedem der besuchten Grounds gibt es ein eigenes Kapitel, angefangen vom ersten Spielbesuch im Oktober 2002 bei Charlton Athletic bis zum Abschluss bei den Milton Keynes Dons im Jahr 2014. Ich bin als Nebencharakter im Buch natürlich voreingenommen, aber auf jeden Falle ein feines Buch für jeden an „Doing the 92“ interessierten, vor allem weil es Florian geschafft hat, in jedem Kapitel auch etwas Interessantes zu Club, Stadion oder Stadt darzustellen.

Passend zum Buch gibt es auch die Webseite 92club.de, auf der sich die 92 Spielberichte in Ultra-Kurzform finden, daneben gibt es dort aber auch hilfreiche allgemeine Tipps und Details zu allen Grounds. Das Buch gibt es übrigens direkt auf der Webseite oder natürlich beim allseits beliebten Büchergiganten Amazon. Leseprobe gefällig? Gibt es hier von unserem gemeinsamen Ausflug an die Carrow Road in Norwich.

Projekt 52.2018.03: Jan Novák, Jaromír 99 – Zátopek

Das alte Leid mit der Bücherei – einen Sack voll Bücher ausgeliehen, zwei Mal verlängert und nichts gelesen. Immerhin die Graphic Novel Zátopek konnte ich mir noch kurz zu Gemüte führen, für einen Langstrecken-Läufer ja auch ein Must Read.

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Projekt 52.2018.02: Dean Koontz – The Whispering Room

Auch den zweiten Teil der Jane Hawk-Reihe, The Whispering Room, habe ich fast in einer Sitzung gelesen. Janes Kampf gegen die Arcadian-Verschwörung geht weiter und findet vorerst einen packenden Abschluss, als Jane versucht, zum scheinbaren Kopf der Verschwörung, David James Michael, durchzudringen.

Buch Nummer drei, The Crooked Staircase, ist für Mai diesen Jahres angekündigt, also ist die Wartezeit zum Glück nicht sonderlich lange.

Projekt 52.2018.01: Connie Willis – All Clear

Zweiter Teil von Blackout/All Clear und während mir der erste Teil sehr gut gefallen hat war der zweite Teil noch deutlich besser. Nach wie vor geht es für Polly, Merope und Mike darum, irgendwie wieder nach Oxford zurück zu kommen und derweil den Blitz zu überleben. Spannend bis zum Ende und ein faszinierender Einblick in den Blitz und die späteren V-Bomben-Angriffe auf London, wer sich nur ein bisschen dafür interessiert kommt an diesem Buch nicht vorbei.

Rechtzeitig vor dem ersten England-Trip hatte ich das Buch fertig gelesen und mich auf einen Besuch in St. Pauls’s gefreut. Die Kirche hatte ich bisher links liegen gelassen, auch wegen des recht hohen Eintrittspreise, nur außen herum war ich schon mehrfach unterwegs. Im Buch nimmt die Kirche wie im richtigen Blitz eine große Rolle ein und so war ich neugierig darauf, endlich mal rein zu kommen. Daraus wurde dann aber leider doch nichts, weil ich nur am Sonntag in London war und die Kirche dann nur zum Gottesdienst besucht werden kann. Sei’s drum, der nächste Trip nach oder über London kommt bestimmt und vielleicht schaffe ich es dann auch irgendwann mal nach Bletchley Park.

St. Paul’s Survives – Foto vom 30. Dezember 1940

Projekt 52.2017.18: Connie Willis – Blackout

Eigentlich hatte ich nach einem anderen Buch mit demselben Titel gesucht, als ich auf Connie Willis Blackout stieß. Willis ist Science Fiction- und Fantasy-Autorin und mit elf Hugo Awards und sieben Nebula Awards ausgezeichnet, da hätte ich eigentlich schon mal über etwas von ihr stolpern können, dem war bisher aber nicht so. Von der Grundidee fand ich Blackout/All Clear – ursprünglich war nur ein Buch geplant, später wurden daraus aber die zwei einzelnen Bücher – jedenfalls sehr interessant und wurde nicht enttäuscht.

In Oxford im 22. Jahrhundert sind Zeitreisen möglich und an der Tagesordnung – zumindest für Historiker, die in die Vergangenheit reisen, um sie zu untersuchen. Wie das genau abläuft ist zu Beginn etwas nebulös, was aber auch den Reiz des Buches aus macht. Es gilt, Koordinaten für deinen „Drop“ zu finden, die Stelle, an der der Zeitreisende unerkannt erscheinen kann und von der er später auch wieder zurück reisen kann. Das erweist sich als nicht so einfach: teilweise sind keine passenden Orte zur gewünschten Zeit auffindbar, manchmal klappt es aber auch, nur kommt der Zeitreisende zu einer anderen Zeit am gewünschten Ort heraus. Neben dem Erzählstrang in Oxford, der nur eine Nebenrolle einnimmt, geht es um drei Zeitreisende: Polly, die London im Blitz untersucht und nach 1940 reist, Merope, die sich schon vorher bei der Evakuierung von Kindern aus London auf dem Land befindet und Mike, der aus Dünkirchen evakuierte Soldaten treffen will. Irgendwie läuft jedoch alles schief und vor allem ist den dreien die Rückkehr nach Oxford nicht möglich. Da sie voneinander wissen, versuchen sie in einer Geschichte voll Irrungen und Wirrungen, sich zu finden und gleichzeitig ein normales Leben zu führen – soweit das im Blitz überhaupt möglich ist. Dahinter steht auch immer die Angst, am Ende in den Lauf der Geschichte einzugreifen und schlimmstenfalls die Nazis den Krieg gewinnen zu lassen.

Unglaublich spannend geschrieben und das erste Buch, dass ich über den Blitz aus Londoner Sicht gelesen habe. All Clear wird natürlich gleich hinterher gelesen, ich bin sehr gespannt wie es weiter- und ausgeht. 🙂

Projekt 52.2017.17: Stephen King – Needful Things

Nachdem ich It erst kurz vor der Neuverfilmung gelesen hatte und also im Stephen King-Modus war, nahm ich mir gleich noch einen anderen Klassiker vor, den ich bisher links liegen gelassen hatte – Needful Things, dt. In einer kleinen Stadt. Die Rahmenhandlung war mir mehr oder weniger von der Verfilmung bekannt, auch wenn diese noch auf der Watchlist steht, mehr wusste ich aber nicht. Brillant auch hier wieder, wie King die Geschichte aufbaut und am Ende in einem unglaublichen Finale zum Abschluss bringt. Auch hier wieder eine Buch vom Typ „sehr lesenswert“, die Verfilmung werde ich mir dann auch mal gönnen.

Projekt 52.2017.16: Kai Blum – Fettnäpfchenführer USA

Mehr oder weniger ein Zufallsfund in der Bücherei und ein ganz amüsant geschriebenes Buch über die Fettnäpfchen, in die man in den USA gerne tritt. Klar, sprachlich gibt es immer ein paar False Friends, auf die man rein fallen kann, daneben gab es ein paar interessante Tatsachen, so zum Beispiel wie die Radfahrer in den USA das Abbiegen anzeigen oder wie man üblicherweise tankt. Das war jetzt alles für die USA-Reise zum Chicago-Marathon nicht wichtig, aber geschadet hat es auch nicht. 😉

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