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Privates Blog von Roland Kübert

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Kategorie: Laufen (Seite 1 von 12)

Flugplatzlaufserie Speyer 2019, 2. Lauf oder The race is 10 km and in the end it is only with yourself

Eigentlich war es kein Problem für den Hamburg-Trainingsplan geeignete Rennen zu finden, nur der erste 10 km-Lauf war problematisch, was aber auch daran lag, dass am Samstag mein Geburtstag war und ich eigentlich keine Lust hatte, am Samstag oder Sonntag zu laufen. Flugplatzlaufserie Speyer to the rescue, ein absolut flacher 10 km-Lauf, bei dem ich vor zwei Jahren schon mal neue Bestzeit gelaufen war.

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10. Offenbacher Suppenschüssel-Crosslauf oder AK-Treppchen zum Jahresauftakt

Flyer zu verteilen hat ja wenig mit Nachhaltigkeit zu tun, sichtbar auch beim Goldbacher Wintercross. Dort werden einem direkt nach dem Lauf Flyer für lokale Laufveranstaltungen in die Hand gedrückt, zum Beispiel für den City-Lauf, den Benefizlauf um den Mainparksee oder den Wartturmlauf in Schaafheim. Gut, kann ja von den Verteilern niemand wissen dass ich die eh auf dem Schirm habe. In der Tat stolperte ich dann aber mal über einen interessanten Flyer und sogar für einen Lauf, der „in den Zeitplan passte“. Letzteres in Anführungszeichen, da es sich um ein Crossrennen am kommenden Samstag handelte und am Sonntag natürlich nochmal Wintercross war.

Nachdem ich mir die Ausschreibung angeschaut und den Bericht vom 2018er-Lauf bei laufreport.de gelesen hatte war die Entscheidung klar: ab nach Offenbach am Samstag, wird schon irgendwie gehen am Sonntag. Halbwegs zeitig war ich in Offenbach und bei bewölktem, aber von oben trockenem Wetter begutachtet ich erst mal die Strecke. Heuballen im Weg, witzig, dazu noch ein scheinbarer Irrgarten durch die namensgebende Suppenschüssel, da sah mal nach etwas deutlich anderem aus als sonst. Also für den 8 km-Lauf angemeldet, umgezogen, warmgelaufen und ab zum Start, wo ich einen Läufer traf, mit dem ich mich vergangenes Jahr beim Rosenhöhe-Waldlauf unterhalten hatte, wieder traf. Kurz geschnackt und dann gings auch schon los.

Das gute an einer Strecke die man das erste Mal läuft ist ja immer, dass man keine genaue Vorstellung hat, was man überhaupt leisten kann. Und wie sich sechs Runden durch die Suppenschüssel anfühlen, das weiß man vor dem ersten Mal auch nicht. ;) Im Prinzip war der Start ein bisschen zu schnell, das erste Mal durch die Schüssel erdete dann aber doch, war auch crossiger als gedacht und nicht nur auf der Wiese hin und her und hoch und runter. Von aus der Schüssel raus bis wieder rein hieß es also immer erst mal ein bisschen Luft holen, dann wieder anziehen und sich bereit machen für die nächste Runde. Klappte soweit alles gut, immerhin sah man auf Grund der Enge des Kurses viele Läufer, sonst wäre ich wohl ziemlich alleine unterwegs gewesen. Insgesamt war es wahrscheinlich etwas zu schnell im Hinblick auf den nächsten Tag und wie ich eigentlich laufen wollte, ging aber soweit ganz gut und mit einer Zeit von 37:44 kam ich ins Ziel.

Dass jetzt nicht so viele Läufer vor mir waren hatte ich mitbekommen, also gab es natürlich die leise Hoffnung eventuell in der AK was zu holen, da gehört aber natürlich immer auch ein bisschen Glück dazu. Nachdem ich brav ausgelaufen war und umgeparkt hatte ging es also ins Vereinsheim, wo dann auch alsbald die Siegerehrung begann. Happy happy joy joy, AK-Platz 3 in der M35 für mich, das ist doch mal ein schöner Renn-Auftakt im neuen Jahr. :) Schöner Lauf, für mich mal komplett was anderes und vielleicht ergibt es sich auch das nochmal zu machen.

P.S.: Den Bericht vom diesjährigen 10. Suppenschüssel-Crosslauf findet man bei Laufreport.de.
P.P.S: Vielen Dank an Reinhold Daab / laufreport.de für die Freigabe zur Verwendung der Bilder!

Bilder

2018 – ein Laufjahr in vielen Bildern und einigen Worten

Nur einige Worte, dafür viele Bilder. ;) 2018 war doch ein Laufjahr, in dem „alle drei“ Bestzeiten nochmal purzelten: 10 km, Halbmarathon und Marathon. Gerade beim 10er sah es eigentlich nicht danach aus, weil der dedizierte Trainingsplan nicht zielführend war. In York lief es dann aber doch und das erste Mal überhaupt unter 41 Minuten. Ansonsten sprechen die Bilder und die Bildunterschriften für sich, abgesehen von einigen Zahlen:

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Cover Boy

I gave him a good shaka :)

12 .Lichterlauf Rothenburg oder vier Mal rund um Käthe Wolfahrts Weihnachtsdorf

Vor ein paar Jahren wurde ich, wenn ich mich recht erinnere, beim Taubertal-Festival auf den Lichterlauf aufmerksam. Ein abendlicher Lauf durch das von Lichtern geschmückte Rothenburg, das klang sympathisch, aber jetzt ist Rothenburg ja nicht gerade um die Ecke und irgendwie kam auch immer etwas dazwischen. Dieses Jahr klappte es dann aber endlich, da stand ich nun vor der Frage „Lauf der Asse oder Hauptlauf?“ Ich weiß gar nicht ob ich den Lauf der Asse überhaupt ohne vorher jemals dort gelaufen zu sein hätte laufen können, aber meine Entscheidung war auch davon abgesehen schnell gefallen: unbekannte, durchaus wellige Strecke, warum soll man sich da auf eine Sub-38 min-Zeit für 8,4 km festnageln? Tempo gelaufen war bis einschließlich Berlin genug, also Genusslauf ohne Stress, der Hauptlauf war gebucht.

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Halbmarathon beim Generali München-Marathon 2018 oder heißes Pflaster in der Landeshauptstadt

Ein schlaues Laufbuch hatte mir geflüstert, dass man vier Wochen nach dem Marathon dank Superkompensation gleich noch einen in besserer Zeit laufen könnte. Nun ja, damit war es dann relativ schnell Essig, als ich in der Woche nach dem Berlin-Marathon ein bisschen erkältet war. Statt einer Qual über die volle Distanz, die es gefühlt sicher gewesen wäre, entschied ich mich dann nur über die halbe Distanz anzutreten, das Rennen war allerdings das gleiche, der München-Marathon.

Kaiserwetter beim Blick vom Olympiaberg

Bei sommerlichen Temperaturen ging es am Samstag nach München und vor Ort gleich in den Olympiapark zur Nachmeldung. Nettes Ambiente und ein netter Plausch mit einer Werbebotschafterin für Laufcamps, mehr war dann aber auch nicht geboten. Nach einem Ausflug auf den Olympiaberg ging es dann quasi zur Nudelparty in die Unterkunft und zeitig in die Heia, auch wenn der Start am Sonntag erst um 13:30 war.

So ein später Start ist ja immer irgendwie blöd, für mich zumindest. Lieber früh aus den Federn und früh laufen, da gibt es schon keine Probleme à la „was esse ich vorher“ oder „wird das nicht zu warm“? Ja, zu warm wurde es, das war eh klar, aber gut, so war von Anfang an klar dass jegliche Bestzeitambition fehlt am Platz wäre. Pünktlich um halb zwei gingen wir also an den Start, bei dem man auf der Hälfte der Marathon-Strecke einsteigt. Ich weiß nicht ob es für die langsamen Marathonis angenehm ist, nochmal von einem Feld aus ein paar tausend Läufern überholt zu werden, aber gut, so ist immerhin noch mal etwas los. Vor allem nach dem Start des Halbmarathons sind die Streckenführung und der Zuschauerzuspruch kein Highlight, erst als es nach ungefähr 7,5 km über die Isar in Richtung Altstadt ging wurde es schöner: Richtung Sendlinger Tor, über Marienplatz, Max-Joseph-Platz und Odeonsplatz, dann gab es eine Art Schleife über den Königsplatz. Gerade hier, wo der Boden entweder aus Kopfsteinpflaster besteht oder ungepflastert ist, war es gefühlt glühend heiß. Schönes Ambiente jedenfalls, viele Zuschauer, hat gepasst. Zurück auf der Leopoldstraße ging es noch ein Stück nach Norden und dann ab nach Westen zum Olympiapark – der Anstieg bevor es in den Park ging hat beim Marathon sicher auch rein gehauen.

Am Ende ging es dann mit Vollgas ins Olympiastadion, wobei der Einlauf sehr schön gemacht ist, dann noch eine Dreiviertelrunde durch das Stadion und ab ins Ziel. 1:36:04, hat gepasst für das Wetter; anspruchsvoll war es schon, aber nicht am Limit. Klar war es nicht so heiß wie beim Hüttenfelder Kerwelauf, aber ein bisschen versöhnt habe ich mich mit Laufen bei heißem Wetter dann immerhin auch noch. Ein schöner Lauf, der vor allem nach dem ersten Drittel (bezogen auf den Halbmarathon) Fahrt aufnimmt was Sehenswürdigkeiten und Stimmung angeht. Der Einlauf ins Olympiastadion ist natürlich was besonderes. :)

14. Kuckuckslauf Königshofen oder Post-Berliner Berglauf

Nach dem Berlin-Marathon hatte es mich erst mal flach gelegt, immerhin erst als ich wieder daheim war, komischerweise war ich am Montag morgen nach dem Marathon noch problemlos mit Jörg eine Runde im Tiergarten laufen und am Mittwoch sogar vom Prenzlauer Berg durch die Stadt bis und übers Tempelhofer Feld. Husti-husti-Halsi-Kratzi machte sich da aber schon bemerkbar, aber erst auf der Heimfahrt wurde es dann richtig nervig und dann war erst mal ein paar Tage Erkältung angesagt. Es ging dann aber ganz gut und nachdem klar war, dass die große Nichte gerne mal Bambinilauf laufen wollte, bot sich der Königshofener Kuckuckslauf an. Den war ich vor vier Jahren schon mal gelaufen: nette, anspruchsvolle Panoramastrecke, die mittlerweile aber geändert wurde, aber auch wieder ein knackiges Höhenprofil aufwies.

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