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Privates Blog von Roland Kübert

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Kategorie: Stuttgart (Seite 1 von 25)

Ein Jahr Dr. K.

Heute vor einem Jahr gab es den (vorerst) letzten Commit in der Versionskontrolle für die Doktorarbeit, am gleichen Tag war damals auch die mündliche Prüfung; während ich heute Abend ein unsägliches Intervalltraining gemacht habe und mir nach einer Apfelschorle gerade ein paar Stücke Melone und einen Quark mit Früchten gegönnt habe gab es letztes Jahr zu dieser Zeit Champagner und eine leckere Grillerei bei den Hérengers. Ansonsten habe ich es zwar geschafft die Arbeit abzugeben, für ein paar Exemplare für die Familie hat aber bisher die Zeit gefehlt *hust*. ;)

Via https://lucian.uchicago.edu/blogs/maph/2011/04/20/wednesday-wisdom-from-calvin-hobbes/

Via https://lucian.uchicago.edu/blogs/maph/2011/04/20/wednesday-wisdom-from-calvin-hobbes/

Zum Glück bin ich ja großer Calvin & Hobbes-Fan und habe ich mich natürlich an deren Weisheit orientiert, das sollte mich auch vor etwaigen Plagiatsvorwürfen schützen. ;)

Der damals noch frisch passiv promovierte Herr K. - oder darf ich jetzt Dr. K. schreiben, obwohl es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht erlaubt war?

Der damals noch frisch passiv promovierte Herr K. – oder darf ich jetzt Dr. K. schreiben, obwohl es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht erlaubt war?

22. Stuttgart-Lauf 2015

Mal wieder der Haus- und Hof-Halbmarathon, dieses Mal war mir vorher schon klar, dass es keine neue Bestzeit geben würde, die 4:35/km-Pace von letztem Jahr war doch flott und ich dieses Jahr irgendwie nicht so in Form, vor allem nicht was das Tempo angeht, mein Gekränkel vom Frühjahr, gepaart mit späterem Zipperlein wie der Schienbeinentzündung, macht sich bemerkbar, ganz ehrlich habe ich außerdem aber auch zu wenig Langstrecke trainiert bisher. Achso, dass mir am Donnerstag davor auf ein Mal die Hüfte weh tat kam noch erschwerend hinzu. Wie letztes Jahr ging es schon am Samstag nach Stuttgart, dieses Mal allerdings nicht zu Flo, der ja selbst gar nicht mehr in Stuttgart wohnt, sondern zu Claus nach Schorndorf. Auf dem Weg noch zwei historische Caches abgefahren, vor Ort dann U21-EM (?) geschaut (historische Klatsche gegen Portugal), mit dem mittlerweile eingetroffenen Flo Nudelparty gemacht, auf einem Spaziergang durch Schorndorf noch einen sehr historischen Cache gehoben, dann war es schon Zeit für’s Heiabettchen, Mr. B.

Recht zeitig ging es dann auf zum Gaskessel, gegen kurz nach 07:00 waren wir unter den ersten, die dort parkten. Es war echt noch sehr wenig los und viel Zeit verfügbar, also gemächlich rüber nach Cannstatt, nochmal zur Shell, dann Gepäck abgeben und es ging langsam auf den Start zu. Flo reihte sich noch ein bisschen weiter vorne ein, er hatte ja vor kurzem auch die 1:33h geknackt, durchaus Potenzial also deutlich schneller zu sein als ich. Ich hatte mir vorgenommen, mal nicht stur nach Uhr zu laufen, sondern einfach mal zu schauen, was geht, das ging eigentlich auch recht gut. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr war heuer allerdings strahlend blauer Himmel, es wurde also relativ früh schon unangenehm warm. Die Schmerzpunkte hatten sich im Vergleich zum Vorjahr etwas geändert, ich fand vor allem den Anstieg zum Augsburger Platz hoch als sehr schweißtreibend, weniger Probleme hatte ich dieses Mal nach der Überquerung der Schleuse am Neckar entlang.

Relativ früh hatte ich mir einen Nebenläufer eingefangen, der mir Geschichten vom Rennsteiglauf und sonstigen Marathons erzählte, gut, man ist ja kein unhöflicher Mensch, plaudert man halt ein klitzekleines bisschen, mit zunehmender Distanz natürlich weniger. Dem Kollegen konnte ich dann auch beibringen, dass mich Zwischenzeiten, von wegen nicht auf die Uhr schauen, nicht interessieren, nachdem er mir aber am Anfang was von einer angepeilten Zielzeit 1:30h-1:35h erzählte, wähnte ich mich eigentlich sehr gut unterwegs und merkte erst kurz vor dem Ziel, dass die Pace doch nur bei 4:43/km war. Naja, auch egal, zulegen können hätte ich wohl eh nicht mehr, am Ende kam ich mit 1:39:45 ins Ziel, etwas über drei Minuten langsamer als vergangenes Jahr und das erste Mal keine neue Bestzeit. :( Meiner Aussage nach „mit allem unter 1:40h bin ich zufrieden“ musste ich dann aber halt trotzdem zufrieden sein.

Ich hatte übrigens Split-Zeiten (alle 5 km) von 4:34/km, 4:44/km, 4:47/km und 4:49/km, der Start war also gut, danach musste ich der nicht so guten Form und dem Wetter unmerklich Tribut zollen. Flo, am Ende mit einer 1:35:55, hatte einen ähnlichen Verlauf, von 4:12/km (!) ging es auf 4:33/km, 4:35/km und 4:49/km.

Nach dem Lauf ging es erst mal Getränke holen, dann ab in die Dusche, noch eine Premiere, vor Ort hatte ich noch nie geduscht, war aber durchaus angenehm. Danach das Auto nach Cannstatt selbst umgeparkt und ab in den Biergarten am Theaterschiff, wo Axel noch zu uns stieß, dann gab es nach dem Cache des Tages am Bunker noch einen Absacker in der unweit gelegenen Strandbar. Danach trennten sich unsere Wege, für mich ging es ab nach Kaltental zu Gundis Geburtstags, während die anderen beiden sich auf den Heimweg machten.

Alles in allem ein schönes Wochenende, danke an die Gastgeber Claus und Familie H., nächstes Jahr vielleicht wieder etwas besser in Form und doch vorher mal zum Frisör… ;) Ansonsten stehen diese Jahr noch ein paar 10er im Cordenka-Laufcup an, ich liebäugele noch mit dem Halbmarathon in Aschaffenburg… und dann war da noch der New York-Marathon…

P.S.: Für die Statistik: Insgesamt (bei den Herren) Platz 968 von 5131 Finishern, in der Alterklasse M35 Platz 141 von 615 Finishern.
P.P.S.: Ein paar Kack-Fotos gibt es auf marathon-photos.com, wie immer bisher werde ich darauf verzichten. Sind eh nur Bilder vom Zieleinlauf, weil mir das Startnummernband dauernd verrutscht ist.

21. Stuttgart-Lauf 2014

Der Stuttgart-Lauf ist ja mein Haus- und Hof-Halbmarathon, wobei das an sich kein Kunststück ist, da ich bisher HMs außer beim Stuttgart-Lauf nur im Training gelaufen bin. Dieses Jahr stand die vierte Teilnahme an und wie schon vor zwei Jahren war der Lauf quasi direkt nach dem Frankreich-Urlaub. Ob der zur Trainingsvorbereitung taugt, sei dahingestellt, immerhin war ich auch am Atlantik zwei mal laufen, was allerdings eine Quälerei erster Güte war. Eigentlich hatte ich mir für den Sonntag vor dem Lauf, also genau eine Woche vorher, nochmal eine „Generalprobe“ vorgenommen, so was in der Ecke von 18,5 km auf die Zielpace von 4:44/km. Sonntag morgen war ich dann allerdings, obwohl ich am Samstag brav gewesen war, sehr matschig, außerdem zwickte die alte Kriegsverletzung wieder, insofern verzichtete ich lieber aufs Laufen, wobei mir mein schlaues Buch mit den Trainingsplänen da auch recht gab – nicht dass mich das sonst interessiert, aber okay. ;)

In der Woche stand dann eine flotte 5 km-Einheit (4:35/km) und ein gemächlicher (<5:00/km) 10km-Lauf auf dem Programm, ansonsten die übliche Schwimmerei und ein bisschen (nicht-sportliches, rein um von A nach B zu kommen) Rad fahren. Etwas unsicher, ob ich mich auf meinen echten Generalproben-Lauf verlassen kann, war ich dann schon, der war bereits im Mai gewesen, 18,5 km am Main entlang in Pace 4:40/km, aber irgendwann ist halt der Punkt erreicht, wo man eh nichts mehr machen kann. Da Mitläufer Flo mir für Samstag auf Sonntag Asyl angeboten hatte, gings bereits am Samstag nach Stuttgart, inklusive einem kleinen Abstecher mit Präventivbelohnungsshoppping in Wertheim (man kann nie genug Boardshorts haben ;)), dann Startnummern abholen, im Neckarbiergarten in Cannstatt Fußball schauen und dann nach einer kleinen Nudelparty bei Flo halbwegs zeitig ins Bett beziehungsweise auf die Isomatte.

Auch am Sonntag früh war ich mir noch nicht so ganz klar, was zu erwarten sein würde, zumindest das Wetter spielte aber schon mal mit Richtung Bestzeit: bewölkt und trocken, in der Nacht hatte es geregnet und damit war es recht angenehm kühl. Mit dem Bus gings am Morgen, warum auch immer, nur bis zum Wilhelmsplatz, so dass wir den Rest zum Stadion taperten, ist ja quasi auch schon Aufwärmen. ;) Kurz das Gepäck abgegeben, eine gefühlte Stunde am Klo in der Schleyer-Halle angestanden und dann gings Richtung Start und kurz zum echten warmlaufen. Am Start trafen wir dann noch quasi zufällig Nadine, eine Freundin von Flo, dann machten wir uns auf in die Startblöcke – ich mit einer angestrebten Zielzeit von 1:39:59 durfte im zweiten Startblock antreten, der erste ist wohl für Zeiten unter 1:30h reserviert, denn kurz vor mir, ganz an der Spitze des Startblocks, stand der 1:30h-Pace-Läufer. Naja, war mir schon klar dass ich dem (noch) nicht auf den Fersen bleiben sollte. :)

Noch ein bisschen mit den umstehenden geflachst, dann gings pünktlich los, hatten wir auch schon ganz anders, von wegen falsch geparkt Autos die noch „gschwind“ abgeschleppt werden müssen und so. Drei Minuten nach dem roten Startblock waren dann wir dran und meine Befürchtung, dass ich auf den ersten ein, zwei Kilometern deutlich Zeit verliere wegen Getümmel, bestätigte sich nicht, es ging gleich flott los, nach kurzer Zeit stand eine 4:31/km auf der Uhr, die sich auch gut halten ließ. Eigentlich war das ja deutlich schneller als angepeilt, mit mehr als um die 4:40/km hatte ich eigentlich nicht gerechnet, aber ich dachte mir dass ich es bis zur Hälfte mal laufen lasse und dann weiter schaue. Das ging auch ganz gut, wenn auch die zwei Anstiege – Augsburger Platz und nach Hofen – bei dem Tempo schon deutlich merklich waren. Bis zur Halbzeit hielt ich die 4:31/km, danach musste ich doch ein bisschen kämpfen, war aber deutlich angenehmer als vor zwei Jahren, da war ich bei 4:57/km schon platt. Dass ich nicht noch groß zulegen können würde war mir aber klar, so ab Kilometer 15 ging es dann aber wieder ein bisschen leichter. Noch den Anstieg am Cannstatter Carré hoch und dann näherte sich das in meinem Bereich relativ dünne Feld dem Stadion. Ich glaube kurz nach dem Anstieg fing es dann auch ordentlich an zu schütten, für die letzten gut zwei Kilometer war das aber kein Problem, eher eine willkommen Abkühlung. Kurz vor dem Stadion stand dann noch Claus, dann ging es in S-Kurven ins Stadion, auf einen echten Zielsprint verzichtete ich, die Bestzeit stand ja eh fest. :) Flo kam dann kurz nach mir ins Ziel, eine 1:42:21 für den ersten Halbmarathon, da ziehe ich meinen Hut, entweder bin ich kein Lauftyp oder ich mache wirklich was verkehrt, dass ich so lange gebraucht habe um auf so eine Zeit zu kommen…

Meine Medaille, 21. Stuttgart-Lauf 2014

Bei mir blieb die Uhr bei 1:36:31 stehen, über 8 Minuten schneller als letztes Mal und am Ende mit einer Pace von 4:35/km, wobei mir die Uhr eine 4:32/km angezeigt hat (darauf beziehen sich auch die Werte oben), 3:30min vor der angepeilten Zeit von knapp unter 1:40h, ich bin sehr zufrieden! :) Ich dachte, ich wäre nach der Hälfte etwas langsamer geworden, die Splits sind aber von der Pace her identisch, die ersten 10 km in 45:45min, der Rest in 50:46min. Wenn ich bedenke, dass ich vor ein paar Monaten das erste Mal 10 km in unter 4:30/km gelaufen bin, dann ist es schon erstaunlich dass ich jetzt einen ganzen HM in 4:35/km gelaufen bin.

Superfain auf jeden Fall, nach dem Lauf trafen wir uns noch mit Nadine und Claus, die beide noch ein bisschen Paparazzo machten, dann gings zu Flo duschen und zurück nach AB. Die kurze Fahrt war dann doch ganz schön anstrengend, wobei ich von Muskelkater verschont geblieben bin, habe ich in der klassischen Form auch schon lange nicht mehr gehabt. Daheim noch eine Stunde gemützt und dann wars eh wieder okay.

Flo und ich stolz mit Medaille, 21. Stuttgart-Lauf 2014

Mal sehen wann das Ende der Fahnenstange erreicht ist, vielleicht komm ich noch unter die 1:30h, ich denke viel mehr wird nicht drin sein, wobei ich das auch schon über andere Zeiten gesagt habe und dann ging doch noch mehr. ;) Flo ist jedenfalls angefixt und schaut sich schon nach weiteren Halbmarathons um, ich werde mal schauen dass ich ein bisschen am Tempo arbeite und mich ein bisschen auf der 10 km-Distanz austobe, am 18.7. steigt in Mainaschaff der nächste Lauf des Cordenka-Laufcups, da plane ich momentan, dabei zu sein.

P.S.: Noch was für die Statistik:
Insgesamt (bei den Herren) Platz 707 von 5.400 Finishern, in der Alterklasse M30 Platz 105 von 772 Finishern. Zu den Top 100 in der Altersklasse fehlt nicht viel, da wäre ich mit 16 Sekunden weniger schon dabei gewesen.
P.P.S.: Achso, eins noch: die Verpflegung nach dem Lauf, die es dieses Mal direkt außerhalb des Stadions gab, fand ich dieses Mal nicht so gut, als das auf der anderen Seite der Mercedesstraße war, war es entspannter. Kann aber auch daran gelegen haben, dass es nach Flos Zieleinlauf doch schon voll war, vor zwei Jahren hatte ich relativ lange gewartet, weil ich Axel nicht gesehen hatte, da waren wir demnach insgesamt viel später draußen und es deshalb wohl entspannter.

Nicht nur im Soll sondern darüber hinaus

Vom Laufen her klappts 2014 gut, aktuell stehe ich bei etwas über 530 km, mit dem morgigen Stuttgart-Lauf werdens also Ende Juni über 550 km sein – das Standard-Ziel, zumindest die 1.000 km zu laufen, sollte ich also, wenn nichts dazwischen kommt, ohne Probleme erreichen können, pünktlich vor dem Halbmarathon hat Anfang der Woche wieder mal der rechte Oberschenkel gezwickt. Mal sehen wie es morgen läuft, zur neuen Bestzeit sollte es eigentlich reichen, ob ich die 4:44/km knacken kann wird wohl von der Tagesform abhängen, das Wetter spielt anscheinend zumindest mit.

Laufkilometer bis einschließlich 28.6.2014

Was das Schwimmen angeht hab ich mir so grob die 150 km als Ziel gesetzt, da steh ich aktuell bei über 80 km, auch wenn ich kein einziges Mal 2 km oder mehr geschwommen bin, sollte also kein Problem sein. Nur geradelt bin ich dieses Jahr bisher quasi gar nicht, aber man kann ja nicht alles haben. Der Plan, ein Mal ums Mainviereck zu fahren, steht nach wie vor und da nach dem HM lauftechnisch erstmal nichts weiter ansteht kann ich mal anfangen in die Richtung zu denken und mir vielleicht auch endlich mal ein neues Rennrad zu kaufen.

Dreitausend Kalorien später

Sonntag um 09:00 war Treffpunkt bei Pierre im Stuttgarter Osten und ohne weitere Verzögerung machten sich Florence, Pierre und ich bei leider noch nicht sonderlich schönem Wetter auf zum Radel-Thon. Florence wurde von Pierre mit der Aussage geködert, dass ja auch nur die Hälfte zu fahren okay wäre, am Morgen wollte er davon aber, von mir aus zum Glück, auch nichts mehr wissen und kündigte gleich die volle Strecke an. ;) Für Pierre war alles, was nach Kilometer 9 kam, sowieso schon ein Gewinn, bei unserem ersten Versuch hatte ihn ja dort im Feuerbacher Tal ein Stock vom Rad geholt und ihm ein paar Speichen gebrochen, dieses Mal sollte, von der Hardware-Seite her, alles klar gehen. Bis zum Bärensee gings eigentlich auch flott von der Hand, dort machten wir eine halbwegs ausgedehnte Mittagspause, Weizen und Wurstsalat schien Pierre und mir eine gar vorzügliche Kombination. :)

Florence und Pierre im Feuerbacher Tal, Radel-Thon

Florence dynamisch am Bärensee, Radel-Thon

Pierre am Anstieg, Radel-Thon

Viel los am Bärensee

Pierre mit Doppelweizen und Doppelwurstsalat, Radel-Thon

Florence mit Halber und Brezel, Radel-Thon

Das einzige Stück, dass ich so noch nicht gefahren war, war ebendas vom Bärensee zur Rohrer Höhe, denn beim ersten Versuch fuhr ich mit Axel vom Bärensee zur Uni und dann via Sonnenberg nach Heslach, beim zweiten Mal fuhr ich mit Pierre direkt vom HLRS aus zur Rohrer Höhe. Das Zwischenstück ist etwas blöd, wenn man sich in der Ecke auskennt, da man ganz schön unnütz in der Gegend rumfährt, im Prinzip ist aber der sowieso nötige Anstieg zur Rohrer Höhe das Problem, der macht einen schon fertig. Dort standen wir dann ungefähr bei Kilometer 47, das Höhenprofil auf der dort angebrachten Tafel wies auch nur noch zwei Steigungen aus, ehe es dann über Sillenbuch und Rohracker wieder an den Neckar ging. Insofern liefs bis zur ersten Steigung, vor Hohenheim, auch gut, die Steigung dort ist auch relativ kurz, knackig ist dann die von Schönberg Richtung Degerloch, danach hat mans aber, bis auf kleinere Steigungen, geschafft – meine Aussage „das war aber glaub ich die letzte Steigung“ hätte ich mir aber ein paar mal verkneifen können. ;) Am Neckar entlang wars dann ganz schön warm und nur schade, dass das Inselbad noch nicht offen hatte, wäre sehr nett gewesen da einfach mal ins Wasser zu springen, aber dank Florence, die ordentlich Tempo machte, waren wir dann von Untertürkheim aus auch schnell wieder im Osten.

Zur Feier des geschafften Radel-Thons gabs erstmal eine Flasche Champagner, französisches savoir-vivre halt, ehe noch gegrillt wurde. Um die ungefähr dreitausend verbrauchten Kalorien wieder auszugleichen gabs dann noch sehr leckeres Dessert, Rhabaer-Apfel- und Schoko-Kuchen, es stellt sich also sicherlich die Frage, ob wir mehr Kalorien zugeführt als verbraucht haben. ;) Gegen acht gings dann für mich zurück nach Aschaffenburg, bei zwei Folgen John Sinclair schaffte ich es auch, nicht einzuschlafen und gegen kurz nach zehn fiel ich dann ins Bett. Nächstes Mal also im Uhrzeigersinn, oder, Team? :)

Höhenprofil

Hoehenprofil Radel-Thon, gegen den Uhrzeigersinn

Karte

P.S.: Noch ein paar Fakten zur Tour: Strecke 81,54 Kilometer, effektive Fahrzeit 5:14 h, Durchschnittsgeschwindigkeit 15,6 km/h, Kalorienverbrauch 2.905 kcal. Höchstgeschwindgkeit weiß ich leider nicht, die 91,8 km/h, die die Uhr anzeigt, sind sicherlich nicht richtig, da bin ich zu sehr Bahamontes. ;) Höhenmeter haben im Anstieg wohl um die 828 gemacht, das kommt von dem doch relativ ausgeprägten Hoch-Runter.

Ich schenke mir einen Länderpunkt zum Geburtstag

In letzter Zeit bin ich ja wieder vermehrt zu der Erkenntnis gelangt, dass man sich schon selbst verwöhnen muss, wenn man verwöhnt werden will, jetzt auch nichts bahnbrechendes, aber das vergisst man doch immer wieder. Champagner gabs zwar trotzdem schon länger keinen mehr, genauer gesagt seit Silvester, aber das Sektfrühstück mit Kaviar und Lachs am vergangenen Wochenende ging schon in die richtige Richtung. Getreu diesem Motto spielte ich schon länger mit dem Gedanken, meinen am Wochenende anstehenden Geburtstag irgendwo mit Fußball zu verbringen – das kann natürlich relativ viel heißen, angefangen beim Viktoria-Heimspiel am Samstag. ;)

Lange hab ich mit England geliebäugelt, da hätte sich ein vor- und nachverlängertes Wochenende Angeboten, allerdings ist die Planung dann etwas ausgeufert, wobei den Ausschlag gegen England die schon relativ hohen Flug- und vor allem Zugpreise gaben, man muss das Geld ja nicht zum Fenster raus werfen. Mein Blick fiel daraufhin ins benachbarte Ausland, da fehlen mir auf der Liste ja immer noch Dänemark und Tschechien, wo ich zwar schon war aber kein Fußballspiel gesehen haben, sowie Polen. Tschechien ist fahrtechnisch sicher das bequemste, also einfach mal den Spieltag in der Gambrinus Liga angeschaut, kurz die Karte studiert und schon stand der Plan: Freitags FK Teplice – Dukla Prag, Fahrt nach Liberec und Übernachtung dort, am Samstag dann Sightseeing und Slovan Liberec gegen FK Jablonec, noch eine Übernachtung in Liberec, Sonntag früh dann nach Prag, Sightseeing mit abendlichem Spiel Sparta Prag gegen 1. FC Slovacko und am Montag Mittag dann zurück. Da ich, außer zwei Mal in DÄÄín (Tetschen) noch nie in Tschechien war eine schöne Tour ohne allzuviel Stress. Donnerstags wäre sogar eventuell noch Viktoria Pilsen drin gewesen, wie ich heute gesehen habe, aber heute war ich eh beschäftigt. Da das ganze quasi ein halber Familienausflug ist werden mir die Übernachtungskosten bezahlt, da beschwer ich mich natürlich auch nicht, wobei ich mir den Länderpunkt – verfrüht, da schon am Freitag – schon selbst schenke.

Am Montag Abend bin ich dann wie gesagt wieder zurück, am Dienstag steht dann gleich OFC – Wolfsburg an, ehe es am Mittwoch über Stuttgart nach München geht, um endlich mal einen Bayern-Sieg gegen den BVB zu sehen. Und am Wochenende darauf stehen dann schon SVK – BVB II, hoffentlich die zweite BVB-Niederlage innerhalb weniger Tage, und Hoffenheim – Bayern an. Man hats schon schwer wenn man sich verwöhnt. ;)

Schwarzfahren ins Café Weiß

Nach mehr als 50 Jahren wird das Café Weiß, eine Institution in Stuttgart, schließen, wie Axel, Philip und ich eher zufällig Mitte Januar feststellten, als wir bei unserem vergeblichen Versuch, reinzukommen, das Plakat, dass vom nahen Ende kündete, an der Tür sahen. Irgendwie ging das aber ein bisschen in Vergessenheit und erst über die Skatrunde beziehungsweise Uli kamen wir wieder darauf, dass am 25. März Schluss sein wird (siehe auch den Artikel dazu aus der StZ).

Plakat Café Weiß
Schluss im Café Weiß

Für den vergangenen Donnerstag planten wir also einen Abschiedsskat, wobei ich zugeben muss, im Weiß bisher noch nie Skat gespielt zu haben. Vor dem Skateln bot sich die Gelegenheit, auf der Waldau noch eine Runde zu klettern, da lohnte sich die Fahrt nach Stuttgart wenigstens richtig, denn am nächsten Tag musste ich schon zeitig wieder zurück nach AB und weiter nach Braunschweig. Das Klettern lief auch erstaunlich gut dafür, dass das letzte Mal glaub ich im Dezember war, auf jeden Fall aber schon eine ganze Weile her ist. Schon in der Stadt, auf dem Weg zu Memo für einen Prä-Skat-Magenfüller fiel mir dann siedend heiß ein, dass ich auf der Fahrt von der Waldau in die Stadt meine 4er-Karte gar nicht gestempelt hatte – Schande über mich, aber das passiert halt, wenn man mehrere Jahre eine Netzkarte hatte und überhaupt nie eine Fahrkarte kaufen musste.

Im Weiß war dann, eigentlich schon erwartungsgemäß, zu voll zum Skat spielen, also gabs mit Axel, Hubert, Philip und Uli einfach einen Absacker, nicht ohne den obligatorischen Wodka mit Ei. Da wir keine Damen dabei hatten, gabs leider keine Schokolade zu gewinnen, wobei das ja auch schon mal schief gegangen ist, gell, Thomas? ;) War ein netter Abend, der Skat wird sich wahrscheinlich im Weiß wohl leider nicht mehr ergeben. Elend schade, dass das Weiß schließt jedenfalls, wars immer ein solider Anlaufpunkt, einziges Manko war natürlich, dass dort ordentlich geraucht wurde, geruchlich besteht nach einem Café Weiß-Besuch und einem Dart-Spiel in der Fuxxe wenig Unterschied, die Kleidung ruft einen dezenten Brechreiz hervor. Auch einigen Projektpartnern hab ich das Weiß näher gebracht, die Erinnerung lebt also auch im Ausland weiter.

Wenn man versucht, so zu tun als hätte man ein Ei im Mund, das man aber nicht im Mund hat, muss man es natürlich auf der kameraabgewandten Seite vor die Backe halten, Herr K.!

Wenn man versucht, so zu tun als hätte man ein Ei im Mund, das man aber nicht im Mund hat, muss man es natürlich auf der kameraabgewandten Seite vor die Backe halten, Herr K.!

Axel gut gelaunt wie immer, im Hintergrund Herr H., Herr K. und Herr K. schweigend ins Gespräch vertieft

Axel gut gelaunt wie immer, im Hintergrund Herr H., Herr K. und Herr K. schweigend ins Gespräch vertieft

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