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Privates Blog von Roland Kübert

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Projekt 52.2018.13: Gillian Flynn – Sharp Objects

Auf Gillian Flynns Sharp Objects wurde ich zufällig aufmerksam als ich in England war und Werbung für die gleichnamige Serie gemacht wurde. Hmm, achso, die Autorin von Gone Girl, da hatte ich doch den Film geschaut. Erst mal nachgelesen um was es da ging und dann kurzerhand das Buch für Sharp Objects besorgt und regelrecht verschlungen. Sehr lesenswert, die Serie werde ich mir wohl auch anschauen, mal sehen wie die filmische Umsetzung gelungen ist.

10. York 10k 2018 oder auf den Spuren des Marathon

Leider ergeben sich während es Marathontrainings wenig Möglichkeiten zu reisen, der Tatsache geschuldet dass im aktuellen Plan meistens 6 von 7 Tagen mit Laufen belegt sind. Die einzigen Ausnahmen davon sind eigentlich die 3 Wochen in denen ein Rennen geplant ist, da es in denen etwas gemächlicher zugeht und man so auch mal einen Reisetag unterbringen kann. Den ersten 10er erledigte ich ja mit Mainaschaff bequem, wenn auch ohne Neuland, für das Rennen am 05. August kam mir dann irgendwann der York 10k vor Augen. Hmm, York, da war ich doch schon mal, sogar zwei Mal. Auf Grund der Happy Memories vom Marathon war ich gleich angefixt, logistische Planungen für Englandtouren stellen mich mittlerweile ja nicht mehr vor große Herausforderungen und nach kurz Zeit erwies sich der Plan nicht nur als tauglich sondern auch finanziell im Rahmen, also alles klar und mit wachsender Vorfreude dem Wochenende entgegen gesehen.

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Bradford Park Avenue FC – Brackley Town FC 1:0 (1:0)

Für das zweit 10 km-Rennens im Marathontrainingsplan ging es ins hübsche York – happy memories vom Yorkshire-Marathon und so. Gut, früher bin ich nur meistens wegen des Fußballs irgendwohin gefahren, jetzt auch gerne mal nur zum laufen, wenn sich das mit Fußball verbinden lässt, umso besser. Da es ein neuer Ground sein sollte und die Liga egal war standen auf Grund der Erreichbarkei Harrogate mit dem CNG Stadium (National League, 5. Liga) und Bradford Park Avenue mit dem Horsfall Stadium (National League North, 6. Liga) zur Auswahl. Die Entscheidung fiel dann für Bradford, nachdem mich Kollege Flopsi darauf aufmerksam machte, dass das ein ehemaliger Club von Lutz Pfannenstiel ist. Wem der Name nichts sagt: Pfannenstiel „ist der weltweit erste Fußballspieler, der in jedem der sechs anerkannten Kontinentalverbände einem professionellen Fußballverein angehörte.“ (Quelle: Wikipedia.de)

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Erinnerung: Serielle Kommunikation mit einer Virtualbox-VM

Serielle Schnittstelle für den Gast einrichten:

Wenn eine Vebrindung zu Standard-I/O reicht:

socat UNIX-CONNECT:/tmp/vm-tty STDIO,raw,echo=0

Ansonsten:

socat UNIX-CONNECT:/tmp/vm-tty PTY,link=/tmp/com1-pty

Bereits vorliegende Daten z.B. mit cat auf den PTY schicken.

Getting closer

Unscharf

Der diesjährige Trainingsplan für den Berlin-Marathon steht, wenn möglich, unter dem Zeichen der Abwechslung, insofern nutzte ich heute gerne die Möglichkeit, meinen Trainingslauf auf einer mir bisher unbekannten Strecke durchzuführen. Da ich sowieso dienstlich in Mainz war nutzte ich die Mittagspause, um von Gustavsburg aus über die Südbrücke nach Mainz zu laufen, dort über das Adenauer-Ufer und die Theodor-Heuss-Brücke nach Kastel, über die Meeraue bis zur Staustufe Kostheim und über diese zurück nach Gustavsburg. 13 km in 70 Minuten, etwas flotter als im Plan angegeben, aber es lief trotz Hitze ganz gut – wenn ich aus dem „verkorksten“ Halbmarathon vom vergangenen Wochenende etwas gelernt habe, dass ich an meiner Hitzehärte arbeiten muss.

Ohne weiteres wäre das ein sehr netter Lauf auf einer interessanten Strecke mit vielen Flussüberquerungen gewesen, zu sehen gab es ja allerhand, unter anderem den Flusskilometer 0,0 des Mains und aus der Ferne den Mainzer Dom. Irgendwie traf mich aber plötzlich die Erkenntnis, dass ich mich bei meinem ersten Marathon 2011 genau dort warm gemacht hatte. Auch die Unterführung unter der Rheingoldhalle kam mir dann bekannt, ebenso wie die Theodor-Heuss-Brücke, die ich damals kurz nach der Halbzeit und um Kilometer 28 passierte. Bevor ich selbige heute deutlich entspannter (und trotzdem schneller :D) als damals überquerte, stolperte ich noch über Berliner Bär-Kilometerstein, wie passend:

Da ich zwecks Navigation nur mein altes Handy dabei hatte und bei diesem die Kamera nicht mehr fokussiert ist das Foto entsprechend unscharf. Passt vielleicht aber sogar noch etwas besser, weil man beim Marathon ja nie so ganz genau weiß, was einen erwartet, eine Unschärfe ist da nämlich durch verschiedene Faktoren gegeben, angefangen bei der Frage auf welche Zielzeit man den raus will und dann am Tag auch kann bis zum Wetter.

P.S.: Eine Liste der Berliner Meilensteine findet sich auf dieser Webseite, dort findet sich quasi auch mein Foto in scharf (und im Herbst). Aschaffenburg hatte wohl anscheinend auch mal so einen Stein.
P.P.S.: Bei weiteren Recherchen habe ich noch folgende Seite gefunden – eventuell handelt es sich beim Aschaffenburger Stein um den hier unter der Überschrift „Später aufgestellte Steine in Sonderformen“ angegebenen Stein, der mal in der Nähe des damaligen Parkplatzes Stadtblick stand und sich jetzt auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Hösbach befindet.

Projekt 52.2018.11: Connie Willis – To Say Nothing of the Dog: or, How We Found the Bishop’s Bird Stump at Last

Connie Willis-Mania, weiter ging es nach dem düsteren Doomsday Book mit dem heiteren To Say Nothing of the Dog: or, How We Found the Bishop’s Bird Stump at Last – Zeitreisen können auch (unfreiweillig) komisch sein. :)

Im Oxford der Zukunft wird die Kathedrale von Conventry, die bei einem Bombenangriff der deutschen Luftwaffe am 14. November 1940 fast vollständig zerstört wurde, wieder aufgebaut. Lady Schrapnell, die die Mittel dafür bereit stellt, will den Nachbau auf Grund persönlicher Verbundenheit mit der Kirche möglichst originalgetreu haben und nutzt deshalb intensiv die Möglichkeit von Zeitreisen, stellt dafür aber auch viel Geld für die Universität zur Verfügung.

Ned Henry ist beauftragt, herauszufinden was mit „Bishop’s Bird Stump“, einer Art Vase aus der Kathedrale, vor, während oder kurz nach dem Bombenangriff passiert ist. Auf Grund vieler Zeitreisen leidet Ned an einer Art Jetlag – „time-lag“ – und als sich die Gelegenheit ergibt, ihn vor Lady Schrapnell im viktorianischen England zu verstecken, nutzt sein Chef James Dunworthy diese. Gleichzeitig soll Ned dabei noch eine Inkongruenz beheben, indem er eine Katze, die irrtümlich aus der Vergangenheit mit gebracht wurde, wieder mit zurück nimmt. Im viktorianischen England gibt es allerlei humorige Komplikationen, immer unter der Befürchtung, dass Ned und seine Kollegin Verity, die die Katze ursprünglich mit gebracht hatte, das Raum-Zeit-Kontinuum verändert haben.

Im Gegensatz zu den anderen Zeitreisebüchern ist To Say Nothing of the Dog wie gesagt sehr humorig und wohltuend wenig dramatisch.

P.S.: Der Untertitel ist eine Anspielung auf Three Men in a Boat (To Say Nothing of the Dog), das jetzt auch auf der Leseliste steht.

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