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Privates Blog von Roland Kübert

Schlagwort: Allgemeines (Seite 1 von 40)

Next next up?

Kaum den Chicago-Marathon überlebt, schon ist der übernächste Marathon in Planung – maybe Berlin 2018?

Next up: TBC. Der verrückte Flo, aka Flodeno, liebäugelt mit einem Frühjahrsmarathon, der dann aber moderato gelaufen wird – oder doch eher vivace, aber nicht prestissimo? Man weiß es noch nicht und wird es sehen. Momentan in der Auswahl: Barcelona, Paris und – wait for it – Hannover. 😀

Projekt 52.2017.14: Dean Koontz – The Silent Corner

Mal wieder eine gute Frage, wie ich überhaupt auf The Silent Corner aufmerksam wurde – ich vermute es hängt mit dem Buch zusammen, das ich als nächstes gelesen habe, Demon Seed, ein etwas älteres Werk von Dean Koontz, das ich mal in einem Bücherschrank in London geschnappt habe und durch das ich wieder auf Dean Koontz aufmerksam wurde, von dem ich einige der „Klassiker“ gelesen habe. The Silent Corner unterscheidet sich deutlich von den Horrorromanen, die mit Stephen King vergleichbar sind und erinnert mich eher an William Gibson – von meiner Seite her durchaus ein Kompliment, zählt William Gibson doch zu meinen Lieblingsautoren.

The Silent Corner ist der Auftaktroman der Jane-Hawk-Reihe, benannt nach der Protagonistin. Jane, eine ehemalige Mitarbeitern des FBI, hat sich nicht damit abgefunden, dass ihr Mann scheinbar Selbstmord begangen hat. Während ihrer Auszeit vom FBI als trauernde Witwe fand sie heraus, dass die Selbstmordrate in bestimmten Kreisen stark gestiegen ist und kommt dadurch einer Verschwörung auf die Spur. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, die Menschheit in ein besseres Zeitalter zu führen und merzt dafür ungeeignet erscheinende Personen aus. Dieser Selektion fiel auch Janes Mann zum Opfer, auch wenn es augenscheinlich Selbstmord war – den ausgewählten Opfern wird ein Serum injiziert, so dass sich eine Nanomaschine im Gehirn zusammensetzt, die die Opfer fernsteuerbar macht, sie zum Selbstmord zu zwingen ist dann keine Schwierigkeit mehr.

The Silent Corner beschreibt ein atemberaubendes Katz-und-Maus-Spiel und transformiert die Geschichte des Buches The Manchurian Candidate von Richard Condon in die heutige Zeit, auch wenn nur das Grundprinzip der Gehirnwäsche gleich bleibt. So verfügen alle kontrollierten Personen in The Silent Corner über einen Kontrollsatz, der sie in einen roboterhaften Zustand versetzt und beliebige Befehle ausführen lässt – „Play Manchurian with me“. Äußerst kurzweilig, Binge Reading at its best. 🙂

10. Oscheffer TSG-Lauf 2017 oder wenn 10 km nicht genug sind

Exakt einen Monat nach dem Honischlauf in Niedernberg stand mit dem Oscheffer TSG-Lauf für mich der vorerst letzte 10 km-Lauf an: in der nachfolgenden Woche begann der Trainingsplan für den Chicago-Marathon, der nur ein 10 km-Rennen vorsieht, das ich aber aus Gründen nur als Solo-Rennen laufen kann. Der Plan hat auch zur Folge dass ich den Alstadtfestlauf Babenhausen und den Landkreislauftag Miltenberg wegen des Great North Run in Newcastle sausen lasse, wenn der Churfranken-Trailrun statt findet laufe ich den letzten 35 km-Trainingslauf und beim Kuckuckslauf Königshofen bin ich dann in Chicago unterwegs. Maximal also noch ein Cordenka-Lauf, der letzte Wertungslauf, Sunbed in Kleinostheim, am 22. Oktober. Insofern war Mainaschaff natürlich eh ein Pflichttermin, wobei ich die nette Atmosphäre in Mainaschaff sowieso schätze.

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15. Honischlauf 2017 oder der anämische Hitzelauf

Montags Blut spenden, Freitags abends 10km-Rennen, eine eher mäßige geschickte Kombination, aber was will man machen. Blut spenden wollte ich unbedingt, weil ich dann im Marathon-Trainingsplan für Chicago wieder eher davor zurück schrecke, also war das nach dem Trainingsplan für den Würzburg-Halbmarathon die einzige Möglichkeit. Dass ich davor eine eher lockere Phase hatte was das Laufen angeht, inklusive anstrengender Frankreich-Rückfahrt inklusive nachfolgender Hochzeit, trug dann natürlich nicht zu großer Laufform bei. Ist aber natürlich nicht so schlimm, man muss ja nicht jedes Rennen Vollgas laufen – eigentlich. 😉 In der Tat war es so, dass ich während der Woche fest stellte, dass bei den heißen Temperaturen schon ein Kilometer auf Renntempo unglaublich anstrengend ist, der gute Vorsatz war dann, wenn überhaupt rennen, dann eher gemäßigt. Da ich nicht vorangemeldet war spielte ich auch mit dem Gedanken, überhaupt nicht zu laufen, da hätte ich mich aber dann doch nur geärgert und so meldete ich mich dann, nachdem ich mit Jörg nach Niedernberg gefahren war, doch noch nach.

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Halbmarathon beim 17. iWelt-Marathon Würzburg 2017 oder Supergroupies für die PBZ

Mit den letzten beiden Halbmarathon-Zeiten in Stuttgart und Aschaffenburg 2015 war ich nicht zufrieden, den im Trainingsplan für York vorgesehenen Halbmarathon ließ ich wegen eines England-Trips sausen, es war also mal wieder Zeit für einen HM-Wettkampf (im Training ist ja HM-Distanz und mehr eh öfter der Fall), dieses Mal das erste Mal mit Trainingsplan, um eine gute Zeit auf die Straße zu brennen und als Grundlage für das Marathon-Training für Chicago, das im Sommer beginnt.

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39. Limeslauf Großkrotzenburg oder das ewige Mysterium der Tagesform

Der 6-Wochen-Halbamarathon-Trainingsplan (Steffny), den ich gerade laufe, sieht in der 4. Woche ein 10-km-Testrennen vor. Es ergab sich kein Cordenka-Lauf, aber mit dem Limeslauf in Großkrotzenburg mal ein neuer Lauf mit abwechslungsreicher Strecke und ohne Runden. Dass der Trainingsplan das Rennen in 39 Minuten vorsieht war eher nebensächlich, in der Tat ist der auf eine Halbmarathon-Zeit von 1:27h ausgelegte Trainingsplan eher zu schnell für mich, wobei ich bis auf die 1.000 m-Intervalle, die in 3:45 Minuten zu laufen sind, dem Plan ziemlich gut folgen konnte, auch wenn am Ende beim Zielrennen in Würzburg sicher keine 1:27h auf der Uhr stehen wird. Was für den Sonntag zu erwarten war, war dann eher unklar, da ich am Samstag mal wieder nicht so richtig brav war – Grillen mit Austern, Champagner, Bier und Wein – erwartete ich eher einen qualvollen 10 km-Tempodauerlauf. Der ist im Trainingsplan übrigens mit 4:25 min/km angegeben und war jeweils eine herzhafte Quälerei, aber gut, ich bin ihn jeweils auf Punkt gelaufen, für mich in dem Tempo und auf die Entfernung auch keine Selbstverständlichkeit.

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London Marathon Ballot zum Zweiten

Heuer steht der zweite Versuch an, einen Startplatz beim London Marathon zu bekommen, dieses Mal dann für 2018, bei der Bewerbung für 2017 hatte ich kein Glück. Nicht dass ich damit rechne, erfolgreich zu sein, aber „nur wer mitspielt, kann gewinnen.“ Die genauen Chancen sind unklar, beworben haben sich wohl 386.050 Personen, so viele wie noch nie.

London Marathon 2018 Ballot

Offizielle Zahlen zu den verfügbaren Plätzen habe ich von London Marathon-Seite her nicht gefunden, aber die in diesem Artikel, Running against the odds – The probabilities of the London Marathoon ballot, angegebenen Zahlen wirken glaubwürdig:

  • 2014: 17.500 Startplätze / 130.000 Bewerber (Erfolgswahrscheinlichkeit 13,4%)
  • 2015: 17.000 / 125.000 (13,6%)
  • 2016: 17.000 / 247.069 (6,9%)
  • 2017: 17.000 / 386.050 (4,4%)

Schmale Chancen also, aber schauen wir mal. Ist ja ganz entspannt, weil die Teilnahme an der Lotterie kostenlos ist – und wahrscheinlich auch umsonst. 😉 Die Auslosung dürfte zeitlich ähnlich liegen wie nächstes Jahr, das heißt nach dem Chicago-Marathon dürfte ich die Planung für die Laufsaison 2018 beginnen.

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