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Privates Blog von Roland Kübert

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Schlagwort: Allgemeines (Seite 1 von 41)

Unscharf

Der diesjährige Trainingsplan für den Berlin-Marathon steht, wenn möglich, unter dem Zeichen der Abwechslung, insofern nutzte ich heute gerne die Möglichkeit, meinen Trainingslauf auf einer mir bisher unbekannten Strecke durchzuführen. Da ich sowieso dienstlich in Mainz war nutzte ich die Mittagspause, um von Gustavsburg aus über die Südbrücke nach Mainz zu laufen, dort über das Adenauer-Ufer und die Theodor-Heuss-Brücke nach Kastel, über die Meeraue bis zur Staustufe Kostheim und über diese zurück nach Gustavsburg. 13 km in 70 Minuten, etwas flotter als im Plan angegeben, aber es lief trotz Hitze ganz gut – wenn ich aus dem „verkorksten“ Halbmarathon vom vergangenen Wochenende etwas gelernt habe, dass ich an meiner Hitzehärte arbeiten muss.

Ohne weiteres wäre das ein sehr netter Lauf auf einer interessanten Strecke mit vielen Flussüberquerungen gewesen, zu sehen gab es ja allerhand, unter anderem den Flusskilometer 0,0 des Mains und aus der Ferne den Mainzer Dom. Irgendwie traf mich aber plötzlich die Erkenntnis, dass ich mich bei meinem ersten Marathon 2011 genau dort warm gemacht hatte. Auch die Unterführung unter der Rheingoldhalle kam mir dann bekannt, ebenso wie die Theodor-Heuss-Brücke, die ich damals kurz nach der Halbzeit und um Kilometer 28 passierte. Bevor ich selbige heute deutlich entspannter (und trotzdem schneller :D) als damals überquerte, stolperte ich noch über Berliner Bär-Kilometerstein, wie passend:

Da ich zwecks Navigation nur mein altes Handy dabei hatte und bei diesem die Kamera nicht mehr fokussiert ist das Foto entsprechend unscharf. Passt vielleicht aber sogar noch etwas besser, weil man beim Marathon ja nie so ganz genau weiß, was einen erwartet, eine Unschärfe ist da nämlich durch verschiedene Faktoren gegeben, angefangen bei der Frage auf welche Zielzeit man den raus will und dann am Tag auch kann bis zum Wetter.

P.S.: Eine Liste der Berliner Meilensteine findet sich auf dieser Webseite, dort findet sich quasi auch mein Foto in scharf (und im Herbst). Aschaffenburg hatte wohl anscheinend auch mal so einen Stein.
P.P.S.: Bei weiteren Recherchen habe ich noch folgende Seite gefunden – eventuell handelt es sich beim Aschaffenburger Stein um den hier unter der Überschrift „Später aufgestellte Steine in Sonderformen“ angegebenen Stein, der mal in der Nähe des damaligen Parkplatzes Stadtblick stand und sich jetzt auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Hösbach befindet.

11. Oscheffer TSG-Lauf oder aller Guten Dinge

Erstes Rennen im absurd umfangreichen Marathon-Trainingsplan, wie schon vergangenes war die Freude auf das 10 km-Rennen schon alleine deshalb groß, weil damit mal kein langer Lauf am Sonntag anstand. :) Ein schöner Zufall, dass das Rennen dann auf den Oscheffer TSG-Lauf fiel, der Plan richtet sich ja rein nach dem Marathon-Datum, insofern wirklich zufällig dass es gepasst hat. Mainaschaff laufe ich ja immer gerne, nette Atmosphäre und auch für die Zuschauer schön, Mama, Schwester und die Nichten sowie Hoffotograf Thomas fanden wieder den Weg nach Mainaschaff.

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16. Honischlauf 2018 oder ohne Druck läufts

Kein Cordenka-Laufcup dieses Jahr dank bisher zwei Trainingsplänen, zwischen Trainingsplan zwei und drei war immerhin Platz für den Honischlauf. Viele bekannte Gesichter gab es zu sehen und bei angenehm kühlem, wenn auch etwas windigem Wetter, lief es erstaunlich gut. 42:01 min brauchte ich für die Strecke, obwohl ich am Anfang (vom viel zu schnellen ersten Kilometer abgesehen) relativ „entspannte“ Kilometerzeiten um die 4:25 min lief. So nach Kilometer 6 drückte ich dann aufs Tempo und konnte, was aber nur Zufall war, sogar noch alle schnellen Damen überholen.

Ein abendliches Panoramafoto nach dem Lauf. Laufspezifische Fotos gab es nur vom Main-Echo (ohne mich) und vom Veranstalter, der aber 1 € pro Foto will. Nächstes Mal nehme ich wieder meinen persönlichen Fotografen mit. :)

Absurd, bei beiden 10 km-Läufen im 10 km-Training und im Halbmarathon-Training lief ich gerad mal 20 Sekunden schneller, dafür waren die Rennen gefühlt viel anstrengender. Und dieses Mal dann so entspannt, wo ich diese Woche neben 10 x 400 m Intervallen noch schwimmen war (ein Mal sogar laufend ins Schwimmbad und zurück) und am Mittwoch eine 50 km-Radtour gemacht habe. Man steckt halt nicht drin, hat sich jedenfalls gut angefühlt und gibt mir ein positives Gefühl für den am 2. Juli beginnenden Trainingsplan für den Berlin-Marathon. :) Vor dem ich immer noch Respekt ob des schieren Umfangs habe…

P.S.: Für die Statistik: 36. von 213 Finishern, 36. von 168 Männern, 10. von 23 in der AK M35.
P.P.S.: Siegerzeit von Solomon Merne Eshete: 30:39. Wow.

24. ENTEGA Gersprenzlauf oder Shaving off the seconds

Das Trainingsplan-Finale für den 10 km-Plan brachte mit einer Zeit von 41:42 min beim 16. Rosenhöhe-Waldlauf Offenbach eine neue zweitbeste Zeit, ziemlich ähnlich endete dann das 10 km-Rennen im Halbmarathon-Trainingsplan, die Uhr blieb mit 2 Sekunden weniger stehen.

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Frühsport in Edinburgh zum Zweiten

Nachdem Kollege Flopsi früh die zweitschlechteste Herberge aller bisherigen England-Reisen verlassen hatte ging es für mich knappe drei Stunden später auf ein außerfußballerisches Highlight des Ostertrips – einen Lauf auf Edinburghs Hausberg, Arthur’s Seat. Selbigen Berg hatte ich vor ungefähr sieben Jahren schon mal läuferisch erklommen und mich auf eine Wiederholung gefreut, als klar war, dass eine Übernachtung in Edinburgh auf dem Programm steht.

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St. Paul’s, finally

Auftakt zum Ostertrip 2018, mal wieder England/Schottland anstatt wie letztes Jahr Irland/Nordirland. Dank Anreise am Gründonnerstag konnte ich noch zwei bisher nicht besuchte Orte besuchen. Zuerst war das der Battersea Park, wo ich bei zu Beginn schönstem Wetter einen schöne Runde durch den Park flanieren konnte.

Battersea Power Station

Peace Pagoda im Battersea Park

Rechtzeitig bevor der Regen richtig einsetzte ging es dann endlich nach St. Paul’s. Light of the World, Krypta, Whispering Gallery, Stone Gallery, ein beeindruckendes Bauwerk, für das man auch mal 16 Pfund springen lassen kann. Dafür kann ich die Kathedrale jetzt ein Jahr lang ohne weitere Kosten besuchen. ;)

Glückliche Fügung

Stornierter Rückflug von Pisa nach Deutschland? Das kommt mir doch nur recht! Klar, das war wie immer irgendwie nervig und mit viel Rumsitzen verbunden und am Ende ein gestohlener Tag, dafür konnte ich am Morgen des nächsten Tages aber einen schönen Lauf zum Torre pendente di Pisa, dem berühmten schiefen Turm machen. In Pisa war ich mal auf Dienstreise gewesen, das war aber glaube ich ein extremer Kurztrip und ich habe nur ein paar ziemlich schäbige Fotos in der Dunkelheit schießen können, aber hey, ich war damals natürlich auch am Turm, muss ja sein wenn es geht.

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