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Privates Blog von Roland Kübert

Schlagwort: Arbeit (Seite 1 von 3)

Das neue (Arbeits-)Jahr beginnt gut…

… mit der ersten Telko (weniger gut), welche nicht ihren vorgesehenen Zeitrahmen ausgeschöpft hat (außerordentlich gut, weil astronomisch unwahrscheinlich)! Bin gespannt was für wahnsinnige Dinge sonst noch passieren werden… 😉

What We Do and Don’t Know about Software Development Effort Estimation

Weil ich selbst gerade mit einem Software-Entwicklungs-Projekt beschäftigt bin, hat mich der Artikel What We Do and Don’t Know about Software Development Effort Estimation, den ich über Code Project erhalten habe, angesprochen, ist ja auch nicht so, dass ich in meiner Zeit am HLRS nicht intensiv in dem Bereich gearbeitet habe. 😉

Ein paar interessante Aussagen aus dem auch in Gänze lesenswerten Artikel:

  • „This suggests that a main reason for effort overruns is that clients tend to focus on low price when selecting software providers – that is, the project proposals that underestimate effort are more likely to be started. An implication of these observations is that clients can avoid effort overrun by being less price – and more competence – focused when selecting providers.“ – Sieht man glaube ich nicht nur im IT-Bereich, wenn das niedrigste Angebot gewählt wird und die Folgekosten dann sehr groß werden.
  • „In spite of the strong evidence documenting our inability to set accurate minimum and maximum effort values, current estimation methods continue to assume that it can be done.“
  • „Without noticing it, [expert] people will tend to produce effort estimates that are too close to the [estimation] anchors. Knowing that the client expects a low price or a low number of work – hours, for example, is likely to contribute to an underestimation of effort. – Da sollte man meinen, dass „expert judgement“ genau so etwas vermeiden würde, aber wohl weil gefehlt, spielt ja auch ein bisschen in der gleichen Liga wie der erste Punkt.
  • „Highly competitive bidding rounds where the client has a strong focus on low prices are likely to lead to the selection of an overoptimistic bidder and consequently cost overruns and lower software quality. This is termed “the winner’s curse” in other domains.“ – Summiert die beiden vorherigen Punkte ganz gut.
  • „Estimates not only forecast the future but also frequently affect it. Too – low estimates can lead to lower quality, possible rework in later phases, and higher risks of project failure; too-high estimates can reduce productivity in accordance with Parkinson’s law, which states that work expands to fill the time available for its completion.“ – Finde ich sehr schön, vor allem den Verweis auf Parkinson’s Law. Im Endeffekt kann man also wenig machen, außer eben sehr genau schätzen, was wie gesagt schwierig ist.
  • „Currently, we don’t even know whether there’s an economy of scale (productivity increases with increasing project size) or a diseconomy of scale (productivity decreases with increasing project size) in software projects.“

Und was kann man machen, um die obigen Fehler zu vermeiden? Am besten wohl aus der eigenen Vergangenheit lernen: „Relevant Historical Data and Checklists Improve Estimation Accuracy“ und vielleicht noch Combining Independent Estimates Improves Estimation Accuracy, was heißt, dass eine möglichst große Auswahl von Personen mit unterschiedlicher Erfahrung, Abschätzungen abgeben sollten.

Ich sollte mich in Zukunft also noch weniger über das wundern, was in Projekten vorgeht und das Bauchweh, dass ich habe, wenn ich irgendwelche Zeitabläufe alleine schätzen muss, ist anscheinend wohlbegründet.

Pub office

Even better than home office:

Pub office, The Standing Order

Calm before the storm

Morgen und übermorgen ist IRMOS-Review in Stuttgart – der Grund, warum ich nicht zum Auswärtsspiel nach Lyon konnte. Gestern konnte ich mich immerhin noch zeitig davon stehlen und mit Claus und Hubert das fantastische 3:0 der Bayern in Lyon in schauen – geile Leistung, Hut ab, unglaublich dass wir jetzt im Finale stehen! Leicht betüddelt erhielt ich gestern Abend dann noch eine Nachricht von einer Kollegin, dass unsere (meine) Komponenten nicht tuten täten und ich doch um 9:00 im Büro sein söllte – naja, hatte ich sowieso vor, also wenig aufregend.

Heute war’s denn auch eher unspannend, dafür stressig, weil wir relativ schnell hinter dem Zeitplan waren und wie immer eine Tonne Änderungen in letzter Minute vorgenommen werden mussten. Die sind jetzt natürlich im Code und funktionieren, dafür aber nicht dokumentiert… typisch Integration. Unabhängig davon wurde ich schon mehrmals darauf angesprochen, dass ich wohl die Ruhe selbst sei – verstehe den Stress aber auch gerade nicht. Das kann natürlich auch daran liegen, dass ich selbst nichts präsentiere sondern nur Support leiste. Wie auch immer, heute ist also noch Ruhe vor dem Sturm, die allerdings, wenn’s dumm läuft, bis 24:00 dauern wird… zumindest die letzte Bahn nach Hause werde ich auf jeden Fall nehmen, um nicht den Heek zu machen und mit dem Taxi heimfahren zu müssen. 😉

[youtube EInRqOrdLmI]
Final Fantasy X – Calm before the storm

Edit: Hab dann doch noch den Bus um 22:55 bekommen, juchui!

Erstaunlich wenig

Nach 12 Tagen offline wieder im Büro und nur 80 E-Mails, ich bin angenehm überrascht. Dafür will Thunderbird nicht eine einzige davon runterladen, mal sehen ob „Folder compacting“ was bringt, es dauert jedenfalls schon mal ewig.

Downloading message 66 of 294

Scheint eine große zu sein. 294 Nachrichten, da werde ich auf der Arbeit einige Zeit mit Nacharbeiten beschäftigt sein – ist doch immer wieder schön, aus dem Urlaub zurück zu kommen. 🙂

Hold my closer, pull me near, my underwater love

Herr Infantil + wasserdichte Kamera + Whirlpool im Hotel == viel Spaß.

Total gut, was man mit so einer wasserdichten Kamera alles anstellen kann: lustige Blasen fotofieren, sich Unterwasser selbst fotografieren, sich Unterwasser als gespielte Wasserleichte fotografieren, etc. Nettes Hotel, das Pullman Dortmund; witzig, dass im Wellness-Bereich kostenfreie Getränke bereit stehen, während die Mini- und Hotel-Bar durchaus kostenintensiv sind. Und im zweiten Stock gibt’s noch – zumindest für 60 Minuten – kostenlos Internet an bereit stehenden Terminals. C’est bon!

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