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Privates Blog von Roland Kübert

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Schlagwort: Aschaffenburg (Page 1 of 6)

Das erste Mal kurz/kurz im Jahr 2017

Ich hatte zwar nicht wirklich Lust dazu, habe mich heute aber trotzdem zu einem 4 x 2.000 m-Intervalltraining aufgerafft. Nachdem ich am Dienstag trotz des schönen Wetters aus Zeitmangel leider nur morgens bei ungefähr 2° C laufen konnte ging es heute in der Sonne auf die letztens schon mal gelaufene Runde vom Volksfestplatz zur Obernauer Schleuse und zurück, dieses Mal allerdings mit kürzeren Trabpausen.

Eisig kalt am 26. Januar 2017

Das letzte Mal, als ich die Runde gelaufen war, war noch Eis auf dem Main, heute war es frühlingshaft warm und neben drei sehr guten und einem akzeptablen Intervall war es vor allem das Wetter, das den Lauf so schön gemacht hat. Das erste Mal im Jahr 2017 ging es heute in kurzer Hose und kurzem Shirt an den Start und was soll ich sagen, es war wunderbar. Okay, wenn man so bekloppt schnell rennt kann man wahrscheinlich auch im Winter in kurzen Sachen laufen, heute war es aber zauberhaft. Ja, ich habe mittlerweile gelernt dass das nicht heißt dass ab heute Frühling ist, aber es war immerhin mal ein Lichtblick nach den vielen kalten Läufen in letzter Zeit. :)

Das erste Mal kurz/kurz laufen am 16. Februar 2017

Clueless im Colos-Saal

Vergangenen Montag spielte Fates Warning im Colos-Saal. Fates. Warning. Im Colos-Saal! Ich weiß nicht warum ich mich dann so geziert habe, bis ich zur Entscheidung kam, natürlich zu dem Konzert zu gehen, ist Fates Warning doch eine meiner Lieblingsbands. Dass Fates Warning, eine Band die zu den Begründern des Progressive Metals zählt, im Colos-Saal spielt, hätte ich mir auch nicht träumen lassen, ein Konzert zu dem man in weniger als zehn Minuten mit dem Fahrrad angereist ist. Wie gesagt, warum ich mir die Eintrittskarte nicht schon lange vorher gekauft habe, ist unverständlich, es war für Spätentschlossene aber auch noch Abendkasse möglich, Sparfuchs der ich bin habe ich mich natürlich im Vorverkauf eingedeckt, was mir immerhin 0,91 € gespart hat. ;)

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Die Freuden des Lehrauftrags

Offiziell so eine Notiz an die Tür hängen zu können:

Ansonsten: sehr gute Leistung aller Studierenden, die zur Prüfung Netzwerkprogrammierung erschienen sind, es hat mich außerordentlich gefreut, dass alle so gut vorbereitet waren! :)

Viktoria Aschaffenburg – Alemannia Haibach 6:1 (2:1)

Zwischen dem Würzburg-Darmstadt-Hopping-Wochenende und dem nächsten Ausflug bot sich am Samstag mal wieder ein Besuch am Schönbusch an. Mit Wehmut dachte ich an das Wetter beim Hinspiel im Juli zurück, heute war es herbstlich nasskalt, aber im Rahmen des Erträglichen. Defensiv stabile Haibacher machten es der Viktoria nicht leicht, nach etwas mehr als zwanzig Minuten brach Scnitzer den Bann, wenn ich mich recht entsinne durch einen schönen Freistoß. Erneut Schnitzer sorgte noch vor der Pause für das 2:0 durch einen Elfmeter. Haibach dann aber kurz vor der Halbzeitpause mit dem schönsten Angriff des Spiels und dem verdienten Anschlusstreffer.

Schirmparade auf der Gegentribünenseite, Stadion am Schönbusch, Viktoria Aschaffenburg - Alemannia Haibach

Der Anschlusstreffer kurz vor der Pause ließ vermuten dass Haibach Richtung Ausgleich spielen würde, in der Tat gab es aber ein Schützenfest der Viktoria in Halbzeit zwei, Haibach hatte nichts mehr zu melden und bekam noch vier Tore eingeschent. Schnitzer und Toch sorgten mit zwei schnellen Toren schon für klare Verhältnisse, Aydin mit einem erneuten Foulfemeter Mitte der zweiten Halbzeit machte den Sack dann endgültig zu, Max Grünwald machte dann das halbe Dutzend voll.

Das alte Leid der Viktoria, zu gut für die Bayernliga, zu schlecht für die Regionalliga, wobei Haibach dieses Jahr auch eine furchtbare Saison spielt. Nächstes Heimspiel übrigens am 11. März 2017… ;)

Viktoria Aschaffenburg – Würzburger Kickers II 2:1 (0:0)

Es ist etwas mehr als zwei Jahre her, da gastierte noch die erste Mannschaft der Würzburger Kickers am Schönbusch, mittlerweile darf sich die Viktoria mit der Zweitvertretung der Rothosen messen, so schnell kann das gehen. Auch damals war es ein Freitagabendspiel, allerdings zum Saisonausklang Mitte Mai und auch der Andrang war ähnlich, dieses Mal fanden sich mit 523 Zuschauern aber immerhin 90 mehr ein als damals, die Reihen waren aber natürlich trotzdem sehr licht. Für mich gab es natürlich nur die Option Stehplatz, da man es sich auch auf der Hintertortribüne bequem machen kann ist das ja ein völliger No-Brainer, aber schön dass es auch Gönner gibt, die die 4 € Aufpreis für einen Platz auf der Gegentribüne zahlen. ;)

Ausnahmsweise war ich mal sehr pünktlich vor Ort, dank keiner Schlange vor dem Kassenhäuschen dann auch zeitig genug auf der Tribüne, um eine Schweigeminute, ich glaube für einen langjährigen BFV-Funktionär, mitzumachen und den Anstoß zu sehen. Das schönste in der ersten Halbzeit war der recht frisch verlegte neue Rasen, der wirklich wunderschön anzuschauen ist, was sich darüber abspielte, war allerdings nichts zum Zunge schnalzen. Die zweite Mannschaft der Kickers hatte ich ja erst vor kurzem in Neumarkt 4:0 baden gehen sehen und so erwartete ich mir dann von der Viktoria doch ein bisschen mehr als nichts gegen den Tabellenvorletzten. Zu Beginn war die Viktoria feldüberlegen, die Kickers standen sehr tief, als von der Viktoria allerdings wenig bis nichts nach vorne kam fanden die Gäste etwas Mut und rückten nach ungefähr zwanzig Minuten etwas von der totalen Defensive ab, spielerisch waren die Rothosen dann der Viktoria sogar überlegen. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware und ich hätte auch nichts verpasst, wenn ich mich hinter der Tribüne auf den Weg zum Verpflegungsstand gemacht hätte, ich zog es aber trotzdem vor, oben herum zu gehen, man gibt die Hoffnung ja nicht auf. ;)

Eine Rote und eine Apfelschorle später machte ich mich dann auf den Weg auf die Hintertortribüne, um die zweite Halbzeit sitzend zu verbringen, in der Hoffnung dass die Viktoria ein bisschen was auf das Würzburger Tor bringen würde. Im Gegenteil münzten aber die Gäste ihren Mitte der ersten Halbzeit begonnen Aufwärtstrend in zählbares um, kaum war wieder angepfiffen als Würzburg nach einem Freistoß in Führung ging. Die Viktoria zeigte allerdings die richtige Reaktion und spielte auf ein Mal deutlich besser nach vorne, Lohn war nach etwas mehr als einer Stunde der Ausgleich durch Kevin Wittke, dieses Mal nach einem Eckball. Eine Viertelstunde vor Schluss dann die nicht unverdiente 2:1-Führung durch Sascha Wolfert, schönes Kopfballtor nach ebenso schöner Flanke von Philipp Beinenz. Die Viktoria hätte danach auch den Sack zumachen können, wackelte aber nochmal, Würzburg unter anderem mit einem Treffer an den Außenpfosten, über ein Unentschieden hätte man sich nicht beschweren können. Die Gelb-Rote Karte in der 89. Minute für den erst in der 78. Minute eingewechselten Marius Trippel – zwei Fouls im Mittelfeld – hatte dann zum Glück keine Konsequenzen und im dritten Heimspiel der Saison gab es nicht nur den ersten Sieg sondern sogar die ersten Punkte auf eigenem Platz überhaupt.

Bereits am kommenden Mittwoch, 24.08., gibt es das nächste Heimspiel, dieses Mal allerdings im Totopokal gegen den 1. FC Schweinfurt, mal sehen ob ich mir das anschaue. Ansonsten besteht auch die Option für das nächste Liga-Heimspiel am 02.09., ebenfalls ein Freitag, denn nach England geht es an diesem Wochenende erst am Samstag früh.

Versöhnlicher Abschluss bei schönem Wetter. Man beachte das feine Geläuf.

Versöhnlicher Abschluss bei schönem Wetter. Man beachte das feine Geläuf.

9. Oscheffer TSG-Lauf

Ich hatte den 9. Oscheffer TSG-Lauf schon in meinem Bericht zur Trainigswoche 2 von 12 für den York-Marathon angerissen, deutlich mehr gibt es darüber eigentlich auch nicht zu sagen. Das erste Mal war ich mit dem Fahrrad vor Ort, weil ich nicht mit Mama K. zusammen fuhr, sondern schon deutlich früher da war, um den Sohn einer Ex-Klassenkameradin beim Bambinilauf zu sehen, die beiden waren dann aber leider überraschend verhindert und damit nicht am Start. Haus- und Hof-Fotograf Thomas kam immerhin nicht viel später als ich an und so war die Zeit bis zum Start des 10 km-Laufes um 10:15 schnell verstrichen. Vorgenommen hatte ich mir nicht wirklich viel, hoffte aber auf eine Sub-45:00 Minuten-Zeit, ob da die nicht so prickelnde Fitness mitspielen würde war mir aber nicht ganz klar, auch wenn die Distanz natürlich im Vergleich zu den meisten Trainingsläufen aktuell sehr überschaubar ist. :) Schon bei der Anreise hatte ich gemerkt, dass es unangenehm schwül war, zum Glück hielt sich die Sonne zurück, es war die ganze Zeit, angefangen bei der Anreise und bis zum Ende des Laufes, bedeckt, erst als ich mich gegen halb zwei auf den Heimweg machte, kam die Sonne raus, wäre das vorher schon der Fall gewesen, es wäre wohl ziemlich schlimm geworden.

Vergangenes Jahr hatte ich ja hier meine bis zum Honischlauf dieses Jahr bestand habende 10 km-Bestzeit gelaufen (42:54 min), dass das dieses Jahr nicht drin sein würde war mir, wie bereits erwähnt, schon klar, im Prinzip war ich bemüht, erst mal nicht zu Overpacen. Das ging soweit auch alles ganz gut, ich pendelte mich dann auf eine ~ 4:20/km-Pace ein, leider war mir aber recht schnell klar dass ich die nicht ins Ziel bringen würde, die Flüche einiger Mitläufer das Wetter betreffend ließen aber auch bei den anderen Läufern ähnliche Schwierigkeiten erkennen. ;) Zur Halbzeit stand die Durchschnittspace bei 4:22/km, dann musste ich Tempo rausnehmen und schaffte es immerhin, die nächsten 4 km eine 4:38/km zu halten. Nicht optimal, für Wetter und Fitness aber akzeptabel und immer noch mit Raum für die Sub-45:00 min. Eine kleine Tempoverschärfung zurück auf eine Pace unter 4:30/km auf dem letzten Kilometer brachte dann das gewünschte Ergebnis, mit 44:39 min war es zwar nicht deutlich, aber auch nicht ganz knapp unter der Dreiviertelstundenmarke. Ob Fitness oder Wetter, viel mehr war glaube ich an dem Tag nicht drin, die traditionelle Minute, die ich ungefähr langsamer als ein Bekannter in Niedernberg war, hat auch hier wieder gestimmt, hauptsächlich lag es demnach wohl am Wetter und hat damit alle Läufer getroffen, was man auch am Erst- und Drittplatzierten sieht, wenn man die Zeiten mit Niedernberg, wo die beiden Erster und Zweiter waren, vergleicht.

Ich hatte dann die Ehre, noch am 4 x 1.000 m-Staffellauf teilzunehmen, wir liefen dann im Team knapp unter 21:00 Minuten – super, wenn man bedenkt dass wir vielleicht den jüngsten Staffelläufer im Team hatten. Von den 21:00 Minuten entfallen glaube ich 3:50 Minuten auf mich, auch wenn ich nach 200 m feststellte, dass mein Start eher für einen 400 m-Lauf als für 1.000 m gepasst hätte. Mit Zähne zusammenbeißen konnte ich aber eine ziemlich gute Zeit halten und wohl meinen schnellsten Kilometer jemals laufen, dann war der Akku aber auch wirklich leer. :)

Immer eine schöne Veranstaltung, danke an Thomas für die Fotos und Mama K. wie immer für den Support. :)

P.S.: Für die Statistik: 41. von 146 Läufern, 38. von 108 Männern, 8. von 16 in der Alterklasse M35 (der Altersklassendritte übringes in 38:04! Bei der M30 in 39:51 auch noch abstrus schnell).

Bilder

Artistisches Umziehen - wie vorher schon vermutet wahrscheinlich das beste Foto von mir ;)

Artistisches Umziehen – wie vorher schon vermutet wahrscheinlich das beste Foto von mir ;)

Am Start, wie in Mainaschaff üblich vorne links

Am Start, wie in Mainaschaff üblich vorne links

I gave him a lame shaka - da war die Welt noch halbwegs in Ordnung

I gave him a lame shaka – da war die Welt noch halbwegs in Ordnung

Lots of pain - nein, es war kein Ironman, es war nur eine 10 km-Lauf...

Lots of pain – nein, es war kein Ironman, es war nur eine 10 km-Lauf…

Hihi Staffellauf! Los gerannt wie ein Bekloppter... :D

Hihi Staffellauf! Los gerannt wie ein Bekloppter… :D

Nach der Staffel endlich Schuhe aus und entspannen

Nach der Staffel endlich Schuhe aus und entspannen

Alemannia Haibach – Viktoria Aschaffenburg 0:2 (0:0)

Gerade mal der 19. Juli und schon das zweite Spiel in der neuen Bayernliga Nord-Saison, wo sich die Viktoria nach dem Abstieg aus der Regionalliga Bayern dieses Jahr herumtreibt. Neben dem ersten Spiel, einem 1:1 in Neumarkt in der schönen Oberpfalz, war auch das zweite Spiel gleich ein Auswärtsspiel, mit Haibach allerdings natürlich von der Anfahrt her auch nicht viel anders als bei einem Heimspiel. Eigentlich wollte ich mit dem Rad anreisen, da ich aber sowieso in Stockstadt war und es dann schon recht knapp gewesen wäre, noch mal nach Hause zu fahren, zog ich es vor direkt ans Hohe Kreuz zu fahren. Die Anfahrt ist ja irgendwie immer ungeschickt, etwas weniger so wenn man übers Klinikum fährt, der Parkplatz am der Abenteuerfarm Knochengarten bot dann aber immerhin auch eine halbe Stunde vor Anpfiff noch freie Plätze, Schatten und einen kurzen Laufweg zum Stadion.

Bei recht afrikanisch wirkenden Temperaturen von ich glaube immer noch über 30°C machte ich es mir oben auf der Gegengerade im Schatten der Bäume bequem, in der Sonne stehen war zu dem Zeitpunkt ein No-Go, auch so lief mir der Schweiß relativ in Strömen, da die Füßchen in der Sonne standen konnte ich aber sogar noch an den Flip-Flop-Streifen arbeiten. ;) Relativ aggressive Haibacher ließen die erste halbe Stunde wenig zu, dann kam die Viktoria zu einigen guten Offensivszenen, das 0:1 fiel dann allerdings erst kurz nach der Halbzeit, die ich mir mit Apfelschorle und Rindswurst versüßt hatte. Danach verflachte das Spiel wieder, ehe es dann in der letzten halben Stunde noch mal Fahrt aufnahm, Spannung war nur deshalb gegeben, weil die Viktoria beste Chancen zur Entscheidung nicht nutzte, am Ende fiel das 0:2 dann auch erst in der Nachspielzeit, die Alemannen hatten sich durch eine Gelb-Rote-Karte in der 73. Minute eigentlich derart geschwächt dass ein Ausgleich eher utopisch schien.

War jetzt kein Augenschmaus, das Spiel, erinnerte er an die etwas biederen Darbietungen bei der Europameisterschaft, aber gut, hatte sich terminlich ganz geschickt angeboten, das Spiel. Das Freitagsheimspiel der Viktoria gegen Eichstätt, das nach 1:0-Führung noch 1:4 verloren wurde, ließ ich dafür dann ausfallen, stattdessen wurde mit der Nichte im Hof Unfug gemacht, sicherlich die bessere Wahl. ;)

P.S.: 1.300 Zuschauer am Hohen Kreuz, nicht schlecht für die Bayernliga.

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