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Privates Blog von Roland Kübert

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Schlagwort: Bilder (Seite 1 von 26)

11. Churfranken-Triathlon 2019 oder I’m not a one trick pony

Manche sahen es schon lange voraus und einige Beiträge deuteten doch auch arg darauf hin, dass mir der Triathlon im Kopf rum spukte, lange wollte ich davon aber nichts wissen, bis ich mich dann dieses Jahr doch entschied, endlich mal einen Triathlon zu machen. Ausgeschaut war dafür der Churfranken-Triathlon in Niedernberg: näher vor der Haustür geht nicht, preislich im Rahmen (89 €), nicht beliebig groß und lange genug nach dem Hamburg-Marathon.

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Dinamo Zagreb – Hajduk Split 3:0 (1:0)

Naheliegend, dass es nach dem DFB-Pokalfinale nach Kroatien ging… not. Aber hier stand am Sonntag die Partie Dinamo Zagreb gegen Hajduk Split auf dem Plan, durchaus ein sehenswertes Spiel. Und Kollege Flopsi konnte von dort aus mit dem Bus zurück nach Wien fahren, auch schön, für mich war das leider keine Option sondern es ging mit dem Flieger zurück nach Frankfurt.

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RB Leipzig – FC Bayern München 0:3 (0:1)

Pokalfinale drei von drei und natürlich das Highlight des Tages, für die Bayern ging es gegen den Dosenclub aus Leipzig um den Pokalsieg. Recht zeitig waren wir von Rathenow kommend am Stadion und konnten dementsprechend problemlos und fix die Disneyland-artigen Metallgitter am Einlass passieren. Nach ein bisschen entspannen am verlassenen Schwimmstadion gingen wir dann auch mal rein, wenig später gesellte sich noch Prominenz dazu, eine Reihe vor uns saß Stefan Reuter. Er wirkte sehr nett, aber teils wirklich peinlich wie sich die „normalen“ Leute benommen haben, andere Leute halt. ;)

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FSV Optik Rathenow – Energie Cottbus 0:1 (0:0)

Pokalfinale zwei von drei fand in Rathenow statt, vom Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark ging es also zum Hauptbahnhof und von dort aus auf direktem Weg in die seit Mai 2013 offiziell so genannte „Stadt der Optik“. Keine Zeit für einen Stadtbummel, es ging direkt zum Stadion Vogelsang, ein recht abenteuerlicher, staubiger Weg.

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Tennis Borussia Berlin – Viktoria Berlin 0:1 (0:0)

Ausflug zum Pokalfinale nach Berlin inklusive darauf folgendem Derby in Zagreb, der Samstag bot die Möglichkeit für den ersten Triple-Header meines Lebens: Berliner Landespokal um 10:30, Brandenburger Landespokal um 14:15 und DFB-Pokal um 20:00.

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44. Frühjahrslauf in der Wieseckaue Gießen oder die magischen 40 Minuten

Fast genau 5 Jahre ist es her, dass ich die damals magischen 45 Minuten auf 10 Kilometer das erste Mal unterboten habe. An den magischen 40 Minuten hatte ich mir bisher aber die Zähne ausgebissen, es war mir dann eigentlich auch nicht mehr so wichtig und ich dachte, ohne dedizierten Trainingsplan würde sich das eh nicht ergeben, standen doch aktuell auch erst zwei Zeiten unter 41 Minuten zu Buche (York 10k 2018 und ein absurdes Solo-Rennen nach Mainaschaff und am Main zurück im Rahmen des Hamburg-Trainingsplans). Die erst mal letzte Möglichkeit auf den 10 km was zu reißen war dann das zweite 10 km-Rennen im Trainingsplan, für das ich mir den Frühjahrslauf in Gießen ausgesucht hatte, der versprach ein flaches Profil und da ich sowieso noch nie in Gießen war wurde gleich ein Wochenendtrip draus.

Nach einem wunderschönen Freitag und Samstag, nicht nur vom Wetter her, war es am Sonntag morgen empfindlich kühl, aber gut, es ging ja darum schnell zu rennen und nicht darum, in der Sonne zu stehen. Etwas verwunderte mich nur die mit Pfand belegte Startnummer, die werden aber wohl wiederverwendet, durchaus sinnig. Das schöne an so kleinen Läufen: das Auto steht um die Ecke vom Start, man kann also kurzfristig noch Sachen deponieren oder die Kleidung wechseln, dass es trotz kühlem Wetter unten kurz und oben ärmellos war, war aber eh klar, es sollte ja zumindest ein schnelles Rennen werden. Nach ausgiebigem Einlaufen ging es nochmal ins Gebüsch und dann an den Start, wo ich mich in der ersten Reihe wiederfand – nicht unbedingt meine Art, aber es war eigentlich nicht viel los und anscheinend wollte fast keiner wirklich von vorne starten.

Von Anfang an ging es flott los, wobei ich mich ein bisschen einbremste, der erste Kilometer lief dann aber doch sogar unter 3:50 Minuten. Das war mir dann doch ein bisschen schnell und ich pendelte mich dann auf Zeiten knapp unter 4:00 Minuten ein, das lief erstaunlich gut, auch weil ich einen Mitläufer gefunden hatte, der ziemlich genau mein Tempo lief. Klar, das war ein Rennen am Limit, aber zum Glück nicht drüber. Die 5 km und damit die erste Runde schloss ich mit ungefähr 19:50 Minuten ab, das sah super aus, wenn ich das Tempo halten könnte. Mein unfreiwilliger Pacer musste dann aber etwas nachlassen, ich fand dann noch zumindest zwei Mal kurzzeitig Läufer, mit denen ich weiter laufen konnte, zu Ende lief ich es dann aber alleine. Die Zwischenzeiten deuteten daraufhin, dass ich weiterhin gut auf Kurs Richtung Sub-40 Minuten war, den letzten Kilometer konnte ich dann sogar nochmal richtig Gas geben, Zielzeit 39:31?! Im Ziel musste ich mich erst mal ungläubig lachend über das in der Form völlig unerwartete Ergebnis amüsieren, dann plauschte ich noch mit meinem ersten Mitläufer, der so schön konstant über die ersten 5 Kilometer gelaufen war, dann ging es auslaufen, duschen und in die Halle. Dort durfte ich nicht nur meine Startnummer zurück geben sondern mich auch über einen zweiten Platz in der Altersklasse M35 freuen, eine schöne Sache dass diese für mich Fabelzeit auch mit einem AK-Platz belohnt wurde. :)

Siegerehrung

Stolz wie ein Spanier – Urkunde für den 2. AK-Platz

2. Big Half London oder Finally Running London, Baby!

Endlich habe ich es doch mal geschafft, in London zu rennen. Okay, nicht beim größten aller Londoner Rennen und einem der größten der Welt, dem London-Marathon, beim dem ohne Reiseanbieter oder Charity die Chance wohl eher 0 ist, aber immerhin bei einem Halbmarathon, dem Big Half, der dieses Jahr in zweiter Auflage stattfand. Für dieses Rennen konnte man sich einfach anmelden, beim im Herbst statt findenden Royal Parks Half hatte ich leider kein Glück, sonst wäre ich in 2019 dann doch einen Marathon in London gelaufen, halt verteilt auf zwei Rennen. Zumindest den London Landmarks Half Marathon gibt es auch noch, auf den wurde ich aber erst aufmerksam, als ich die Beschilderung vor Ort sah, da wurden einige Straßensperrungen angekündigt, vielleicht ist das ja was für 2020.

Der Big Half passte mir eigentlich nicht in den Trainingsplan für Hamburg, also habe ich einfach zwei Wochen eingeschoben und nach Woche 4 „Pause“ gemacht, das hatte den Vorteil dass ich an meinem Geburtstag auch ein Bier trinken durfte, nach dem Big Half ging es dann ganz regulär mit dem Plan weiter. Freitags ging’s relativ spät nach London, dieses Mal in die Travelodge in Acton, durchaus empfehlenswert, nette Lage nah an der Bahn und günstig gelegen auf der Grenze zwischen den Travelcard-Zonen 2 und 3. Samstags dann den üblichen Halbstundenlauf mit Steigerungen absolviert, einziger Fauxpas hier war, dass ich die Steigerungen auf einer matschigen Wiese gelaufen bin, aber gut, ging schon. Danach stand ein Ausflug nach Dartford an und nachdem ich beim SportsDirect im Westfield London noch eine Jogginghose und ein Langarmshirt gekauft hatte fühlte ich mich für alle Eventualitäten gewappnet.

In der Tat war es dann natürlich so, dass zwar der angekündigte starke Wind wirklich blies, das einzige was nicht angekündigt war kam aber auch noch dazu, es regnete, obwohl sich alle Vorhersagen einig waren dass genau das am Sonntag nicht passieren sollte. Well, hilft ja nix, ausnahmsweise hatte ich weder Müllsack noch Poncho dabei, also ging es mit Regenjacke an den Start, mit dem Hintergedanken selbige ja umbinden zu können. Auf dem Weg zum Start kam ich mit einem netten Engländer ins Gespräch, unsere Wege trennten sich dann im Startblock, als ich mich entschied diesen nochmal zum Warmlaufen zu verlassen. Das ist halt immer das Problem mit diesen Massenveranstaltungen, wenn man früh im Startblock ist steht man im Wesentlichen blöd rum. Das Warmlaufen ging aber ganz gut, ich kam auch problemlos wieder in den Block und stellte mich nochmal am Klo an. Das sah eigentlich aus als würde es sich mit dem Start ausgehen, aber dann tappte die Welle los zum Start und ich stand immer noch. Nettozeitnahme sei Dank war mir das relativ egal, lieber noch mal aufs Klo und mit der nächsten Welle los.

Shard im Nebel vor dem Start

Sonne pünktlich zum Start

Richtig was vorgenommen hatte ich mir nicht, vor allem wegen des Windes, es ließ sich dann aber ganz gut an, auch wenn es, weil ich eine Welle zu weit hinten war, viele Läufer zu überholen gab. Pünktlich zum Start kam die Sonne raus, blauer Himmel, hätte ich nach dem stürmischen Regenwetter vorher nicht gedacht. Bei Meile 1 ging es gleich mal unter die Erde durch den Limehouse Link Tunnel, ganz spannend, da durfte dann die Jacke gleich runter und dabei blieb es auch bis zum Ende vom Rennen. Nach dem Tunnel geht es noch ein bisschen geradeaus und dann ein bisschen verschnörkelt durch Canary Wharf, die einzige Stelle wo zwischen den Hochhäusern die Uhr nicht so genau wusste was jetzt Sache war. Dort waren auch ziemlich viele Leute, ansonsten war jetzt an der Strecke nicht beliebig viel los. Je nachdem wie man lief war es gefühlt wie Berg hoch laufen, gerade in Canary Wharf pfiff der Wind ganz ordentlich durch die Straßenschluchten. Danach ging es durch Wapping, nicht so schön wegen Kopfsteinpflaster, zur Tower Bridge, sicherlich das Highlight auf der Strecke. Über die gesperrte Brücke rennen war schon was besonderes, ich hatte noch das Glück dort ein schönes Foto geschossen zu bekommen. :)

Auf der Tower Bridge – sicherlich eines der besten Fotos die beim Laufen jemals von mir gemacht wurden :)

Nach der Tower Bridge ging es links ab und dann dem Themsebogen nach, einen Zusatzschlenker gab es noch Richtung Canada Water, dann ging es bei den Surrey Quays links ab auf die Lowe Road und immer geradeaus nach Greenwich. Das war dann so bei Meile 11 und mein Plan war, die letzten zwei Meilen falls möglich noch mal Gas zu geben. So ganz klar war mir nicht wie ich zeitlich lag, es war relativ nah an der Bestzeit, aber das einzige was ich mir gemerkt hatte war dass die Bestzeit eine 7-Minuten-pro-Meile-Pace war und das kam ungefähr hin. Die letzten drei Kilometer liefen dann schon extrem gut, auch wenn es ganz schön fordernd war, Plus am Anschlag aber immerhin Kilometer-Paces von 4:07, 4:10 und 4:04. Die letzten Meter waren mir immerhin auch wieder bekannt, der Zieleinlauf direkt links von der Cutty Sark ist dann auch noch ein echtes Highlight. Ich hatte beim Endspurt noch einen Mitläufer aufgegabelt, immer schön wenn sich da jemand anstecken lässt, das hilft dann auch zum am Gas bleiben, handgestoppt war ich dann 11 Sekunden über Bestzeit, witzig. Offiziell korrigierte sich das dann sogar noch auf 7 Sekunden, muss man auch erst mal so hinbekommen. :D

Nach dem Zieleinlauf darf man um die Cutty Sark rum und sich Verpflegungstüte und Medaille abholen, gute Gelegenheit um für ein Medaillenselfie vor dem Schiff zu posen. Dann kommen auch gleich die Wagen mit den Kleidern, da war noch nicht viel los und ich hatte meine Klamotten sehr flott wieder, im Allgemeinen darf ich sagen dass die Organisation insgesamt fast perfekt war, sowohl auf als auch neben der Strecke. Einziger kleiner Kritikpunkt war das relativ kleine Zeitfenster für die Abholung der Unterlagen, für mich ließ sich das aber gut einrichten. Die Wasserstellen waren sehr gut besetzt und vorteilhaft war die Ausgabe von Fläschchen, das geht halt doch deutlich besser in den Mund als aus Bechern. Das Festival, dass anlässlich des Laufs eigentlich im Greenwich Park stattfinden sollte, wurde wegen des starken Windes abgesagt, da schau her… für mich ging es schnell in Wechselklamotten aus dem Beutel – da kamen die frisch gekaufte Jogginghose und das Langarmshirt auch gleich zum Einsatz – um Wind und frisch wieder eingesetzt habendem Regen zu trotzen. Ab zur DLR, bis nach Bank, dann in die Central Line und ab ins Hotel – wie gesagt, gute Lage. Nachmittags ging’s dann noch auf einen Absacker mit dem Griechen, damit war der Tag dann aber auch ausreichend gefüllt.

Schönes Rennen in meiner liebsten Stadt – mir bricht das Herz, wenn ich an den Brexit denke, aber zumindest der ursprüngliche Plan ist ja mittlerweile vom Tisch. Schauen wir mal wie es weiter geht, ich habe zumindest noch zwei Reisen nach London dieses Jahr auf dem Plan, vielleicht sogar drei von wegen Tottenham und neues Stadion.

Zieleinlauf

Der Mühen Lohn – mal eine etwas ungewöhnliche Medaille

Das Festival im Greenwich Park – abgesagt

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