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Privates Blog von Roland Kübert

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Schlagwort: Bilder (Seite 1 von 24)

31. Hüttenfelder Kerwelauf oder wenn die Generalprobe mal so richtig daneben geht

Damit, dass es am geplanten HM-Rennwochenende keinen Lauf gibt, der wirklich als Generalprobe für Berlin taugt – flaches Straßenrennen früh am Morgen – hatte ich mich schon abgefunden, dass es am Ende so ein Desaster werden würde hatte ich aber dann doch nicht gedacht. Kurz hatte ich ja mit dem Isle of Wight-Halbmarathon geliebäugelt und das wäre, vom späten Start abgesehen, sicherlich nett gewesen, war aber preislich und logistisch ein Unding. Schlussendlich standen noch unterschiedliche Rennen zur Auswahl (Nürnberg, Bruchköbel, Beerfelden, um nur ein paar zu nennen) , am Ende fiel die Auswahl aber auf den Hüttenfelder Kerwelauf: flach und im Wald, wenn auch leider erst am Nachmittag, dafür aber mit erträglicher Anfahrt bis nach Lampertheim.

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Eintracht Frankfurt – FC Bayern München 0:5 (0:2)

Das Pokalfinale gegen Frankfurt hatte ich nur zur vielleicht einem Drittel in einem schäbigen Livestream in einem Hotel F1 in Orléans gehört, insofern ging das irgendwie alles an mir vorbei. Live-Bilder habe ich bis heute keine gesehen, mein Zorn ob des Spielausgangs hält sich also nach wie vor in Grenzen. ;) Schön jedenfalls, dass mit Frankfurt mal ein Austragungsort in nächster Nähe anstand, nachdem in den letzten fünf Jahren vier Mal Dortmund und ein Mal Wolfsburg Austragungsorte waren. Flugs also für Karten beworben und gleich bedient worden, Stehplatz, uh, ob das nach dem sonntäglichen 32 km-Crescendo-Lauf eine gute Idee ist? Naja, es ging dann ganz erstaunlicherweise ganz gut, der nachmittägliche Spaziergang zum mongolischen Buffet in die Hanauer Straße sorgte für etwas mehr frische in den Beinen und einen gefüllten Magen, hat gepasst. Einziger Fauxpaus: die Routenwahl am Stadion vorbei zum Parkplatz, aber so ist das halt wenn man die Strecke sonst immer nur nachts fährt, da erwartet man nicht dass da überhaupt Verkehr sein kann. Am Ende waren Claus und ich aber trotzdem pünktlich im Stehplatzblock, in dem überraschend viel Platz war, alles also kein Problem.

Ein guter Beginn der Eintracht sorgte dafür, dass es zu Beginn keine nennenswerten Abschlüsse gab. Binnen fünf Minuten netzte dann Lewandowski aber nach etwa zwanzig Minuten zwei Mal ein, beim zweiten Tor machte Eintracht-Keeper Rönnow keine gute Figur. In der zweiten Halbzeit sorgte dann Lewandowski nach zehn Minuten mit seinem dritten Tor für die Vorentscheidung, Coman erhöhte nicht viel später sogar auf 0:4. Die Eintracht fiel im Wesentlichen druch Härte auf und da Costa trat Alaba erfolgreich vom Platz, da bereits drei Mal gewechselt war spielte Bayern die letzte Viertelstunde zu zehnt fertig und Thiago legte trotzdem noch das 0:5 nach. Eigentlich wäre das halbe Dutzend voll gewesen, aber Wagner schaffte es irgendwie einen Ball am leeren Tor vorbei zu stolpern – passiert den besten Mal. ;)

Bilder

10. York 10k 2018 oder auf den Spuren des Marathon

Leider ergeben sich während es Marathontrainings wenig Möglichkeiten zu reisen, der Tatsache geschuldet dass im aktuellen Plan meistens 6 von 7 Tagen mit Laufen belegt sind. Die einzigen Ausnahmen davon sind eigentlich die 3 Wochen in denen ein Rennen geplant ist, da es in denen etwas gemächlicher zugeht und man so auch mal einen Reisetag unterbringen kann. Den ersten 10er erledigte ich ja mit Mainaschaff bequem, wenn auch ohne Neuland, für das Rennen am 05. August kam mir dann irgendwann der York 10k vor Augen. Hmm, York, da war ich doch schon mal, sogar zwei Mal. Auf Grund der Happy Memories vom Marathon war ich gleich angefixt, logistische Planungen für Englandtouren stellen mich mittlerweile ja nicht mehr vor große Herausforderungen und nach kurz Zeit erwies sich der Plan nicht nur als tauglich sondern auch finanziell im Rahmen, also alles klar und mit wachsender Vorfreude dem Wochenende entgegen gesehen.

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11. Oscheffer TSG-Lauf oder aller Guten Dinge

Erstes Rennen im absurd umfangreichen Marathon-Trainingsplan, wie schon vergangenes war die Freude auf das 10 km-Rennen schon alleine deshalb groß, weil damit mal kein langer Lauf am Sonntag anstand. :) Ein schöner Zufall, dass das Rennen dann auf den Oscheffer TSG-Lauf fiel, der Plan richtet sich ja rein nach dem Marathon-Datum, insofern wirklich zufällig dass es gepasst hat. Mainaschaff laufe ich ja immer gerne, nette Atmosphäre und auch für die Zuschauer schön, Mama, Schwester und die Nichten sowie Hoffotograf Thomas fanden wieder den Weg nach Mainaschaff.

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FK Jelgava – FS Metta/LU Riga 1:0 (0:0)

Der Sonntag begann erst mal entspannter als der Samstag mit einer kleiner Laufrunde. Danach war noch Zeit für einen Kurzeinkauf und Frühstück, ehe es zum Bahnhof ging, denn im Gegensatz zu gestern wollte ich heute auch mal mit der Eisenbahn fahren. Den Bahnhof fand ich ohne Probleme, eine Fahrkarte war auch schnell besorgt, für den unglaublichen Preis von unter 2 € für die Fahrt ins knapp 50 Kilometer entfernte Jelgava, deutsch Mitau, die ehemalige historische Haupstadt Kurlands. Die Ausschilderung zu den Gleisen war allerdings etwas dürftig, das ging dann aber auch problemlos, seltsam auch dass der Zug auf dem einzigen Bildschirm getrennt als einfahrend und ausfahrend dargestellt wird, ich dachte erst da fährt noch ein Zug vorher… ;)

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FK Valmiera – Riga FC 0:2 (0:1)

Schon reichlich lange war der Plan gereift, die Vor-Trainingsplan-Phase zu nutzen und einen Abstecher irgendwohin zu machen, wo auch im Sommer Fußball gespielt wird. Prinzipiell hatte ich mit Finnland geliebäugelt, das fiel dann aber aus preislichen Gründen aus, stattdessen ging es nach Lettland: 3 Tage Riga mit 3 Fußballspielen, davon 1 in der Stadt und 2 auf dem Land, dazu ein bisschen Sightseeing, das schien eine Runde Sache zu sein und hielt sich preislich im Rahmen.

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1. FC Köln – FC Bayern München 1:3 (1:0)

Das dritte Mal im Rheinenergiestadion in Köln und nachdem ich dort zwei Mal die Eintracht gesehen klappte es dieses Mal endlich mit den Bayern, das allerdings auch nur über den Umweg von Hannover-Auswärts-Karten, die ich dank Flo freundlicherweise umtauschen konnte. Einem schönen Wochenend-Kurztrip stand damit nichts im Weg, die Schwester organisierte eine Übernachtungsmöglichkeit von Freitag bis Sonntag und nach einem freitäglichen Abstecher nach Düsseldorf – einfach auf der anderen Rheinseite, eh klar ;) – und einem 2 h-Lauf (Halbmarathon-Trainingsplan halt) am frühen Samstag morgen unter beziehungsweise über alle Rheinbrücken ging es vor dem Spiel erst mal auf die Domplatte. Nachdem wir uns ein bisschen in der Sonne vergnügt hatten war es auch schon Zeit zum Stadion zu fahren, luxuriöserweise wurden wir von unserer Chauffeuse direkt vor der Tür rausgeworfen. Noch schnell die Karten abgeholt und dann ging es für Flo in den Unterrang und für mich in den Oberrang, alter Mann muss halt sitzen. ;)

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