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Privates Blog von Roland Kübert

Schlagwort: Dienstreisen (Seite 1 von 6)

12 Tage Hawai’i in einem Bild

So, das war dann mein Hawai’i- beziehungsweise O’ahu-Trip in einem Bild, das quasi die explodierte Reisetasche zeigt (ohne Mitbringsel natürlich, das sind ja Überraschungen 🙂 und auch ohne den Laptop, der war im Rucksack, sowie Sonnencreme etc.). Ich hatte schon Angst dass ich Übergepäck zahlen muss, beziehungsweise davor ob mich TheBus überhaupt mit zum Flughafen nimmt, denn die weisen explizit darauf hin, dass man eigentlich kein größeres Gepäck transportieren darf. Letzteres ging dann ohne Probleme, ersteres auch, denn die Tasche hatte sogar nur 46 statt der erlaubten 50 lbs, also hab ich noch ein paar Bücher aus dem ebenso prallen Rucksack umgepackt, mehr Platz war dann nicht mehr, am Ende waren’s 48 lbs, also nicht ganz 22 kg.


Unten links: gekaufte Sachen. Rechts davon getragene Sachen. Ganz rechtes unnütz eingepackte Sachen. Und obendrüber der ganze andere Kram (Bücher, Dokumente, Elektronik). Und oben links meine Tasche und Tasse vom ABC Store, die ich für ganz viel Geld ausgeben bekommen habe. Man beachte auch mittig oben Salz, Pfeffer und Tabasco-Soße, die übrigens in den USA lächerlich günstig ist (sogar auf Hawai’i)

Eigentlich dachte ich, ich hätte total viel zu viel Zeug dabei gehabt, das galt aber eigentlich nur für die Socken, von denen ich eigentlich nur für Hin- und Rückfahrt und zum Joggen welche gebraucht habe. Ansonsten hätte ich mir den Shorty sparen können, das langärmlige Lycra, zwei T-Shirts, zwei Polo-Shirts, ein kurzärmliges Hemd, eine kurze Hose und mein Firebird TT (rot). Das Übereinpacken hielt sich also in Grenzen, hatte ich mir schlimmer vorgestellt. Die Einkäufe waren vom Platz her eigentlich auch nicht übermäßig groß: Nixon Lowdown (blau), Billabong Boardshorts, Walkshorts, T-Shirt, Lycra, Quiksilver Neopren (lang/lang 3/2 für 115$!), T-Shirt, Flip-Flops (nachdem man mir meine Decathlon-Flip-Flops am Strand geklaut hatte…). Eigentlich nicht so wild, bis auf den Neopren, allerdings gab’s bei Billabong noch einen Dakine-Rucksack obendrauf für lau, das war natürlich eher ein Platzstehler. Gut, die Souvenirs nahmen auch noch ein bisschen Platz und Gewicht weg, am Ende lief’s aber ja eh glatt.

An sich war auch der ganze Rücktrip easy, nur der Flug von Atlanta nach Stuttgart war relativ bescheiden: erst mal ewig spät geboardet, dann war’s im Flieger unglaublich heiß und nach einer Stunde am Gate stehen hieß es „wir brauchen noch ein bisschen, gibt nur eine Startbahn heute weil heiß blablabla wir sind aber Nummer 25 und kommen in 35 Minuten in die Luft.“ Ja, nee, is klar, waren dann insgesamt halt zwei Stunden, zum Glück kam das Boardpersonal irgendwann mal auf die Idee, Wasser zu verteilen. Davon abgesehen war’s dann okay, wobei die Maschine relativ alt war, am Platz also kein interaktives Entertainment. Eigentlich egal, ich hab eh versucht, möglichst zu pennen und nur am Ende mal beim zweiten Lauf von Journey 2 (mäßig) und bei Crazy, Stupid, Love. (sehenswert, kannte ich aber schon) ein bisschen Zeit totzuschlagen als ich sowieso wach war. Die Maschine war jedenfalls seltsam, so eine alte 757 oder so, die in der Mitte ewig viel Kopffreiheit hatte, dafür ganz komische Schwing-Gepäckfächer. Am Ende hatten wir, Jetstream sei Dank, eigentlich nur eine Stunde Verspätung, zumindest bis zur Landung, ich weiß eigentlich nicht welcher Zeitpunkt mit Ankunft gemeint ist, wenn’s die Landung war, okay, wenn nicht, waren’s halt anderthalb Stunden. Gut auch, dass sich die Amis völlig ignorant gegenüber der Beschilderung an der Passkontrolle verhalten und einfach mal da stehen, wo „EU/EWR“ ausgeschildert ist und damit den ganzen Verkehr aufhalten – was passieren würde, wenn man sich als Nicht-Ami bei der Einreise in die USA als Ami anstellen würde… überhaupt ist die Ungleichbehandlung (Einreise vorher beantragen, 14$ abdrücken, Fingerabdrücke abgeben, Foto machen lassen vs. „what’s the purpose of your visit“, der Deutsche Zöllner kann natürlich auch Englisch) so eigentlich auch nicht drin. Naja, USA halt. War jedenfalls ein guter Trip, mehr dazu und Bilder gibt’s irgendwann demnächst nach Sichtung derselben. Muss jetzt erstmal mit meinem Weizchen in die Dusche, nach den 36h plus 2h Atlanta-757-Sauna hab ich einen ordentlichen Moschusduft… 😉

Aloha ‚Oe

Der Hawai’i-Aufenthalt nähert sich dem Ende: Surfbrett zurück gegeben, die viel zu vielen Einkäufe irgendwie in Reisetasche und Rucksack gestopft, beim ABC noch meine zwei Geschenke für Konsum über 200$ abgeholt und aus dem Hotel ausgecheckt. Jetzt sitze ich schon eine Stunde im Hotel, gibt hier immerhin noch W-LAN für lau und ich kann nochmal in den Pool hüpfen, nicht so schlecht da mein Flug ja erst um kurz vor 21:00 Ortszeit ist. Erster Hop ist nach Los Angeles, nach anderthalb Stunden geht’s dann weiter nach Atlanta und weitere drei Stunden später dann nach Stuttgart – wie gesagt kann ich, wenn alles glatt läuft, eventuell sogar das EM-Finale schauen, so ich denn will. In Stuttgart bin ich dann am Montag gegen halb neun morgens, also ziemlich genau 36h nach dem Abflug, wenn man die 12h Zeitverschiebung mit berücksichtigt.

Gestern Abend und heute Morgen war ich nochmal surfen, war von den Wellen her wie immer, also nicht soo viel los, abends und morgens ist es wenigstens in Waikiki nicht so übelst voll wie mittags. Von meinem Sightseeingprogramm hab ich eigentlich alles abgehakt was ich mir ausgeschaut hatte und am Ende sogar ein bisschen mehr gemacht; wäre ich nur zum surfen da gewesen hätte ich mich aber auch geärgert, so spektakulär waren die Wellen dann doch nicht. Aber die Kulisse in Waikiki Beach ist schon spektakulär, gestern Abend konnte ich sogar vom Wasser aus das freitägliche Feuerwerk am Duke Kahanamoku Beach sehen, sehr schön.

Die Konferenz lief eigentlich recht smooth, Tablet hab ich leider keins gewonnen, da wurden vier in der letzten Session verlost. Ein bisschen schwachsinning war die Aufteilung in drei Tracks – Research, Industry und Work in Progress – denn der Industry-Track bestand glaub ich nur aus Papern, die in Research nicht rein kamen, so wie meins zum Beispiel. Ich hab mich dann bemüht dem Votrag wenigstens ein bisschen mehr „Industry-Spin“ zu geben, da war ich aber auch der einzige. Ansonsten von den Präsentation her auch keine großen Highlights, das übliche quasi.

Von quasi perfektem Wetter um die 30°C geht’s dann leider ins unfeine Deutschland zu ~20°C und Regen, spitzenmäßig. Hier jedenfalls noch ein kleines Video von meiner letzten Sehenswürdigkeit, dem ‚Iolani-Palast. Auf der Wiese vor dem Palast spielt jeden Freitag um 12:00 die Royal Hawaiian Band, die seit 1836 existiert!

[youtube G29HGyANPFk]

Let the fun begin

So, Schluss mit dem schönen Leben, heute geht die Konferenz los. Registrierung ist schon mal erledigt, in der Gift Bag waren sogar ein paar Schokoriegel und eine irgendwie seltsame Taschensammlung.

Auch schon fast eine Tradition

Nach zwei Mal kann man das ja fast schon sagen, oder? Irgendwie hat sich das eingebürgert, dass ich nach anstrengenden Läufen erstmal direkt auf Dienstreise gehe; war beim Mainz-Marathon und auch nach dem gestrigen Stuttgart-Lauf. Dieses Mal ist’s allerdings nur halb Dienstreise, weil ich den Flug selber zahle und dafür relativ viel Privataufenthalt mache. Unfeinerweise ging’s allerdings mit dem Flieger schon um 06:05 von Stuttgart nach Amsterdam, so dass ich, nach dem Reinfeiern in Ulis Geburtstags, lieber mal gar nicht gepennt habe, hätte bei Taxi um 03:45 auch wenig gebracht.

Nach Amsterdam konnte ich dann ein bisschen knacken, wobei der Flug ja eher kurz ist, vor Ort hieß es dann ein bisschen warten, bevor’s weiter nach Seattle ging – schon besser zum pennen, immerhin hab ich auch noch drei Filme geschaut, war ein guter Mix. Nach Westen gegen die Zeitverschiebung soll man ja einen langen Tag machen, aber bei 12h Zeitverschiebung und quasi dann in Deutscher Zeit 48h ohne Schlaf tut das so nicht, da musste im Flieger ein bisschen gemützt werden. Jetzt sitze ich gerade in Seattle, habe (Seattle-typisch?) so eine Art Fish und Chips gegessen, nutze das kostenfreie WiFi und habe noch eine Stunde bis zum Boarding zum Flug nach Honolulu. Noch mal sechs Stunden, Flug dann komme ich nach 28h Reisezeit (ab Haustür bis Landung Honolulu) an, knapp 30h oder so wohl bis zum Hotel. Naja, morgen steht erstmal nichts großes auf dem Programm, heute Abend werde ich wohl auch nur ein bisschen die Gegend erkunden.

Impressionen aus Kopenhagen

OPTIMIS-Flughafen-Meeting in „Kopenhagen“, das war also mein erster Trip nach Dänemark. Fing gleich gut an, denn auf dem Weg in die Stadt am Sonntag Abend schluckte der Geldautomat in der Bank neben dem Hotel gleich mal meine Kreditkarte – zaudernd und zögernd war ich kurz davor die Karte sperren zu lassen, dachte mir dann aber, dass das schon eine echte Bank ist und auch alles unmanipuliert aussah – war dann zum Glück auch so und am Montag früh vor dem Meeting konnte ich mir meine Karte wieder abholen. Es waren noch zwei andere Karten „gecaptured“ worden, wobei mir die freundliche Dame in der Bank auch nicht sagen konnte, was der Grund war.

Montag Abend ging’s dann ebenfalls nochmal kurz in die Stadt, kurz durch die nette Fußgängerzone und dann ins Halifax, einen echt netten Burger-Laden. Geschmacklich sehr gut, Ambiente auch nett, sehr zu empfehlen; 2 Bier und 1 Burger 30€ weniger nett, das dürfte aber der Normalpreis sein. Danach ging’s noch auf einen Abstecher in die Freistadt Christiana – sehr interessant, allerdings war da quasi nix mehr los, so dass wir nach einem kurzen Ausflug auf die Pusher Street den Rückzug antraten.

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Nach dem zweiten Tag Meeting hatten wir vor dem Flug immerhin noch kurz Zeit, die Stadt ein bisschen bei Tageslicht zu sehen – Den lille Havfrue (Die kleine Seejungfrau), das Highlight der Stadt, musste natürlich besichtig werden. Amalienborg, Fußgängerzone, dann war’s auch schon Zeit für den Rückweg nach Stuttgart.

Nettes Städtchen, steht wohl nochmal auf der Agenda, denn der Länderpunkt Dänemark fehlt mir noch. 😉

Außer Form

Unglaublich anstrengend, so auf dem Laufband laufen – hab ich grad im Hotel hier eine halbe Stunde gemacht. Eigentlich bei lächerlichem Tempo (Spitze 10,5 km/h), war aber irgendwie super anstrengend. Hat natürlich nicht geholfen, dass der Raum quasi über Null Ventilation verfügte, wenigstens habe ich so ordentlich geschwitzt. Auch nicht geholfen hat, dass es heute Morgen um kurz nach acht zum Meeting ging und ich dann auch um halb neun schon wieder daheim war. Nee, ich such nicht nur Ausreden, kann gar nicht sein dass ich außer Form bin. 😉 Immerhin zwackte der Oberschenkel nicht, ansonsten ist der Plan eh, spätestens nach dem Madeira-Urlaub nächste Woche zum Arzt zu gehen, wenn es bis dahin nicht besser ist. So, jetzt erst mal Brot mit Serrano-Schinken verputzen, dann Slides für Morgen basteln etc. Und ganz vielleicht komm ich vielleicht noch dazu, über die zwei Spiele vom Wochenende zu berichten.

P.S.: Barfuß auf dem Laufband, eher eine mäßige Idee, denn jetzt brennen die Füßchen ganz ordentlich. Na, mal sehen was das gibt.

Wurde auch langsam Zeit

Dass ich mal wieder an das schö Stöffche komme:

Ebenfalls sehr gut: lecker Wein aus der Plastikpulle:

Mehr Details demnächst, bin nach meinem 06:50-Flug ab Stuttgart (aufstehen gegen 4:50 nach Sichbettung um 01:00) etwas derangiert. War auch vom Flug abgesehen ein langer Tag, viel rumgelaufen, viel am Strand gewesen und dann noch bei FC Barcelona – Osasuna; auch dazu demnächst mehr.

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