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Privates Blog von Roland Kübert

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Schlagwort: Football League Championship (Seite 1 von 4)

Forest Green Rovers – Cambridge United 5:2 (2:2)

Erster England-Trip 2018 und das Ziel war natürlich einer der beiden Aufsteiger. Nachdem Lincoln für Ostern geplant ist ging es also nach Nailsworth zu den Forest Green Rovers, first vegan club in the world (sagt man zumindest – ob da jemand wirklich alle anderen Clubs weltweit untersucht hat bezweifle ich aber sehr). Hintergrund ist jedenfalls die Übernahme der Rovers durch Dale Vince, Eigentümer von Ecotricity, einem Ökostrom-Anbieter aus dem nahen Stroud, in dem sich auch der dem Stadion nächstgelegene Bahnhof befindet: „Vince set out plans to make the club more eco-friendly, including removing red meat from players‘ diets, stopping selling meat products in the ground and treating the pitch with organic fertiliser.“ [1]

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Queens Park Rangers – Aston Villa 0:1 (0:0)

Sehr viel Glück bei der Spielansetzung: nachdem ich am Samstag in Barnet die 92 Grounds voll gemacht hatte, hatte ich am Sonntag die Möglichkeit beim Mittagsspiel Queens Park Rangers – Aston Villa die Loftus Road zu besuchen, das erste Stadion, das ich in England überhaupt besucht habe. :) Die Anreise mit Tube, Bus und Tube von Wembley nach Shepherd’s Bush dauerte länger als geplant, dann gab es vor Ort im Pub noch Probleme mit dem Türsteher, ehe es an das verdiente English Breakfast ging und Lieblings-Mit-Hopper Florian mir eine hübsche Plakette für die geleistete Arbeit überreichte – vielen Dank dafür, hat mich sehr gefreut!

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FC Brentford – FC Burnley 1:3 (0:3)

Leider gab es am Freitag keinen neuen Ground zu besuchen, eine Verlängerung des Trips auf das Wochenende hinaus hatte ich wegen völlig abstruser Zug- und Hotelpreise ja gelassen. Da ich am Freitag unter anderem noch den ältesten Cache Englands, GC177 Tim & Jon’s 1st Re-Stashed, besuchen wollte, nahm ich also das Freitagabendspiel im Griffin Park noch mit. Vorher ging es erst mal kurz an die Themse, um einen Cache zu versuchen, den man nur bei Niedrigwasser machen kann. Sehr interessant, am Themsestrand, mit kleiner Klettereinlage, aber alles in Ordnung und dann ging es von Euston aus nach Tring in Hertfordshire. Ordentliche Matschdreckelei auf dem Weg ins nahe Örtchen, dann ab den Berg hinauf, den Cache zu finden war völlig unproblematisch, den dazugehörigen Mystery schenkte ich mir aber. Bei strahlendem Sonnenschein ging es dann zurück nach Tring und mit dem Zug wieder nach Euston, schmerzfreier Ausflug also und ein willkommener Cache-Fund für die Hidden Month-Liste. ;)

Vor dem Spiel gab es dieses Mal auch was ordentliches zu essen, im nahe des Hotel gelegenen Wetherspoon’s war ich schon bei unserem Nachweihnachtstrip 2014 gewesen, gut gestärkt ging es dann via Waterloo zum Griffin Park. Bei meinem Besuch im Dezember 2014 war ich mit der Tube an- und abgereist, was aber, vor allem auf die Anreise bezogen, daran lag, dass ich erst pünktlich zum Spiel in Heathrow gelandet war. Vor Ort ist der Laufweg dann bei der Bahnanreise deutlich kürzer, in Waterloo hätte ich aber fast meinen Zug verpasst: England-typisch stand das Gleis wieder erst sehr knapp fest, dieses Mal sogar einige Minuten nach der eigentlich geplanten Abfahrt. Am Gleis war dann der Zug aber noch geschlossen und niemand drin, sehr komisch. Ah, halt, der hintere Teil fährt gar nicht mit, okay, Beine in die Hand genommen und gerade noch in den Zug geschlüpft, in der Tat gab es dann auch eine Entschludigung für den überfüllten Zug, die hinteren 5 Wagen würden für einen anderen Zug benötigt… naja, gab es halt eine kuschelige Stehfahrt in den Londoner Westen und ich war just in time am Stadion, Außenaufnahmen im Dunkeln werden ja eh nie ordentlich, von der Kälte her war es aber nicht so schlimm wie am Abend vorher und man hätte ruhig ein paar Minuten früher da sein können ohne zum Eiszapfen zu werden.

Um etwas Abwechslung zum letzten Besuch zu erzeugen hatte ich mir eine Karte für den Braemar Road Stand gesetzt, quasi einmal quer über den Platz auf der anderen Seite vom Stadion, direkt über dem Spielertunnel, der sich in der Südwestecke des Stadion befindet. Mein Platz war eigentlich in der ersten Reihe, ziemlich genau auf Höhe der Auslinie, nachdem hintendran aber recht viel frei war zog ich ein paar Reihen nach oben, auf den ersten Platz am Gang, der sich direkt neben einem Stahlträger befindet, sehr charmant und zumindest keine Probleme mit Nebensitzern. ;)

Brentford bringe ich ja irgendwie kein Glück, von den drei vorherigen Spielen mit Brentford-Beteiligung gab es ein Unentschieden, eine Auswärts- und eine Heimniederlage, diese mit 2:4 auch recht deftig. Gegen Aufstiegsaspiranten Burnley hatten die Bees, selbst im Mittelfeld der Liga, nichts zu melden, nach munterem Beginn kombinierte sich Burnley in die Mitte und Scott Arfield zirkelte vom Elfmeterkreis aus einen traumhaften Ball in den rechten Winkel zur frühen Führung. Etwas mehr als eine Viertelstunde später gab es einen Freistoß für Burnley aus ähnlicher Position und Joey Barton machte einfach nach, was Arfield vorher gemacht hatte, rechter oberer Winkel, dazu noch mit Innenpfostenberührung, 0:2 nach einer halben Stunde. Die Vorentscheidung fiel dann sogar noch vor der Pause, als Brentford den Ball nicht klären konnte, aus erneut ähnlicher Position, dieses Mal aber als ein Volley, der flach neben dem rechten Pfosten ins Tor ging. Brentford war nach der Pause aber bemüht, vielleicht doch noch ein Unentschieden zu erreichen, mehr als der Anschlusstreffer in der 57. Minute durch Alan Judge nach einem Alleingang durch die Burnley-Abwehr war aber nicht drin, mehr ließ Burnley dann nicht mehr zu. Burnley, jetzt vierter und nur 2 Punkte hinter dem Zweiten, spielt also durchaus noch um den direkten Aufstieg mit, Brentford müsste sich auch für die Playoff-Plätze ganz schön strecken bei aktuell Platz elf und 8 Punkten Rückstand.

Nach dem Spiel ging es hier nur fast spiegelbildlich zur Anreise zurück, ich beeilte mich, schnell zum Bahnhof zu kommen, um den ersten Zug zu erwischen, anstatt bis nach Waterloo fuhr ich allerdings nur bis nach Vauxhall, von dort mit der Victoria nach Süden auf die Northern Line und dann durch bis Old Street – muss man auch erst mal drauf kommen, laut Journey Planner war es jedenfalls die schnellste Verbindung, nicht dass es groß eine Rolle spielte, denn ich musste am Samstag sowieso gegen 03:00 aufstehen, weil ich Torfkopf bei der Buchung der Busfahrt von und nach Stansted Hin- und Rückfahrt gebucht hatte, dabei wollte ich doch nur von Stansted aus nach Victoria und dann von Liverpool Street nach Stansted zurück. Naja, konnte man auch nichts machen, die Fahrkarte gilt wohl ab Buchung ein halbes Jahr und vielleicht wäre es auch eh egal gewesen, aber ich machte mich dann via Bus und Nachtbus auf den Weg von Old Street nach Victoria, eigentlich schmerzfrei und verwunderlich, wie viel in London schon so früh am Tag schon und noch los ist. In Victoria bekam ich dann sogar den früheren Bus, der auch etwas seltsam aus der Stadt rausfuhr und bei King’s Cross dann einfach stehen blieb. Der Fahrer verließ fluchtartig den Bus und rannte in den Bahnhof und dann war er erst mal zehn Minuten verschwunden. Hmm, große Verwirrung bei allen Fahrgästen, nach einer Viertelstunde waren dann Fahrer und Ersatzbus da, anscheinend hatte der Bus ein Problem und konnte nicht weiter fahren. Also Gepäck umladen und einsteigen, wo dann der Mensch herkam, der an dieser Stelle zusteigen wollte, würde mich auch mal interessieren, ich wüsste nicht dass das ein regulärer Halt war. Schmerzfrei ging es dann auf der gewohnten Route nach Norden und wir waren pünktlich in Stansted, auch vor Ort nichts unvorhergesehenes außer einer kleinen Verspätung vor dem Abflug, dann war ich zurück im verschneiten Hunsrück und durfte erst mal Eis kratzen, ehe es noch auf eine kleine Cacherunde ging, dieses Mal mit Deutschlands ältestem noch aktiven Cache, dem GC26C Medieval View an der Burg Elz, und dann ab nach Hause.

Aktueller Stand also 81 von 92 Grounds, diese Saison kommen zumindest noch vier weitere Spielbesuche dazu: ein Samstag/Sonntag-Trip nach Birmingham, Spielbesuch bei Walsall und abends Allison Weiss w/Jenny Owen Youngs, yellowbirddd-Konzert im O2 Institute; Geburtstagstrip zum AFC Wimbledon; Letzter Spieltag-Trip zu (wahrscheinlich) Plymouth und Gillingham. Eventuell gibt es auch noch einen Oster-Trip, dann wären noch Rochdale und hier Plymouth fällig, am letzten Spieltag dann anstelle von Plymouth entweder Luton, Portsmouth oder, falls sie nicht absteigen, Yeovil. Es gibt also noch einiges zu tun, vielleicht schaffe ich es 2016 die 92 voll zu machen, wird aber schon ein Kraftakt.

Bilder

Stadionpanorama I, Griffin Park, FC Brentford - FC Burnley

Stadionpanorama II, Griffin Park, FC Brentford - FC Burnley

Stadionpanorama III, Griffin Park, FC Brentford - FC Burnley

Welcome to Griffin Park, Griffin Park, FC Brentford - FC Burnley

Mannschaften, Griffin Park, FC Brentford - FC Burnley

Schweigeminute, Griffin Park, FC Brentford - FC Burnley

Burnley feiert das 0:2

Burnley feiert das 0:2

Die hatten eigentlich wenig zu lachen

Die hatten eigentlich wenig zu lachen

Stadionpanorama I, Griffin Park, FC Brentford - FC Burnley

Endstand

Endstand

Die beiden Trainer

Die beiden Trainer

E-Ticket

E-Ticket

Sheffield Wednesday – Huddersfield Town 1:1 (0:0)

Die Idee, mit dem Taxi von Barnsley nach Sheffield zu fahren, war wirklich gut, mit dem Zug wäre es doch sehr knapp geworden und ab dem Bahnhof hätten wir sowieso ein Taxi nehmen müssen, da die Tram nicht fuhr. Der Taxifahrer war ganz witzig, Hillsborough Stadium als Ziel sagte ihm eher nichts, also suchten wir ihm kurz online den Postcode raus, als wir dann aufs Stadion zufuhren kam seine Frage „Is it the blue building?“ War es natürlich und weil das Stadion ja im Norden der Stadt liegt und der Fahrer uns quasi direkt am Ticket Office aussteigen ließ schafften wir es fast pünktlich zum Anpfiff, ich glaube wir waren zwei Minuten danach auf unseren Plätzen, hätte uns das vorbestellte Taxi nicht mehr als zehn Minuten zu spät in Barnsley abgeholt hätte es also perfekt gepasst, wobei die zwei Minuten uns jetzt auch nicht weh getan haben.

Als wir 2010 das erste Mal in Hillsborough waren saßen wir an fast an der gleichen Stelle, die Tribüne hieß damals allerdings noch My Sheffield Jobs North Stand, aktuell gibt es wohl keinen Sponsor für die Tribüne, zumindest steht nichts auf der Karte. Schmale 7 Pfund war die Karte damals günstiger, die aktuell 30 GBP schlugen mit über 40 € zu Buche, sehr stramm für ein Zweitligaspiel. Beim Double Header lässt die Aufmerksamkeit beim zweiten Spiel ja eh immer ein bisschen nach, zumindest bei mir, bei angenehmen Wetter – einige, hmm, ja, Dicke, wieder ohne T-Shirt, England halt – wars aber ein gut anschaubarer Kick, den Wednesday dominierte, Tore waren aber lange Fehlanzeige. Sheffield ging dann kurz vor Schluss in Führung, quasi mit dem Schlusspunkt holte sich Huddersfield aber doch noch zumindest einen Punkt.

Wie gesagt war die Tram nicht in Betrieb, zumindest nicht in irgendeiner Form, die geholfen hätte, vom Stadion in die Stadt zu kommen, also ging es erst mal den Massen nach Richtung Innenstadt und irgendwann dann mit dem Bus weiter, so hatten wir eine interessante Stadtrundfahrt durch den (ich glaube) Nordwesten. Im Zentrum angekommen wollten wir erst pubben, entschieden uns dann aber aus Gründen der Stressvermeidung dagegen, gingen kurz für die nachfolgende Zugfahrt einkaufen und dann beim KFC was futtern. Die Zugfahrt war dann, trotz über 5 Stunden Gesamtzeit ab Sheffield mit Umstieg in York und Edinburgh, erträglich, Edinburgh bei Nacht ist ja eh ganz geil, wobei unser Ausflug aus dem Bahnhof eher überschaubarer Natur war. Endlich in Glasgow gings dann auch nur noch zu Fuß ins Hotel, erneut Easyhotel mit kleinem Zimmer ohne Fenster, im Gegensatz zu Victoria war das Zimmer aber fast schon eine Suite. ;)

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FC Fulham – Brighton & Hove Albion 0:2 (0:0)

Letzter Tag des England-Urlaubs war zum Glück ein Werktags-Montag, also konnten wir endlich mal wieder zum Pizza Hut All You Can Eat, nach ordentlicher Völlerei in Leyton gings als einzigen Sightseeing-Tagesordnungspunkt zum Highbury Park, dem Appartment-Komplex im ehemaligen Arsenal Stadium, nett gemacht, die Fassade steht zum Teil noch, sehr hübsch, innen kann man allerdings nur durchlaufen, die Parkanlage, die das ehemalige Spielfeld ausmacht, ist nicht-öffentlich, es gibt da auch einen sogenannten „Memorial Garden“, in dem Urnen von Arsenal-Anhängern beigesetzt sind. Danach gings nochmal kurz ins Hotel und dann ab nach Fulham, eingeschlossen ein kleines Ärgernis mit der Oyster Card, die irgendwie unsere Fahrten durcheinander brachte, obwohl wir vorschriftsmäßig ein- und ausgetoucht hatten, immerhin bekamen wir alle die zu viel abgebuchten 5,30 Pfund ersetzt. Da die District Line immer noch nicht fuhr gings nach Hammersmith und auf dem Weg zur Cottage noch in einen Pub auf der Fulham Palace Road, just in time waren wir dann mal wieder in der Cottage, ist halt einfach ein Schmuckkästchen.

Fulham, nach der Entlassung von Felix Magath immer noch mit Interimsmanager Kit Symons unterwegs, hat sich nach dem enttäuschenden Saisonstart etwas von den Abstiegssorgen freigeschwommen, Brighton steckt mittendrin und war vor dem Spiel vorletzter. Bei Fulham kenne ich mittlerweile fast keine Spieler mehr, zu Premier League-Zeiten waren da doch viele bekannte Gesichter. Das Spiel war typisch für den Trip, es gab natürlich einen Elfmeter, den Colunga für Brighton zur Führung nutzte, da war schon eine Stunde Spielzeit rum. Fulham versuchte danach, zumindest den Ausgleich zu bekommen, Brighton konnte die Führung allerdings verteidigen, am Ende legten die Seagulls kurz vor Ender der regulären Spielzeit sogar noch nach, damit war das Spiel dann eh entschieden. Netter Kick bei recht angenehmem Wetter, das hätte alles deutlich schlimmer sein können. :)

Nach dem Spiel gings den Massen bzw. dem Ersatzverkehr aus dem Weg und nach Putney, noch eine Kleinigkeit im Wetherspoons reinwolfen, dann mit dem Zug über die Victoria Line auf die Northern und ab ins Hotel. Guter Trip, schade dass es die Flugprobleme gab, am Ende aber noch Glück im Unglück, dass der einzige Programmpunkt, der ausfield, das West Ham-Spiel war. Lektion fürs nächste Mal: alle Tickets nimmt immer derjenige mit, der als erstes fliegt, sollte sich die Gelegenheit zum vorherigen Austausch anbieten. ;)

Bilder

Pyro Dogs in action, Craven Cottage, Fulham FC - Brighton & Hove Albion

Stadionpanorama I, Craven Cottage, Fulham FC - Brighton & Hove Albion

Stadionpanorama II, Craven Cottage, Fulham FC - Brighton & Hove Albion

Stadionpanorama III, Craven Cottage, Fulham FC - Brighton & Hove Albion

Stadionpanorama IV, Craven Cottage, Fulham FC - Brighton & Hove Albion

We Are Fulham, Craven Cottage, Fulham FC - Brighton & Hove Albion

Mannschaften, Craven Cottage, Fulham FC - Brighton & Hove Albion

Elfmeter zum 0:1, Craven Cottage, Fulham FC - Brighton & Hove Albion

Brighton feiert das 0:1, Craven Cottage, Fulham FC - Brighton & Hove Albion

0:2 für Brighton, Craven Cottage, Fulham FC - Brighton & Hove Albion

Polizeiaufmarsch vor Abpfiff, Craven Cottage, Fulham FC - Brighton & Hove Albion

Endstand, Craven Cottage, Fulham FC - Brighton & Hove Albion

FC Brentford – Ipswich Town 2:4 (0:3)

Planänderung im Vergleich zu den letzten Jahren: England-Trip nicht vor, sondern nach Weihnachten, wie leztes Jahr trotzdem mit Darts und mit einem, für mich, umfangreichen Programm, 5 Spiele dazu und immerhin zwei neue Grounds, auch wenn einer mit Enfield Town nur in der Ryman League ist. Um 11:00 gings in Frankfurt los, dank Zeitverschiebung war ich bereits 45 Minuten später in Heathrow, trotz ungewöhnlich schneller Passkontrolle wars aber leider nur fast eine Punktlandung bis zu Brentfords Griffin Park, denn als ich um 13 Uhr und 30 Sekunden in den Block kam, war gerade das 0:1 für Ipswich gefallen. Stadionrunde war natürlich auf Grund der knappen Zeit eh keine drin, wobei ich immerhin sehen konnte dass der Griffin Park, den man vielleicht vom Anflug auf Heathrow wegen der auffälligen Werbung auf dem Dach kennt, schön von Wohnhäusern umgeben ist. Highlight sind sicherlich die vier Pubs, einer in jeder Ecke des Grounds, vielleicht klappt beim nächsten Mal ja ein Pub Crawl durch alle, heute gabs nur eine Cola vom Off-Licence auf dem Weg zum Stadion. ;)

Mein Platz war auf dem New Road Stand, der Gegentribüne, in Höhe eines Strafraums und gut gekauft am Gang, wenn man mit Rucksack kommt ja immer ganz praktisch. Griffin Park ist an sich ein ganz witziger Ground, die Haupttribüne ist quasi zweirangig mit einem massiven Dach, der Ealing Road Stand ist einrangig und, bis auf die Ecke zum New Road Stand, überdacht und hat im Gegensatz zu selbiger und der Haupttribüne keine Pfeiler. Highlight ist aber die andere Hintertortribüne, der Brook Road Stand, auf dem die Gästefans unterkommen. Obwohl er sehr klein ist, ist er zweirangig, was ihm ein interessantes Aussehen gibt, der Unterrang sieht urklein aus. Netter Ground auf jeden Fall.

Brentford hatte natürlich einen sehr schlechten Start im Topspiel erwischt, es wurde dann auch erstmal nicht wirklich besser. Ipswich spielte eher abwartend, Brentford wusste aber mit dem Platz nicht wirklich anzufangen. Ein langer Ball reichte dann, um auf 0:2 zu erhöhen, im 1:1 setzte sich ein Angreifer von Ipswich durch und verwandelte. Brentford war aber noch nicht mit dem Geschenke verteilen fertig, Ipswich durfte dann nach einer halben Stunde sogar auf 0:3 davonziehen, eine richtige Packung was also möglich, bis zur Pause passierte aber nichts mehr. Ipswich auf jeden Fall deutlich besser, auch im weiteren Verlauf, meistens eher mit Kontern, aggressiver, passsicherer. Nach der Pause passierte dann aber erstmal wenig, gegen Ende kam Brentford nochmal ran, postwendend erhöhte Ipswich aber auf 1:4. Brentford verkürzte dann erneut auf 2:4, mehr war dann aber nicht mehr drin, obwohl die Stimmung irgendwie auf Ausgleich war, warum auch immer.

So zäh wie es nach dem Spiel aus dem Ground raus ging frage ich mich schon, was da im Panikfall passieren würde, ist doch alles unglaublich eng, aber gut, ist ja nichts passiert. ;) Für mich gings auf dem gleichen Weg wie hin auch wieder zurück, via Tube ab South Ealing stand die Rest-Zuckelei mit der Tube in die Stadt an, wo ich mich erstmal auf ins Hotel machte, um das Gepäck loszuwerden, dann gings direkt Weiter zum zweiten Spiel ins Emirates Stadium.

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Wolverhampton Wanderes – Huddersfield Town 1:3 (0:2)

Von Watford aus gings erstmal zurück nach London, nicht ganz günstig, diese Pendlerzüge, weil es da keine Advance-Tickets gibt, aber was will man machen. Da ich die Fahrkarten für die Verbindung Euston – Wolverhampton schon am Tag vorher geholt hatte, war vor Ort noch ein bisschen Zeit für Supermarkt und rumhatschen und ich hob in Euston noch einen Cache und entdeckte dabei zufällig die All Bar One, eine Bar, die sich in den „Triumphbögen“ vor der Euston Station befindet, sieht nett aus, auch wenn da am frühen vormittag noch kein Betrieb war, war aber auch nicht schlimm. Die Fahrt war schmerzfrei, ohne Umsteigen gings ausnahmsweise nicht nur bis Birmingham, Hub der früheren Tage, sondern eben weiter bis Wolverhampton. Auf dem Weg in die Stadt lockte gleich der erste Wetherspoon’s mit WLAN, was ich dankenswerterweise annahm, ehe ich noch eine Runde durch das Städtchen drehte und mich dann auf zur Travelodge machte, die sich gerade mal 200 Meter vom Stadion entfernt befindet, sehr cool. Nach einer kleinen Verschnaufpause gings dann auch gleich zur Stadionrunde, leider war Nieselwetter, aber was will man machen. Schon von außen jedenfalls ein tolles Stadion, am Haupteingang begrüßt einen die Statue von Billy Wright, ich lief gegen den Uhrzeigersinn um das Stadion, ging im Süden noch unter der Ring Road durch und auf der anderen Seite an der Uni wieder hoch, einerseits um einen Cache zu heben, andererseits um einen schönen Blick von weiter oben zu bekommen, dann ging ich wieder zurück und machte die Runde fertig, hinter dem Stan Cullis Stand steht dann noch die Statue des ehemaligen Trainers, gerade der Stan Cullis Stand ist auch schon außen monströs groß, hat mir jedenfalls von außen schon gute gefallen. Da ich noch viel Zeit hatte machte ich noch einen Abstecher in den nah gelegenen West Park, ehe ich mich nochmal ins Hotel zurück zog. Die Aktion die ich dann riss, als es zum Spiel ging, war mal wieder an Dummheit kaum zu überbieten: Karte aus dem Umschlag und eingesteckt, ab zum Eingang, Karte rausgeholt, gesehen dass die Leute alle einen Barcode an den Halter halten – hmm, Barcode? Den hatte ich, geschickt wie ich bin, abgerissen, weil Karte und Beleg noch zusammen waren… naja, hilft ja nix, muss ich ihn halt holen, vielleicht vorher hinkleben, mal im Hotel fragen nach Tesa? Zurück im Zimmer, zum Glück nur 300m vom Blockeingang entfernt, stellte ich dann glücklich fest, dass der Barcode, der noch am Beleg war, identisch war mit dem, den ich aus Versehen entfernt hatte, also packte ich einfach den Beleg noch ein und am Barcodeleser gabs keine Probleme, whew, Dummbatz hurra.

Drinnen gings dann auf den Jack Harris Stand im Süden, in guter Tradition hatte ich mir natürlich die unspektakulärste Tribüne zum Sitzen ausgesucht. Auch von innen muss ich sagen: tolles Stadion, zwei gleichartige, zweirangige Tribünen auf den Langseiten, hinter dem einen Tor der kleinere Jack Harris Stand, auf der anderen Seite der deutlich höhere Jack Cullis Stand. In den Sitzen ist jeweils schwarz in gelb „Wolves“ angebracht, neben dem Vereinslogo, dem stilisierten Wolfskopf. Die Bande vor dem Oberrang am Stan Cullis Stand ziert der Spruch „This is our love and it knows no division“, schön, für so Pathos hab ich ja manchmal ein Faible. ;)

Dritter gegen Zwanzigster, die Wolves mit der Chance auf die Tabellenspitze, man sollte meinen das Spiel wäre eine klare Sache für die Gastgeber, aber das stimmte nur optisch. Die Wolves zwar feldüberlegen, den Terriers war das aber reichlich egal, nach zwanzig Minuten die Führung für die Gastgeber und vor der Pause der zweite Treffer zum 0:2, die Wolves also bedieent. Die Stimmung war an sich trotzdem gut, wobei die Huddersfield-Fans auf der Gegentribüne auch nach der Pause mehr zu feiern hatten, gerade mal fünf Minuten nach Wiederanpfiff erhöhten die Gäste durch einen schönen Schuss auf 0:3. Es machte sich dann doch irgendwie Unmut breit, der hielt allerdings nur bis zum Anschlusstreffer der Gäste in der 71. Minute, dann waren die Fans schon wieder verwöhnt, auch mehr als das 1:3 für die Gastgeber dann nicht drin war, aber zu Recht wurde die eigentlich gar nicht schlechte Leistung anerkannt, Huddersfield war halt eiskalt in der Chancenverwertung, ansonsten als quasi neutraler Zuschauer 4 Tore in einem flotten Spiel, das hab ich schon schlimmer erlebt. ;)

Nach dem Spiel lief ich nochmal ins Städtchen und holte mir etwas zu essen, dass ich dann allerdings im Hotel verzehrte, waren ja alles keine Entfernungen in Wolverhampton. Hat mir jedenfalls gut gefallen, sehr schönes Stadion, gute Stimmung, hier darf gerne auch wieder Premier League gespielt werden, wobei die Wolves aktuell sogar nur 11. sind, allerdings nur drei Punkte hinter dem letzten Playoff-Platz.

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