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Privates Blog von Roland Kübert

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Schlagwort: GAZi-Stadion (Page 1 of 9)

Stuttgarter Kickers – TuS Koblenz 0:1 (0:1)

Vom Flugplatzlauf Speyer ging es direkt nach Stuttgart und am nächsten Tag über den interessanten Kraftpaule in Stöckach zum Kickers-Spiel gegen die TuS Koblenz, mein erstes Kickers-Heimspiel diese Saison. Seltsame Atmosphäre auf der Gegengeraden im Allgemeinen und im B-Block im speziellen, so ohne Dach auf der Gegentribüne. Selbige war wegen der instabilen Dachkonstruktion eine ganze Weile gesperrt, dann wurde kurzerhand das Dach abmontiert. Wahrscheinlich wird das Dach einfach neu gebaut, schöner wäre es, wenn man auf der Seite mal eine halbwegs steile Stehplatztribüne baut, aber das wird wohl nicht passieren, mit den beiden Stuttgarter Mannschaften die dort spielen zumindest aktuell in Liga 4 gibt es da aus Kapazitätsgründen ja auch absolut kein Bedarf. Immerhin hat das Wetter gepasst, zwar nicht richtig warm, aber immerhin trocken und halbwegs sonnig.

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Stuttgarter Kickers – Würzburger Kickers 1:2 (1:1)

Lange war ich nicht mehr auf der Waldau gewesen, das letzte Spiel dort ist schon fast zwei Jahre her, damals gab es einen 2:0-Heimsieg gegen Wehen zu sehen und ein schönes Rahmenprogramm mit Shantel-Konzert am Abend nach dem Spiel. Da ich für Sonntag eigentlich einen langen Lauf geplant hatte, reiste ich dieses Mal mehr oder weniger zeitig nach dem Spiel ab, aber am Freitag Abend gab es dafür einen schönen Programmpunkt, denn Hubert lud zu Boeuf bourguignon ein, neben meiner Wenigkeit und Familie H. waren noch Matthieu sowie Philip und Uli zu Gast und es war ein sehr witziger und durchaus leckerer Abend, den wir dann am Ende mit einigen interessanten Diskussionen ausklingen ließen. Unter anderem kamen wir irgendwie auch auf Religion, was mich dann vor dem Schlafen gehen noch dazu brachte, etwas bei Wikipedia zu stöbern. Zufällig stieß ich dabei auf den Artikel über Xenu – ein ganz heißer Lesetipp von mir, absolut abgefahrene Geschichte. :D

Samstag morgens ging es dann recht gemütlich los und nach kleiner Kinderbespaßung und mehreren Tassen Kaffee ob der kurzen Nacht kutschierte uns Bernd wieder auf die Waldau – erneut danke dafür, so konnte ich auch meinen Rucksack im Auto lassen, weil ich ja nach dem Spiel direkt zum Bahnhof musste. Das erste Mal überhaupt gab es bei Paule wegen Marathon-Abstinenz kein Bier für mich, dafür eine wie immer leckere Rote, dann ging es pünktlich in den B-Block, von wo aus ich erst mal die neue Haupttribüne bewundern konnte, durchaus schmuck, jetzt wirkt das Stadion doch irgendwie komplett, vielleicht werden wir dann diesen Winter auch den schon lange angedachten Plan eines VIP-Besuchs mal in die Tat umsetzen.

Matthieu, Hubert, Bernd und meine Wenigkeit


Matthieu, Hubert, Bernd und meine Wenigkeit

Während ich den Kickers auswärts eigentlich eher Glück bringe – zwei Siege bei den letzten zwei Auswärtsbesuchen in Mainz und Unterhaching – gab es leider am Samstag nichts zu holen, zu recht allerdings. Aufsteiger Würzburg hatte im Duell der Kickers verdient die Nase vorne, die Gäste spielten ein gutes Forechecking und standen den Kickers dermaßen auf den Füßen, dass der Ball immer sehr schnell wieder verloren wurde. Mehrere Chancen der Würzburger ließen diese ungenutzt, die erste Kickers-Chance verwandelte Soriano dann überraschend zur Führung – schön gemacht, obwohl von einem Verteidiger gestört. Unnötiges Geschludere in der Abwehr ermöglichte dann allerdings vor der Pause noch den Ausgleich der Gäste. Nach einem Halbzeipausenausflug zu Paule, bei dem uns ein anscheinender Engländer über Schlange stehen belehren wollte, sahen wir auch in der zweiten Halbzeit stärkere Gäste, die dann Mitte der Halbzeit den Siegtreffer machten, von den (Heim-)Kickers kam dann auch keine wirkliche Reaktion mehr. Die fünfte Niederlage in Serie, was ich nach dem gutem Saisonstart und auch der letzten Saison etwas verwunderlich finde, mal sehen wie sich das weiterentwickelt.

Auf altbekannten Wegen – Königsträßle bis zur Zacke, dann ab zum Marienplatz – ging es erst mal ins Tal und dann zum Bahnhof, wobei wir noch einen Absacker am Palast einlegten, ehe sich unsere Wege trennten und Hubert und Matthieu sich auf zu Geburtstagskind Martin machten. Meine Bahnfahrt war dann ähnlich der Hinfahrt, sprich der EC baute von Stuttgart bis Darmstadt eine Viertelstunde Verspätung aus, Ergebnis natürlich der verpasste Anschluss in Darmstadt. Zum Glück hatte ich dann via Frankfurt-Süd eine Alternative, so dass ich nur eine Stunde später als geplant daheim ankam, von den 8 Minuten Umsteigezeit in Frankfurt blieben dann, Bahn halt, ungefähr anderthalb Minuten übrig.

Fußballspiel mäßig, aber trotzdem ein schöner und schon lange fälliger Ausflug in die alte Heimat. :D

Bilder

Stadionpanorama I, GAZi-Stadion auf der Waldau, Stuttgarter Kickers - Würzburger Kickers

Stadionpanorama II, GAZi-Stadion auf der Waldau, Stuttgarter Kickers - Würzburger Kickers

Stadionpanorama III, GAZi-Stadion auf der Waldau, Stuttgarter Kickers - Würzburger Kickers

Stadionpanorama IV, GAZi-Stadion auf der Waldau, Stuttgarter Kickers - Würzburger Kickers

Stadionpanorama V, GAZi-Stadion auf der Waldau, Stuttgarter Kickers - Würzburger Kickers

Gästeblock, GAZi-Stadion auf der Waldau, Stuttgarter Kickers - Würzburger Kickers

Mannschaften, GAZi-Stadion auf der Waldau, Stuttgarter Kickers - Würzburger Kickers

Das ist aber nicht Flori, der WGV-Elefant!

Das ist aber nicht Flori, der WGV-Elefant!

Würzburg-Fahne, GAZi-Stadion auf der Waldau, Stuttgarter Kickers - Würzburger Kickers

Schmuck, die neue Haupttribüne

Schmuck, die neue Haupttribüne

Endstand

Endstand

Stuttgarter Kickers – SV Wehen Wiesbaden 2:0 (2:0)

Unter der Woche hatte ich es gerade noch geschafft, in der Hinrunde ein FCB-Heimspiel zu besuchen, am Wochenende stand dann mit dem letzten Kickers-Heimspiel im Kalenderjahr auch das erste Kickers-Heimspiel in der ersten „Saisonhälfte“ an, bemerkenswert jedenfalls, dass es auf der Waldau bis Weihnachten keine einzige Spielabsage gab, das hab ich schon ganz anders erlebt. Ansonsten ists natürlich etwas betrogen, denn die Rückrunde in der 3. Liga läuft ja schon, gefühlt ist die Hinrunde aber immer erst mit Weihnachten beendet. Auswärts war ich ja in der Hinrunde sogar zwei Mal bei den Kickers, ein Mal auf dem Weg nach Dortmund beim Debakel in Wiesbaden, das zweite Mal beim All-Around-Scheiße-außer-der-netten-Gesellschaft-Trip nach Darmstadt. Gegen ebendiese Wiesbadener ging es dann am Samstag, das 4:0 aus dem Hinspiel ließ nichts gutes vermuten.

Von AB aus gings direkt zu Hubert, von wo aus uns Bernd nach einem Willkommensdespé auf die Waldau kutschierte – Service deluxe, danke nochmal dafür! :) Bei nasskaltem Nieselwetter gings erstmal ganz tradtizionell zum mäßig besuchten Paule, dass bei dem Wetter kein Zuschauerrekord fällt war aber eh klar. Schaut man sich alleine die Heimbilanz an, dann würde man die Kickers nicht im Abstiegskampf vermuten, die eklatante Auswärtsschwäche sorgt allerdings dafür, dass die Blauen nicht unten raus kommen. Gegen Wiesbaden bestätigten die Kickers zum Glück die gute Heimform, die erste Halbzeit ging mit 2:0 verdient an die Kickers, auch wenn es beim Stand von 0:0 nach einem Konter auch zur Wehener Führung hätte kommen können. Ansonsten war von den Gästen im ersten Durchgang nicht so viel zu sehen. Nach einem Halbzeitabstecher zum Paule sahen wir Wehener, die kommen mussten und das auch taten, am Ende stand dann ein etwas glücklicher aber nicht unverdienter Kickers-Sieg. Mit dem ersten Saisonauswärtssieg am 22. Spieltag (!) bei Rot-Weiß Erfurt sind die Kickers dann in der kommenden Woche auch endlich mal von den Abstiegsplätzen gesprungen, im neuen Jahr gehts dann hoffentlich auch in der Fremde besser.

Für uns gings nach dem Spiel nach Kaltental zurück, wiederum kutschiert von Bernd. Nach Weihnachtssingen und Kinderbespaßung im Hause Hubert gings abends auf das Shantel-Konzert in den Wagenhallen. Sonntags stand dann noch ein ausgedehntes Weißwurstfrühstück an, ehe es wieder zurück in die Heimat ging. Schöner Ausflug mit erfolgreichem Ausgang, im neuen Jahr dann vielleicht mal mit Klettern anstatt Konzert, ansonsten aber jedenfalls wiederholbar. :)

Die roten Linien sind schon vorbereitet, es blieb aber beim Regen

Die roten Linien sind schon vorbereitet, es blieb aber beim Regen

Shake hands der Kapitäne

Shake hands der Kapitäne

Kickers-Huddle, Eintrittskarte Stuttgarter Kickers - SV Wehen Wiesbaden

1:0 für die Kickers, Eintrittskarte Stuttgarter Kickers - SV Wehen Wiesbaden

Die Sonne kam auch mal kurz raus

Die Sonne kam auch mal kurz raus

Ansonsten aber eher dunkle Wolken

Ansonsten aber eher dunkle Wolken

Eintrittskarte Stuttgarter Kickers - SV Wehen Wiesbaden, Front

Eintrittskarte Stuttgarter Kickers - SV Wehen Wiesbaden, Back

Stuttgarter Kickers – Hansa Rostock 2:0 (0:0)

Anstatt Gigantentreffen FCB-BVB am Samstag ging’s für mich nach Stuttgart, denn die Karten für das Vollplaybacktheater waren schon lange vor der Terminierung der Bundesliga-Spiele gebucht – trotzdem ist mir die Entscheidung nicht ganz leicht gefallen, Claus hatte ja sogar eine Karte für mich, auf die ich dann aber verzichtete. Vor dem Vollplaybacktheater konnte ich immerhin noch das Kickers-Spiel gegen Rostock mitnehmen, der Schneefall setzte zum Glück erst am Sonntag nach dem Spiel ein sonst wäre es wohl abgesagt worden, man kennt das ja auf der Waldau. Neben Uli waren noch Bernd und Olaf mit von der Partie, Pierre kam samt Sohnemann zur zweiten Halbzeit, man könnte meinen er hätte schon gewusst, wie das Spiel ablaufen würde.

Bei traumhaftem Wetter, strahlender Sonnenschein bei 1° C, gab’s von den Kickers in der ersten Hälfte wenig zu sehen. Einige Unsicherheiten am Anfang hätten die Rostocker gleich nutzen können, im Abschluss stellten sie sich aber nicht sonderlich clever an und so hatte Güvenc im Kickers-Tor keine all zu großen Probleme. Außer einem Freistoß von Stadler, der einigermaßen knapp am Kreuzeck vorbei ging, kam von den Kickers in der ganzen ersten Halbzeit erschreckend wenig. Nach einem kurzen Abstecher zu Paule in der Halbzeit ging’s mit verbesserten Kickers weiter. Zu diesem Zeitpunkt nicht sonderlich verdient, aber egal, nach einer Ecke kam der Ball im 16er eher zufällig zu Grüttner, der aus knapp 11 Metern zur Führung einschoss. Ähnlich fahrlässig wie Rostock gingen dann die Kickers mit ihren Chancen um, von Rostock kam aber erstmal nix mehr. Das 2:0 in der 83. Minute machte dann den Sack zum Glück und zur Nervenschonung zu, allerdings war’s etwas glücklich, denn die Vorlage auf Leutenecker kam nicht direkt von Alvarez sondern war eine Billard-artige Aktion mit einem Rostocker Verteidiger. Ist aber eh egal, Hauptsache drei Punkte, auch wenn die Kickers nach wie vor unten drin stehen. 4.000 Zuschauer waren übrigens gar nicht schlecht, man merkte aber, dass es 1.000 Gästefans waren, denn im Rest vom Stadion war schon eher wenig Betrieb. Achso, 12:12 war auch wieder angesagt, klappte auch gut, auch wenns nicht so eindrucksvoll war wie in Frankfurt am Dienstag. Die Uhren im Gästeblock gingen aber wohl anders als im B-Block, der zählte schon eine Minute früher runter. Die Rostocker steckten dann gleich auch noch Pyro an, ob das produktiv ist in der momentanen Situation sei mal dahingestellt.

Nach dem Spiel ging’s dann erst mal zurück zum Axolotol, noch eine kleine Fika einlegen, ehe es dann ins Theaterhaus ging – Vollplaybacktheater wie immer sehr gut, auch die aktuelle Tour, ??? und der Superpapgei, ist absolut zu empfehlen. Einzige Wermutstropfen an einem ansonsten perfekten Samstag: Bayern verlbödelt einen Heimsieg gegen den BVB und Udo Snack, unser angepeilter Abendimbiss, hatte anstatt um 01:00 schon um 00:00 zu, so dass es dort nichts zu essen gab, geht ja auch nicht sowas. Am Sonntag ging’s dann noch eine Runde klettern und dann hieß es schon wieder Adele, Stuttgart.

Santiago-de-Chile-Platz, traumhaft!

12:12 auch in der 3. Liga

Gästeblock

Mannschaften

Gästeblock nach 12:12

Pyro im Gästeblock

Habemus papam?

Gästeblock nochmal

Sonne hinterm B-Block

Lego Star Wars in der Königstraße

Lego-Mädchenkram in der Königstraße

Lego-Tiere

Stuttgarter Kickers – Karlsruher SC 0:2 (0:1)

Mein letztes Kickers-Heimspiel in Stuttgart und beim extra verlegten Hochrisikospiel gegen den KSC gab’s aus Kickers-Sicht nur ein gutes: Zuschauerrekord, 6.420 Zuschauer waren trotz der frühen Anstoßszeit von 18:00 auf die Waldau gekommen, darunter Hubert, Uli und ich. Von den Kickers wars eine äußerst schwache Leistung, der KSC einfach bissiger, lauffreudiger, zweikampfstärker. Kurz nach Anpfiff hätte es schon 0:1 stehen können, als Wagner sich bei einem Schuss, der an die Latte krachte, verschätzte und nach einer halben Stunde hatten die Kickers Glück dass Alibaz den Ball übers Tor jagte. Das 0:1 fiel dann aber doch noch vor der Pause, Wagner wurde glaub ich getunnelt, über außen waren die Kickers, obwohl die Außenverteidiger kaum offensiv in Erscheinung traten, sehr anfällig. Offensiv ging, von einem Freistoß abgesehen, gar nix, auch ohne das 0:2 in der 70. Minute wäre nichts drin gewesen. Langsam wirds bedenklich, mittlerweile verliert man nicht nur, man spielt auch schlecht.

[youtube wB7TP-HQcX4]
Alibaz verschießt gegen Wagner

Für uns gings nach dem Spiel klassisch per pedes nach Heslach und noch auf einen Absacker in die Fuxxe. Beim dartieren hatte ich zwar an sich keine Chance, aber immerhin konnte ich meine Fähigkeit des auf Schnapszahlen werfen mal wieder nutzen. ;)

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Stuttgarter Kickers – Alemannia Aachen 3:1 (1:0)

Einziges Kickers-Spiel im September für mich, wenn ich mich nicht verzählt habe, war die Partie am vergangenen Samstag gegen Alemannia Aachen. Das Zweitliga-Urgestein, dass die Bayern zwei Mal aus dem Pokal warf (2004 mit 2:1 im Viertelfinale, 2006 im 4:2 im Achtelfinale) also zu Gast auf der Waldau und für Aachener gab’s wenig zu holen. Schon nach drei Minuten gingen die Kickers durch Diplomhektikter Mahir Savranlioglu in Führung – erst vor kurzem hatte er sein überhaupt erstes Pflichtspieltor für die Kickers in über 70 Spielen geschossen, die lange Flanke von Leutenecker durch den 16er netzte er aber im Stil eines Torjäges trocken ein. Ansonsten gab’s keine großen Höhepunkte in Halbzeit 1, von Aachen kam nix, die Kickers überlegen aber ohne richtig große Chancen.

Die zweite Halbzeit begann dann gleich wieder mit einem frühen Tor, allerdings auf der falschen Seite: Freistoß für Aachen in Höhe des 16er außen, Flanke, Gondorf will klären und fälscht den Ball ins lange Eck ab – Aachen also mit 0 Chancen, dafür mit einem Tor, unshaggy. Den Aachener gab das Tor verständlicherweise Auftrieb, die Kickers waren leicht konsterniert, Aachen hätte auch fast nachgelegt, traf aber nur den Pfosten. Ein Standard – Flanke auf den langen Pfosten, dann Kopfball Leist – brachte dann die Kickers wieder nach vorne, am Ende legte Marco Grüttner auch noch einen drauf. Das letzte Tor wurde durch einen schönen Abwurf eingeleitet, Rühle verschleppte aber unnötigerweise das Tempo, so dass der Konter eigentlich gelaufen war, nach einem Seitenwechsel ging’s über außen dann doch noch zu Grüttner, der sich gegen einen Aachener Innenverteidiger durchsetzte und aus kurzer Distanz einschoss.

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Dritter Heimsieg und das ungefährdet gegen einen Zweitliga-Absteiger, die Kicker vor der Länderspielpause immerhin auf Rang acht. War wichtig, nach den in Bielefeld verschenkten Punkten gleich wieder ein Erfolgserlebnis zu haben, wenn die Kickers so weiter spielen werden sie mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben. Mit drei Punkten im Sack ging’s dann für mich direkt nach Aschaffenburg und abends nochmal mit Thomas auf die Gickelskerb. Und wäre das Sammeltaxi pünktlich überhaupt gekommen, wäre ich auch ein bisschen früher im Bett gewesen, Sonntag ging’s immerhin von AB aus nach München.

Stuttgarter Kickers – VfL Osnabrück 3:0 (2:0)

Zum Kickers-Heimspiel gegen Osnabrück wollte ich eigentlich mit dem Rad fahren, nach vorheriger Bergetappe nach Vaihingen und Schwimmen, allerdings kamen mir zwei Sachen dazwischen: erstens fand ich meine Dauerkarte auch nach längerem Suchen nicht, zweitens war schon am Samstag morgen ein Päckchen von der DKMS im Briefkasten, dass erst zu meinen Eltern ging und das meine Mutter erst Ende der Woche abgeschickt hatte. Anscheinend wird’s langsam endlich mal konkret, das ursprünglich abgegebene Blut wurde zwar schon mal genauer typisiert, das war’s dann aber auch. Jedenfalls steht auf dem Begleitbrief, dass man mit dem Blut-Abnehm-Kit innerhalb von 5 Tagen zum Arzt soll, 3 Tage waren allerdings durch das hin- und herschicken schon verloren. Ärztlicher Notdienst oder so ist ja auch Quatsch wenn man nur einen Steinwurf von einem Krankenhaus weg wohnt, also geschwind beim Marienhospital angerufen und nach einigem rumtelefonieren und der Nachfrage, wo ich denn wohnen würde die Aussage erhalten „dann kommen sie grad einfach vorbei“. Zum Glück wusste ich schon, von Ausflügen zum Schimmelhüttenweg und Fußmärschen von der Waldau nach Heslach, wo sich die Laboratoriumsmedizin befindet, also schnell geduscht und nix wie hin mit dem Packerl. Vor Ort ging das dann alles ganz fix, Frau Dr. Enslin war sehr nett, hatte aber etwas mit dem ungewohnten System zu kämpfen, aber eigentlich war das alles kein echtes Problem, als Blutspender bin ich ja Nadeln und Kram auch mehr oder weniger gewohnt – vielen Dank jedenfalls für die nette, schnelle und unkomplizierte Hilfe! Die unglaubliche Menge von 5ml brachte ich dann immerhin noch rechtzeitig für die 12:30-Leerung in die Nemesis-Post in der Möhringer Straße, bevor’s dann nochmal kurz heim und dann zur U1 ging, wo schon Hubert und Lotta auf mich warteten. Wie fast immer ging’s per Zacke über den Haigst auf die Waldau, Lotta war auch kaum im Quatschmodus, anscheinend wirke ich da leicht katalytisch. ;)

Da wir nicht mehr so richtig früh waren ging’s für mich nur noch eine Rote bei Paule abholen und dann gleich in den B-Block. Der Andrang hielt sich kurz vor Anpfiff eigentlich in Grenzen, am Ende wirke es zwar relativ gut gefüllt, insgesamt waren aber doch nur 3.700 Zuschauer da, leider ein bisschen wenig, es ging ja immerhin gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenzweiten. Die Kickers begannen in gleicher Aufstellung wie bei der 1:4-Packung, die sie dem VfB II vor zwei Wochen verpasst hatten, allerdings wirkte es in der Anfangsphase so, als hätten sie den Schwung nicht mitnehmen können, wobei Osnabrück auch wenig Esprit versprühte. Die erste Chance im Spiel hatten dennoch die Gäste, was aber weniger der Offensive der Osnabrücker als der unorganisierten Kickers-Abwehr geschuldet war. Nach diesem Weckruf kamen die Kickers aber immer besser ins Spiel, für das 1:0 sorgte dann Marco Grüttner mit einer sehr, sehr schönen Aktionen: einen hohen Ball an der Mittellinien köpfte er nach innen auf Gondorf, sprintete los, erhielt den Ball in den Lauf und versenkte humorlos von halblinks zum 1:0 – Extraklasse, erst die schöne kontrollierte Kopfballablage und dann nach dem Sprint auch noch überlegt abgeschlossen. Die Kickers jetzt mit Rückenwind, also im übertragenen Sinn, eine weitere quasi-Einzelleistung brachte dann das 2:0: Ecke, der aufgerückte Innenverteidiger Fennell köpft den Ball an de Pfosten, der Ball sprint zurück, Fennell fallrückziehert Richtung anderem Pfosten, Tor!

Gästefans

B-Block

Und alle so yeah

Das 2:0 war durchaus nötig gewesen, wie sich in der zweiten Halbzeit rausstellen sollte, denn Osnabrück machte Druck und hätte durchaus zumindest den Anschluss erzielen können. Die Chancenverwertung bei den Kickers lässt nach wie vor zu wünschen übrig, der Sack hätte eigentlich schon zu sein können, die beste Chance auf die Vorentscheidung vergab Leutenecker, der den Osnabrücker Torwart etwas weiträumig umkurven wollte und dann nicht mehr vor dem Toraus an den Ball kam. Osnabrück war dann ab der 79. Minute – Gelb-Rot für Manno, nachdem er den Ball auf einen frisch gefoulten und noch liegenden Kickers-Spieler drosch – nur noch zu zehnt, trotzdem machten die Kickers dann den Sack noch richtig zu, nach einem Eckball kam der mittlerweile für Leutenecker eingewechselte Rühle am eigenen 16er an den Ball, ging durch bis in den Osnabrücker 16er und schob zum 3:0 ein. Alles in allem hochverdient, Osnabrück hatte nur in der zweiten Halbzeit mal eine starke Phase, die Kickers mit immerhin 8 Punkten schon mit leichtem Abstand zu den Abstiegsplätzen und mit der Erkenntnis, dass man sich nach wie vor vor keinem Team in der Liga verstecken muss. Einer der stärksten war wieder Sandrino Braun, echt ein guter Sechser, der viele Situation geschickt ohne Foul löste. Grüttner mit immerhin schon 5 Toren auch durchaus gut unterwegs, vor allem wie gesagt die eigene Vorarbeit vor dem 1:0 war echt fein. Rühle als Einwechselspieler immerhin auch gleich mit einem Kontertor, auch wenn beim Abschluss dann etwas Glück dabei war.

Am Mittwoch geht’s dann gleich weiter, für die Kickers in Bielefeld, beim aktuellen Spitzenreiter, das nächste Heimspiel ist deshalb schon in einer Woche, mal sehen ob ich das mitnehme, muss noch das WE planen, auch wegen dem Bayern-Spiel gegen den VfB am Sonntag und weil ich eigentlich auf einen Abstecher auf die Gickelskerb wollte. Gestern ging’s jedenfalls gleich nach dem Spiel in die Halbzeit zur Bundesligakonferenz – als ich ankam, war ich der einzige, ist mir auch noch nicht passiert. Auf der Bezirkssportanlage lief zeitgleich Kickers U19 – Eintracht Frankfurt U19, vielleicht wäre das sogar besser gewesen, bei der Konferenz war ja nicht viel los und irgendwie ist Konferenz genau dann natürlich auch echt scheiße, der größte Vorteil ist ja sonst, dass man auch bei vielen Toren alle sieht. Die U19 hat übrigens leider 1:2 verloren, schade. Ansonsten ein erfolgreiches Wochenende, Kickers gewinnen 3:0 daheim, Bayern gewinnt 3:0 auswärts.

P.S.: Uli, danke für die Überlassung der Dauerkarte! :)

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