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Privates Blog von Roland Kübert

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Schlagwort: Marathon (Seite 1 von 8)

Getting closer

Unscharf

Der diesjährige Trainingsplan für den Berlin-Marathon steht, wenn möglich, unter dem Zeichen der Abwechslung, insofern nutzte ich heute gerne die Möglichkeit, meinen Trainingslauf auf einer mir bisher unbekannten Strecke durchzuführen. Da ich sowieso dienstlich in Mainz war nutzte ich die Mittagspause, um von Gustavsburg aus über die Südbrücke nach Mainz zu laufen, dort über das Adenauer-Ufer und die Theodor-Heuss-Brücke nach Kastel, über die Meeraue bis zur Staustufe Kostheim und über diese zurück nach Gustavsburg. 13 km in 70 Minuten, etwas flotter als im Plan angegeben, aber es lief trotz Hitze ganz gut – wenn ich aus dem „verkorksten“ Halbmarathon vom vergangenen Wochenende etwas gelernt habe, dass ich an meiner Hitzehärte arbeiten muss.

Ohne weiteres wäre das ein sehr netter Lauf auf einer interessanten Strecke mit vielen Flussüberquerungen gewesen, zu sehen gab es ja allerhand, unter anderem den Flusskilometer 0,0 des Mains und aus der Ferne den Mainzer Dom. Irgendwie traf mich aber plötzlich die Erkenntnis, dass ich mich bei meinem ersten Marathon 2011 genau dort warm gemacht hatte. Auch die Unterführung unter der Rheingoldhalle kam mir dann bekannt, ebenso wie die Theodor-Heuss-Brücke, die ich damals kurz nach der Halbzeit und um Kilometer 28 passierte. Bevor ich selbige heute deutlich entspannter (und trotzdem schneller :D) als damals überquerte, stolperte ich noch über Berliner Bär-Kilometerstein, wie passend:

Da ich zwecks Navigation nur mein altes Handy dabei hatte und bei diesem die Kamera nicht mehr fokussiert ist das Foto entsprechend unscharf. Passt vielleicht aber sogar noch etwas besser, weil man beim Marathon ja nie so ganz genau weiß, was einen erwartet, eine Unschärfe ist da nämlich durch verschiedene Faktoren gegeben, angefangen bei der Frage auf welche Zielzeit man den raus will und dann am Tag auch kann bis zum Wetter.

P.S.: Eine Liste der Berliner Meilensteine findet sich auf dieser Webseite, dort findet sich quasi auch mein Foto in scharf (und im Herbst). Aschaffenburg hatte wohl anscheinend auch mal so einen Stein.
P.P.S.: Bei weiteren Recherchen habe ich noch folgende Seite gefunden – eventuell handelt es sich beim Aschaffenburger Stein um den hier unter der Überschrift „Später aufgestellte Steine in Sonderformen“ angegebenen Stein, der mal in der Nähe des damaligen Parkplatzes Stadtblick stand und sich jetzt auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Hösbach befindet.

It begins again oder Road to Berlin 2018

Heute war Auftakt zum dritten Trainingsplan im Jahr 2018, Endziel ist der 45. Berlin-Marathon am 16. September. Wie üblich habe ich den 10-Wochen-Steffny-Plan auf 11 Wochen gestreckt, um zumindest eine Woche abpuffern zu können. Außer für Laufen bleibt dann in den nächsten zweieinhalb Monaten wenig Zeit für anderweitigen Sport, denn sechs Einheiten pro Woche stehen auf dem Programm.

Hey, immerhin muss ich von 31 Tage im Juli nur an 25 Laufen! :)

Mal sehen wie das so klappt und was am Ende dabei raus kommt. :) Ich bin aktuell eigentlich ziemlich entspannt, mal sehen wie die erste Woche läuft, dann lässt sich vielleicht auch eine halbwegs verlässliche Aussage über Zielpace/-zeit treffen.

Next next up?

Kaum den Chicago-Marathon überlebt, schon ist der übernächste Marathon in Planung – maybe Berlin 2018?

Next up: TBC. Der verrückte Flo, aka Flodeno, liebäugelt mit einem Frühjahrsmarathon, der dann aber moderato gelaufen wird – oder doch eher vivace, aber nicht prestissimo? Man weiß es noch nicht und wird es sehen. Momentan in der Auswahl: Barcelona, Paris und – wait for it – Hannover. :D

London Marathon Ballot zum Zweiten

Heuer steht der zweite Versuch an, einen Startplatz beim London Marathon zu bekommen, dieses Mal dann für 2018, bei der Bewerbung für 2017 hatte ich kein Glück. Nicht dass ich damit rechne, erfolgreich zu sein, aber „nur wer mitspielt, kann gewinnen.“ Die genauen Chancen sind unklar, beworben haben sich wohl 386.050 Personen, so viele wie noch nie.

London Marathon 2018 Ballot

Offizielle Zahlen zu den verfügbaren Plätzen habe ich von London Marathon-Seite her nicht gefunden, aber die in diesem Artikel, Running against the odds – The probabilities of the London Marathoon ballot, angegebenen Zahlen wirken glaubwürdig:

  • 2014: 17.500 Startplätze / 130.000 Bewerber (Erfolgswahrscheinlichkeit 13,4%)
  • 2015: 17.000 / 125.000 (13,6%)
  • 2016: 17.000 / 247.069 (6,9%)
  • 2017: 17.000 / 386.050 (4,4%)

Schmale Chancen also, aber schauen wir mal. Ist ja ganz entspannt, weil die Teilnahme an der Lotterie kostenlos ist – und wahrscheinlich auch umsonst. ;) Die Auslosung dürfte zeitlich ähnlich liegen wie nächstes Jahr, das heißt nach dem Chicago-Marathon dürfte ich die Planung für die Laufsaison 2018 beginnen.

4. Yorkshire Marathon 2016 oder Double Crown of Marathon

Nach dem New York Marathon also wie geplant dieses Jahr der Angriff auf die Double Crown of Marathon mit dem Yorkshire Marathon, also known as Old York Marathon. ;) Die initial perfekte Vorbereitung verlief ab der Hälfte durchwachsen, um kurz vor Schluss mit einer krankheitsbedingten zweiwöchigen Pause einen herben Dämpfer zu erhalten. Die große Unsicherheit bei Wiederaufnahme des Trainings zwei Wochen vor dem Marathon konnte ich dann immerhin mit einem Halbmarathon eine Woche vorher in Richtung „finishen geht eh“ drücken, der positive letzte Tempolauf brachte dann keine für die Langstrecke hilfreichen Erkenntnisse, aber immerhin nochmal ein gutes Gefühl.

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Die zweite Wahl

Nach der Absage für den London-Marathon 2017, der, wie immer, im Frühjahr stattfindet, vielleicht doch der dritte Herbst-Marathon in Folge? Daumen drücken für the windy city. :)

Application Chicago-Marathon 2017

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