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Privates Blog von Roland Kübert

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Schlagwort: Musik (Seite 1 von 4)

Clueless im Colos-Saal

Vergangenen Montag spielte Fates Warning im Colos-Saal. Fates. Warning. Im Colos-Saal! Ich weiß nicht warum ich mich dann so geziert habe, bis ich zur Entscheidung kam, natürlich zu dem Konzert zu gehen, ist Fates Warning doch eine meiner Lieblingsbands. Dass Fates Warning, eine Band die zu den Begründern des Progressive Metals zählt, im Colos-Saal spielt, hätte ich mir auch nicht träumen lassen, ein Konzert zu dem man in weniger als zehn Minuten mit dem Fahrrad angereist ist. Wie gesagt, warum ich mir die Eintrittskarte nicht schon lange vorher gekauft habe, ist unverständlich, es war für Spätentschlossene aber auch noch Abendkasse möglich, Sparfuchs der ich bin habe ich mich natürlich im Vorverkauf eingedeckt, was mir immerhin 0,91 € gespart hat. ;)

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Dr. Blair, Dr. Blair, Dr. J. Hamilton, Dr. J. Hamilton

Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich der erste bin dem das auffällt, aber eine kurze Recherche im Internet lieferte kein Ergebnis: gestern habe ich Mixed Nuts (dt. Lifesavers – Die Lebensretter) geschaut und in der Szene, in der Felix, gespielt von Anthony La Paglia, auf einem Bett im Gang im Krankenhaus aufwacht, hört man eine Lautsprecherstimme folgendes sagen: „Dr. Blair, Dr. Blair, Dr. J. Hamilton, Dr. J. Hamilton“. Das entlockte mir gleich einen Lacher, weil ich das als Sample aus Queensryches Lied I Remember Now vom Album Operation: Mindcrime erkannte. Allerdings steht im Abspann nichts davon und auch im Internet habe ich wie gesagt dazu nichts gefunden, kurzes Nachhören der Szene im Film (ungefähr bei 56:15) und der Stelle im Lied (bei 0:16) bestätigte aber dass es wirklich 1:1 ein Sample aus dem Lied ist. Ob sich das jemand als Scherz erlaubt hat?

Unabhängig davon jedenfalls ein, zumindest bei IMDb, unterbewerteter Film, mit Juliette Lewis und vor allem dem jungen Adam Sandler, der schon relativ albern unterwegs ist, aber zwei sehr witzige Lieder zum Besten gibt. Auch ganz witzig: Victor Garber, Sidney Bristows Vater in Alias, als „Irate neighbor (voice)“. :)

Trip down memory lane

Hat sein gutes, wenn man mit Vertretern der schreibenden Zunft bekannt ist, denn dank Thomas kam ich als „+1“ zum Madsen-Konzert nach Würzburg in der Posthalle, so als Karl Kolumno quasi. Per Bayern-Ticket gings am frühen Nachmittag nach Würzburg, wo ich zwar letztens auf Hildes Promotionsfeier war, davon abgesehen aber schon lange nicht mehr richtig unterwegs. Wie üblich, wenn ich mit Thomas unterwegs bin, war der Plan, zu einem Italiener zu gehen um vor dem Konzert noch eine Kleinigkeit zu knuspern und wie üblich war das Vorhaben nicht von Erfolg gekrönt. Ich werde zwar nie verstehen, warum man als Restaurant Sonntags Ruhetag hat, aber gut, da war halt nichts zu machen. Danach konnten wir uns nicht richtig entscheiden, schlussendlich landeten wir im guten alten Standard, wo ich früher einige Samstage zum Bundesliga-Schauen verbrachte. Das Schnitzel, für mich mit Spätzle und Pfefferrahmsoße, war lecker, schade nur, dass es keine Pommes gibt, ist wohl auch ein Alleinstellungsmerkmal. Wies natürlich sein muss fanden wir dann auf dem Weg zur Posthalle auch noch das Wirtshaus Bronnbach, das unser eigentliches Ziel nach dem Italiener hätte sein sollen, bei dem uns aber ursprünglich weder der Name noch die genaue Lage eingefallen waren. Gibt aber ja immer ein nächstes Mal Würzburg. ;)

In die Posthalle kamen wir dann ohne Probleme, Thomas mit Fotografen-Ausweis, ich wie gesagt als +1. Die Zeit bis Konzertbeginn verging dann im wesentlichen mit anstehen an der Garderobe, dann kam erst mal die Vorband, Herrenmagazin, eine Indie-Rockband aus Hamburg. War nicht schlecht, von der Akustik her aber alles sehr ähnlich, muss mal reinhören ob das eher an der Situation vor Ort lag oder ob die Lieder tatsächlich alle gleich klingen. Nach ausgiebiger „Umbaupause“, in Anführungszeichen weil nur ein Teil der 40 Minuten lang wirklich umgebaut wurde, kam dann Madsen auf die Bühne. Ist jetzt nicht meine Lieblingsband, haben aber ein paar ganz gute Songs und das Konzert war insgesamt gut, sehr gute Interaktion mit dem Publikum und insgesamt machte die Band einen sehr sympathischen Eindruck. Das Publikum ging auch ganz gut ab, alles in allem ein lohnenswertes erstes Konzert für mich in Würzburg, auch seltsam eigentlich, dass sich da während des Studiums nie mal was ergeben hat.

Der Schnee, der im Wetterbericht angekündigt war, fiel dann endlich nach dem Ende des Konzerts, wir hattens von der Posthalle zum Bahnhof aber ja nicht weit. Wir schafften es zwar bis kurz vor 23:00 zum Bahnhof, der Yormas vor Ort macht Sonntag allerdings schon um 22:00 dicht, spitzenmäßig, vor allem weil die letzten zwei Züge nach Aschaffenburg um 21:39 und 23:23 fahren. Der freundliche Dönermann am Röntgenring hatte aber nicht nur für Thomas einen Döner parat sondern auch noch flüssige Marschverpflegung für die Bummelzugfahrt mit 15 Halten vor Aschaffenburg, unter anderem Laufach und Hösbach. Ist aber auch mal schön, in Deutschland mal Zug zu fahren, eigentlich ist das ja was, was ich nur in England mache. War jedenfalls ein guter Trip, kann gerne wiederholt werden. :)

Aloha ‚Oe

Der Hawai’i-Aufenthalt nähert sich dem Ende: Surfbrett zurück gegeben, die viel zu vielen Einkäufe irgendwie in Reisetasche und Rucksack gestopft, beim ABC noch meine zwei Geschenke für Konsum über 200$ abgeholt und aus dem Hotel ausgecheckt. Jetzt sitze ich schon eine Stunde im Hotel, gibt hier immerhin noch W-LAN für lau und ich kann nochmal in den Pool hüpfen, nicht so schlecht da mein Flug ja erst um kurz vor 21:00 Ortszeit ist. Erster Hop ist nach Los Angeles, nach anderthalb Stunden geht’s dann weiter nach Atlanta und weitere drei Stunden später dann nach Stuttgart – wie gesagt kann ich, wenn alles glatt läuft, eventuell sogar das EM-Finale schauen, so ich denn will. In Stuttgart bin ich dann am Montag gegen halb neun morgens, also ziemlich genau 36h nach dem Abflug, wenn man die 12h Zeitverschiebung mit berücksichtigt.

Gestern Abend und heute Morgen war ich nochmal surfen, war von den Wellen her wie immer, also nicht soo viel los, abends und morgens ist es wenigstens in Waikiki nicht so übelst voll wie mittags. Von meinem Sightseeingprogramm hab ich eigentlich alles abgehakt was ich mir ausgeschaut hatte und am Ende sogar ein bisschen mehr gemacht; wäre ich nur zum surfen da gewesen hätte ich mich aber auch geärgert, so spektakulär waren die Wellen dann doch nicht. Aber die Kulisse in Waikiki Beach ist schon spektakulär, gestern Abend konnte ich sogar vom Wasser aus das freitägliche Feuerwerk am Duke Kahanamoku Beach sehen, sehr schön.

Die Konferenz lief eigentlich recht smooth, Tablet hab ich leider keins gewonnen, da wurden vier in der letzten Session verlost. Ein bisschen schwachsinning war die Aufteilung in drei Tracks – Research, Industry und Work in Progress – denn der Industry-Track bestand glaub ich nur aus Papern, die in Research nicht rein kamen, so wie meins zum Beispiel. Ich hab mich dann bemüht dem Votrag wenigstens ein bisschen mehr „Industry-Spin“ zu geben, da war ich aber auch der einzige. Ansonsten von den Präsentation her auch keine großen Highlights, das übliche quasi.

Von quasi perfektem Wetter um die 30°C geht’s dann leider ins unfeine Deutschland zu ~20°C und Regen, spitzenmäßig. Hier jedenfalls noch ein kleines Video von meiner letzten Sehenswürdigkeit, dem ‚Iolani-Palast. Auf der Wiese vor dem Palast spielt jeden Freitag um 12:00 die Royal Hawaiian Band, die seit 1836 existiert!

[youtube G29HGyANPFk]

JOY to the world

Gestern Nacht um 02:00 war ich auf einem Jenny Owen Youngs-Konzert. Klingt ein bisschen unglaubwürdig, wenn man weiß dass die gute Dame nur in den USA unterwegs ist und ich ja im Moment bei meinen Eltern bin. Möglich gemacht hat das StageIt, das ist eine Website wo man als Künstler ein Konzert ins Internet streamen kann und als Nutzer kann man daran für kleines Geld teilnehmen – 4$ in meinem Fall. Von der Seite hatte ich vorher noch nie gehört und auch nur dank Twitter hab ich das überhaupt mitbekommen. Da das Konzert in den USA abends war, war’s bei uns dann halt schon 02:00 nachts, aber gut, konnte ich ein bisschen durch die Nacht promovieren.

Dass Konzert war jedenfalls sehr cool, mit Zugabe so insgesamt eine Stunde und mit Akustik-Versionen von Wunschliedern, auch einige Sachen dabei die ich noch nie gehört hatte. Irgendwie ein bisschen komisch, ein Konzert über’s Internet zu streamen, aber auch ganz lustig, jemanden zuzuschauen der im Wohnzimmer ein Konzert spielt und auch nach den Liedern immer mal wieder den Chat liest und schaut was die Leute sagen. Lustiges Publikum war’s auch, mache ich bestimmt mal wieder, ist ja vor allem dann eine nette Sache, wenn man Künstler eher niemals live sehen wird. Und so ein bisschen halt wie eine Wohnzimmer-Session.

[youtube 6AAXlmMpq8U]
Von der letzten CD „An Unwavering Band of Light“: Jenny Owen Youngs – Your Apartment

P.S.: Achso, so sah das Konzert übrigens aus: :)

P.P.S.: Und wer so einen supernette E-Mail schreibt, zu dem muss man auch auf’s nächste Konzert:

Hey guys,

I just wanted to say thanks so much for joining me last night on StageIt for the Total Request Live show. I really LOVE playing these little shows from home and I appreciate that y’all keep coming to them. If it was your first show, I hope you had a blast and you’ll come to more! If it was your Nth show, I hope it was up to par.

Please have a lovely Wednesday and I hope to see you all upon the internet soon!

THANK YOU THANK YOU THANK YOU

Best,

Jenny

Lied des Tages: College – A Real Hero

[youtube OUWJFOnXuB0]

„A Real Hero“ von College, aus dem Soundtrack von Drive.

Lied des Tages: Allison Weiss – Fingers Crossed

Gestern um 17:00 war Abgabgefrist für Projektproposals in Call 8, ab heute kann also wieder normal gearbeitet werden und der crunch mode ist wieder vorbei. Vorherrschende Aussage in den E-Mails bezüglich Proposals: „thanks for the good work, now let’s keep our fingers crossed“.

[youtube i80c9tAB2H8]

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