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Privates Blog von Roland Kübert

Schlagwort: Regionalliga Süd (Seite 1 von 10)

Stuttgarter Kickers – FC Memmingen 1:0 (1:0)

Eventuell letztes Kickers-Heimspiel für mich, denn sollte das Aufstiegsrennen vor’m letzten Spieltag entschieden sein spielen die Kickers am CL-Final-Samstag ihr letztes Heimspiel und nicht am Freitag Abend davor. Ich wär natürlich gerne beim letzten Heimspiel dabei, aber noch lieber wär’s mir wenn am Ende heute schon der Aufstieg feststeht – dazu müsste Hoffenheim mal zu was zu gebrauchen sein und Aspach mit maximal einem Punkt nach Hause schicken.

Vorgelegt haben die Kickers dann minimalistisch am Freitag Abend bei super Stimmung und Rekordkulisse von 5.400 Zuschauern. Memmingen erwies sich aber als echt zäher Gegner, sehr lauf- und kampfstark. Das Tor des Tages erzielte Kickers-Stürmer Grüttner schon nach einer Viertelstunde, dank des knappen Ergebnisses blieb’s aber spannend bis zum Schluss.

Durch die vielen Zuschauer war’s nach dem Spiel so voll, dass es um’s Stadion rum erstmal nur ewig lange Schlangen an den verfügbaren Bierständen gab – im Halbzeit gab’s dann aber ein Bier ohne große Wartezeit, bevor’s zurück zum Paule ging. Nachdem die Bahn grad weg war und die Wartezeiten abends ja eher lang sind, baldowerten wir einen feinen Laufplan über die Shell an der Weinsteige aus, bis uns mal wieder relativ spät einfiel, dass es nach 22:00 kein Bier mehr zu kaufen gibt… naja, was will man machen, man weiß sich ja im Notfall trotzdem zu helfen, allerdings durfte ich den Heimweg per pedes dann alleine antreten, weil Hubert und Uli sich über Möhringen auf den Weg nach Kaltental machten. Nächstes mal wackel ich jedenfalls wieder die Weinsteige runter, der Weg über Degerloch und die Gartenfreunde ist doch deutlich länger.

Stuttgarter Kickers – FC Ingolstadt II 2:1 (1:0)

Nach dem samstäglichen München-Trip war ich ein bisschen im Sack, entschied mich dann aber um halb zehn, doch noch eine Runde zu laufen. Gute Entscheidung, Wetter passte (bewölkt), die 15km liefen auch echt gut, obwohl’s über den Osten und die Olgastraße zurück nach Heslach ging, da geht’s ganz schön nach oben. Noch weiter nach oben ging’s dann mit der Zacke um viertel nach eins, mit Bernd, Martin, Tobi und Ehrengast Lotta – Glückwunsch zum ersten Spiel 🙂 – ging’s über Paule in den B-Block, wo Claus schon wartete – kann mich nicht erinnern, dass wir jemals so viele Leute waren, passt aber zur Saison-Rekordkulisse von 4.520 Zuschauern.

Die Kickers setzten gleich nach dem Anpfiff den ersten Angriff, danach kam aber erstmal nicht mehr viel, Ingolstadt hielt, vor allem körperlich, gut dagegen. Nach einem sehr feinen Spielzug gelang Brandstetter nach einer halben Stunde das verdiente 1:0, gegen dann mittlerweile nur noch 10 Ingolstädter machte Peter Sprung mit seinem ersten Saisontor für die Kickers dann eine knappe Viertelstunde vor Schluss vermeintlich alles klar. Die Kickers stellten sich dann gegen 10 allerdings relativ dämlich an – hatten wahrscheinlich auf die Umstehenden gehört, die im wesentlichen bei jedem Rück- oder Querpass maulten und totale Offensive forderten, da verzichte ich doch lieber auf den Zuschauerrekord wenn ich sonst so dummes Gewäsch anhören muss – und kassierten in der 90. noch den Anchlusstreffer. Ingolstadt hatte sogar noch die Chance auf den Ausgleich, zum Glück blieb’s aber beim 2:1.

Am nächsten Freitag gibt’s gleich schon das nächste Heimspiel, sollten die Kickers gegen Memmingen gewinnen, ist der Aufstieg bei dann noch zwei Spielen und 6 Punkten Vorsprung greifbar. Und wenn Aspach am Sonntag Punkte liegen lässt…

Stuttgarter Kickers – KSV Hessen Kassel 2:1 (1:0)

Drittes Spiel am Wochenende nach dem England-Trip, leider konnte ich aber nicht von Anfang an dabei sein, denn vor dem Spiel hatte ich meine erste Fahrstunde für den Sportbootführerschein-See. An sich nicht wirklich ein Programm, aber die Kombination aus Ort (Neckarrems) und Zeit (bis zum Anpfiff um 14:00) bedeutete, dass ich frühestens zur Halbzeitpause aufschlagen könnte. Nach einer durchaus positiven Fahrstunde – ich hab mich doch noch an einiges vom Bodenseepatent letztes Jahr erinnert 😉 – ging’s dann, ausnahmweise mal ungehetzt, auf die Waldau. Normal stresse ich mich bei sowas immer total, aber nachdem eh klar war, dass es bis zum Wiederanpfiff passt, wenn nicht was außergewöhnliches passiert, war ich relativ entspannt.

Pünktlich zur Halbzeitpause war ich dann, vom Königsträßle her kommend, bei Paule und konnte mir immerhin eine Rote wichteln, kurz danach kamen dann auch Uli und Hubert. Ich verzog mich dann pünktlich zum Wiederanpfiff in den B-Block – wenigstens einen Anpfiff wollte ich schon gerne sehen, den anderen beiden war das nicht ganz so wichtig. Bei Beginn der zweiten Halbzeit stand’s 1:0 für die Kickers – immer etwas surreal, wenn man so viel von einem Spiel verpasst, wobei mir das ja eher selten vorkommt und sich normal im Rahmen von circa 10 Minuten hält – prominenteste Ausnahme natürlich meine Lissabon-Dummbatzerei.

Mit dem zumindest gefühlt einzigen Angriff in der zweiten Halbzeit glich Kassel aus, flotter Angriff über rechts, Flanke in die Mitte, alle verpassen und am langen Pfosten kann ein Kasseler einschieben. Von da an war von Kassel außer Fouls, auf dem Boden wälzen und mauern nichts mehr zu sehen, die Kickers fanden allerdings kein Mittel zum Tor. Besonders unsympathisch hervor tat sich der Kasseler Trainer, den hätte ich als Schiedsrichter sicherlich nicht nur ermahnt, aber er durfte weiter an der Auslinie rumhampeln. Als die Verzweiflung im Block schon um sich griff, stand doch das vierte Unentschieden in Folge an, hatten im mittlerweile zur Regenschlacht mutierten Spiel die Kickers dann doch noch das bessere Ende für sich, als der letzte Ball im Spiel aus dem Gedränge raus irgendwie noch den Weg ins Tor fand – Torschütze Enzo Marchese, der ist mittlerweile ein richtiger Goalgetter. 🙂 Der Jubel und die Erleichterung kannten natürlich keine Grenzen, am Ende des Tages spielten uns noch Schaspach und Eintracht II in die Karten, denn die beiden trennten sich Unentschieden, die Kickers also wieder drei Punkte vorne.

Weniger fein als der Tagesauftakt verlief dann der Rest vom Tag, denn für mich ging’s nach dem Spiel erstmal ins Büro, ein bisschen dissertieren – was will man machen, wenn man daheim halt kein Internet hat…

Haupttribüne im Regen

Jubel nach dem Abpfiff vor dem B-Block I

Jubel nach dem Abpfiff vor dem B-Block II, SVK-KSV

Stuttgarter Kickers – SpVgg Greuther Fürth II 4:0 (2:0)

Perfekter Auftakt ins Wochenende: Kickers-Flutlichtheimspiel am Freitag Abend, die zweite von Fürth war zu Gast und mit Hubert und dem Funkelochsen Bernd ging’s auf die Waldau. Sportsfreund Foltyn als Schiedsrichter, der uns schon mal ein Spiel ordentlich verpfiffen hat, ich war gespannt, was vom Schiedsrichter zu erwarten sein würde. Nach kurzer Rote-Aufnahme beim Paule ging’s in den gut gefüllten B-Block, insgesamt immerhin 3.540 Zuschauer da.

Foltyn ließ gleich schon den Anstoß wiederholen, das ließ nichts Gutes ahnen. Fürth dann nach 4. Minuten mit dem vermeintlichen 0:1, das allerdings wegen Abseits nicht gegeben wurde – das war’s dann auch von den Franken. Die Kickers gingen kurz nach dem nicht gegebenen Fürther Tor selbst in Führung, eigentlich eine relativ spiegelbildliche Freistoß-Aktion, nur halt ohne Abseits 😉 – Freistoß Marchese, Kopfball Grüttner, Tor. Marchese ist ja eh on fire im Moment (Matchwinner im letzten Heimspiel) und besorgte dann nach einem Torwartfehler das 2:0 nach einer viertel Stunde. Nach einer Halbzeitpause bei Paule war dann der Drops schnell gelutscht, eine weitere Marchese-Grüttner-Coproduktion brachte das 3:0, nach gut sechs Minuten, Fürth dezimierte sich dann mit einer Roten Karte selbst. Brandstetter setzte dann in der 83. mit dem 4:0 den Schlusspunkt – dank des samstäglichen Unentschiedens von Aspach und der Niederlange der Eintracht II die Kickers jetzt mit 7 Punkten vorne und auf gutem Weg in die 3. Liga.

Für uns ging’s dann mal wieder ganz klassisch über die Shell an der Weinsteige und die Zackestrecke per pedes nach Heslach; während sich Bernd und Hubert erwartungsgemäß nach Kaltental begaben, stattete ich Kollege Axel noch einen Besuch ab. Fun fact des Abends: Ewoks sind irgendwie kleine Pedobears. 😉

Stuttgarter Kickers – FSV Frankfurt II 2:0 (0:0)

Nach mehr als drei Monaten Pause rollte der Ball am Samstag auch endlich wieder auf der Waldau für die Kickers und mit dem FSV Frankfurt II war der Tabellensechzehnte zu Gast, eine durchaus machbare Aufgabe, auch wenn die Kickers in Alzenau ja nicht geglänzt hatten. In klassischer Besetzung ging’s mit Uli und Hubert also via Zacke, Haigst und Paule in den B-Block, wo wir uns in der ersten Halbzeit verwundert die Augen rieben: Frankfurt war tonangebend und hätte durchaus ein Törchen machen können, die Kickers offensiv quasi nicht existent und erst kurz vor der Halbzeit mit der ersten, naja, Chance.

Ein glückliches Händchen bewies Trainer Schuster dann mit der Einwechslung von Marchese zur 2. Halbzeit, der zum Mann des Spiels werden sollte: einen Freistoß zirkelte er von rechts kurz nach der Pause in den 16er, Kopfball Leist, 1:0. Das erlösende 2:0, allerdings erst in der 90. Minute, machte Marchese dann noch selbst. Dazwischen lagen einige Chancen der Frankfurter, den Ausgleich zu erzielen, allerdings stellten sich die Frankfurter etwas blöd an, quasi noch blöder als die Kickers in der Defensive. Tore schießen können die FSVler eigentlich, mit 33 Toren stellen sie einen Sturm, der auch in der oberen Hälfte platziert sein könnte. Mit einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit war’s jedenfalls ein verdienter Dreier, Marchese brachte Zug in die Offensive und krönte seine starke Leistung zu Recht mit dem 2:0.

Schaspach und Eintracht II haben, momentan die härtesten Konkurrenten um den Aufstieg, punkteten auch dreifach, es bleibt also spannend. Unnötig zu sagen, dass ich von diesen beiden Vereinen natürlich keinen aufsteigen sehen will, weder Klein-Hoffenheim noch eine zweite Mannschaft. Am Freitag geht’s für die Kickers dann auch zu Eintracht II, sollte da zumindest ein Punktgewinne klappen, wäre das ein wichtiger Schritt Richtung Aufstieg.

FC Bayern Alzenau – Stuttgarter Kickers 1:3 (1:1)

Don’t you just love Wikipedia?

Prischoß ist eine Wüstung, die früher zum Freigericht Alzenau gehörte.
(Quelle: Wikipedia.de)

Im August 2006 war ich schon mal in der Wüstung Prischoß beziehungsweise im Städtischen Stadion dort, erinnere mich aber nur dunkel an ein 0:1 der Alzenauer gegen Waldgirmes (Topspiel!), weiland in der Oberliga Hessen. Mittlerweile ist Alzenau viertklassig, ebenso ja die Kickers, also stand einem Heim-Auswärtsspiel nichts im weg und mit dem Zug ging’s am Samstag früh über Darmstadt nach AB und gegen 13:00 dann nach Alzenau. Schonmal witzig, dass man um’s Stadion rum über einen Feldweg direkt hinter der Leitplanke an der Bundesstraße wackeln darf, um an den Gästeblock zu kommen. Der ist dann auch relativ übersichtlich, immerhin hat man eine kleine Stahlrohrtribüne reingestellt, dahinter zwei Dixie-Klos und auf der anderen Seite vom Eingang eine Catering-Bude. Die Haupttribüne ist eine relativ ordentliche kleine Sitzplatztribüne, die Gegentribüne besteht allerdings auch nur aus ein paar Stufen; ich meine mich zu erinnern, damals auf selbiger Gegentribüne gestanden zu haben, wobei ich da mal die Bilder untersuchen muss. Dafür, dass Alzenau relativ kurzfristig das Stadion auf RL-Niveau gehievt hat, ist das alles ganz okay, hat so ein bisschen Kreisklassen-Charme, nur die Laufbahn und die Werbebande hinter dem Tor nerven etwas, vor allem da man dank Bande die Auslinie nicht sehen kann…

Nachdem Aspach und Eintracht II bereits am Freitag vorgelegt hatten, war ein Auswwärtssieg für die Kickers Pflicht, gegen den Tabellenletzten sollte das ja eigentlich kein Problem sein. Die Kickers hatten allerdings nach der langen Winterpause mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen, die Alzenau erwiesen sich wohl auch als unterwartet bissig, die Gastgeber gingen dann auch nach einer viertel Stunde prompt in Führung. Güvenc sah etwas unglücklich aus, weil er einen Kopfball nur abklatschen konnte, aber ich denke dass er ihn überhaupt noch gehabt hat war schon eine Leistung. Einen der wenigen Angriffe der Kickers in Halbzeit 1 verwandelte Grüttner zum 1:1, so ging’s immerhin nicht mit einem Rückstand in die Pause.

Weg zum Gästeblock

Eingang Gästeblock

Stehtribüne im Gästeblock

Haupttribüne

Alzenauer Spieler - da gibt's wohl sonst kein Klo

Die Kickers nach dem Anpfiff deutlich präsenter, der erste richtig gute Angriff war nur durch ein Foul an Brandstetter im 16er zu stoppen – 1:2 durch den fahrigen Leist, das 1:3 besorgte Brandstetter dann fünf Minuten später selbst – zwei Vorlagen und ein Tor, reife Leistung! Nach dem 1:3 wäre sogar noch mehr drin gewesen, wegen der eher überschaubaren Leistung der Kickers kann man aber auch so mit den 3 Punkten zufrieden sein. Spielerisch war’s keine Offenbarung, aber egal, die Kickers jetzt wieder 3 Punkte vorne. Achso, Alzenau übrigens unter anderen mit Jochen Seitz und den Ex-Viktorianern Frank Schröer und Sebastian Popp… und einem Zuschauerrekord für diese Saison, 1.020 Zuschauer.

SG Sonnenhof Großaspach – FC Bayern München II 3:2 (1:1)

Den Auftakt ins Drei-Spiele-Wochenende, Kickers in Alzenau und VfR Mannheim gegen Offenburg steht noch auf dem Plan, bildetet die Freitagabend-Flutlichtpartie der kleinen Bayern bei der ungeliebten verhassten SGS Großaspach, ihres Zeichens bisher stärkster Widersacher der Kickers um den Aufstieg in die 3. Bundesliga und Endstation für die Kickers im WFV-Pokal. Dass ich den unsäglichen Fautenhau drei Mal in einer Saison besuche, hätte ich auch nicht gedacht, aber zwei Kickers-Gastspiele und eben die kleinen Bayern machen’s möglich.

Wie auch schon beim letzten Mal war’s Verkehrschaos pur, was meinen Zornfaktor schon vor dem Spiel in die Höhe trieb. Das Stadion an sich ist ja echt ganz nett für die Regionalliga, auch mit den geschlossen gebauten drei Seiten, aber der Club und das Umfeld sind, naja, Oberligatauglich. Selbst bei den 2.300 Zusuchauern war’s von der Parkplatzsituation her unmöglich, wie das eine Liga höher werden soll… auch gut, dass mal wieder weniger Heimfans im Stehplatzbereich waren als Fans im Gästeblock, die Hintertor(sitz)tribüne der Aspacher wurde gleich ganz gesperrt damit sich der Rest der Zuschauer auf der Gegengeraden einfinden muss.

Leere Gegengerade

Bayern-Banner

Andries Jonker und die Bayern-Bank

Rudelbildung

Rot für Morys

Die Stimmung im Bayenr-Block war durchaus gut, akustische Gegenwehr war logischerweise eh nicht vorhanden. Die Bayern versuchten das Spiel über die Flügel aufzuziehen, Aspach war aber deutlich aggresiver und hatte Glück einen Schiedsrichter zu haben, der gerade für sie so ziemlich jede Aktion laufen ließ, gegen Bayern aber relativ kleinlich pfiff, entsprechender Einsatz im Hinwerfen der Aspacher natürlich gegeben. Das 1:0 von ausgerechnet Kacani nach bereits 13 Minuten ließ nichts gutes ahnen, die Bayern-Abwehr war relativ indisponiert, denn der ursprüngliche Schuss (von Morys?) prallte vom Pfosten ab, nur war kein Abwehrspieler zum klären da und Kacani konnte ins leere Tor einschieben. Die Bayern berappelten sich im Verlauf der ersten Halbzeit aber und nach einer Ecke ließ Aspach-Torwart Knett den schon gefangenen Ball fallen und van der Meulen konnte aus kurzer Entfernung den Ausgleich erzielen.

Frohgemut und mit einer Roten in der Pause gestärkt ging’s in die zweite Halbzeit, in der relativ überraschend die Bayern auf ein Mal das Spiel kontrollierten, allerdings ohne Torgefahr auszustrahlen. Knackpunkt des Spiel war dann die 55. Minuten, in der es für Großaspach einen äußerst zweifelhaften Elfmeter gab – Schiedsrichter Kempkes, der wie gesagt nicht gerade eine Leistung zeigte, die man mit dem Prädikat „unparteiisch“ bewerten würde, konnte da allerdings nicht anders halten, weil der Assistent sofort hektisch Foul anzeigte. Meiner Ansicht nach war’s ein völlig normaler Zweikampf im Strafraum, aber gut, Elfmeter, 2:0 Mazzola. Nur 10 Minuten danach schon wieder ausgerechnet Kacani und 3:1, da befürchtet ich schon ein Schützenfest für Aspach. Die Bayern rissen sich dann aber doch noch mal zusammen und kamen, ebenfalls durch einen Elfmeter zum 3:2, erneut durch van der Meulen. Nach dem 3:1 und auch dem 3:2 hatte Aspach natürlich schon Chancen, da die Bayern jetzt relativ offen spielten, vergab selbige aber relativ dilettantisch, die Entscheidung hätte da schon fallen können. Am Ende kamen die Bayern leider nicht mehr zum Punktgewinn, nach einer wüsten Rangelei – glaube es ging ein sehr robuster Bodycheck von Aspach voraus, der aber natürlich wieder nicht geahndet worden wäre – gab’s immerhin noch was zu sehen, Rudelbildung und Rot für Morys.

Speziell für die Kickers, aber auch allgemein meiner Abneigung gegen Aspach und natürlich meines Bayern-Fan-Daseins wegen hätte ich mir natürlich zumindest ein Unentschieden gewünscht, die unsympathische Spielweise der Gastgeber trug ihren Teil dazu bei. Die knappste aller Niederlagen heißt immerhin, dass Aspach jetzt zwar punktgleich mit den erst heute spielenden Kickers ist, aber die Tordifferenz immer noch +1 für die Kickers ist. So wie’s aussieht mischt sich Eintracht Frankfurt II auch noch in den Aufstiegskampf mit ein, sie bleiben einen Punkt hinter Aspach, holten aber gestern drei Tore auf und haben jetzt wie die Kickers +19…

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