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Privates Blog von Roland Kübert

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Schlagwort: Sport (Seite 1 von 28)

11. Churfranken-Triathlon 2019 oder I’m not a one trick pony

Manche sahen es schon lange voraus und einige Beiträge deuteten doch auch arg darauf hin, dass mir der Triathlon im Kopf rum spukte, lange wollte ich davon aber nichts wissen, bis ich mich dann dieses Jahr doch entschied, endlich mal einen Triathlon zu machen. Ausgeschaut war dafür der Churfranken-Triathlon in Niedernberg: näher vor der Haustür geht nicht, preislich im Rahmen (89 €), nicht beliebig groß und lange genug nach dem Hamburg-Marathon.

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Boston effin qualifying

Boston effin qualifying – ob es dann reicht wird man sehen, mein Tipp ist dass ich zu knapp drunter bin als dass es reichen wird. Dass ich das überhaupt jemals geschafft habe ist aber schon unglaublich :)

Tōkyō? Dōshite?*

Wie ungeschickt, dass ich erst erfahre, ob ich Boston 2020 laufen kann, wenn die Registierung für Tokyo 2020 schon geschlossen ist… es half demnach alles nichts:

Intellectually Challenged, das könnte für mich schon auch passen, ist aber leider nur ein 10er

Die Auswahl war demnach klar, der Marathon sollte es dann schon werden. Die Chancen sind wohl eher nicht so gut, für den 2018er-Marathon waren es so um die 10% (Quelle: samuraisports.org). Aber das ist ja wie bei Lotto – nur wer mitspielt kann gewinnen. :)

Off we go then – to the ballot, not yet to the race

Anmeldung erledigt – Mitte bis Ende September werde ich wohl erfahren ob ich zu den glücklichen gehöre.

*: via Google Translate – „Tokyo? Warum nicht?

33. Hamburg-Marathon 2019 oder typisches Hamburger Schietwetter

Nach vier Herbstmarathons ging es nach Mainz 2011 zum zweiten Mal im Frühjahr ran. Gar nicht so schlecht, so ein Trainingsplan der noch im Winter beginnt, ging dann alles besser als erwartet und es war auch mal schön, nicht zwingend um 05:00 Uhr aufstehen zu müssen, weil es ansonsten schon zu heiß war. Der gute Vorsatz, Berlin abzuhaken, mit mehr Spaß zu laufen und wenn möglich die 3:10 h nochmal anzugehen ging auf, der Trainingsplan lief wie geschnitten Brot, Bestzeiten über die 10 km und den Halbmarathon eingeschlossen.

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39. Berliner Halbmarathon oder Pacer sei Dank

Der Big Half London hatte ja eigentlich nicht in den Trainingsplan für Hamburg gepasst, es gab aber ein schönes Rennen punktgenau drei Wochen vor dem Marathon – den Berliner Halbmarathon, für den ich mich dann auch schon im Oktober 2018, einen Monat nach dem Berlin-Marathon angemeldet hatte. Es stand also ein schönes Wochenende in Berlin auf dem Plan, wenn man davon absieht, dass ich seit dem Anreisetag schmerzen im linken Fuß hatte. Das Wetter war dafür traumhaft, aktuell ungewohnt warm und fast schon zu sommerlich.

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Unsere jährliche Lotterie gib uns heute

44. Frühjahrslauf in der Wieseckaue Gießen oder die magischen 40 Minuten

Fast genau 5 Jahre ist es her, dass ich die damals magischen 45 Minuten auf 10 Kilometer das erste Mal unterboten habe. An den magischen 40 Minuten hatte ich mir bisher aber die Zähne ausgebissen, es war mir dann eigentlich auch nicht mehr so wichtig und ich dachte, ohne dedizierten Trainingsplan würde sich das eh nicht ergeben, standen doch aktuell auch erst zwei Zeiten unter 41 Minuten zu Buche (York 10k 2018 und ein absurdes Solo-Rennen nach Mainaschaff und am Main zurück im Rahmen des Hamburg-Trainingsplans). Die erst mal letzte Möglichkeit auf den 10 km was zu reißen war dann das zweite 10 km-Rennen im Trainingsplan, für das ich mir den Frühjahrslauf in Gießen ausgesucht hatte, der versprach ein flaches Profil und da ich sowieso noch nie in Gießen war wurde gleich ein Wochenendtrip draus.

Nach einem wunderschönen Freitag und Samstag, nicht nur vom Wetter her, war es am Sonntag morgen empfindlich kühl, aber gut, es ging ja darum schnell zu rennen und nicht darum, in der Sonne zu stehen. Etwas verwunderte mich nur die mit Pfand belegte Startnummer, die werden aber wohl wiederverwendet, durchaus sinnig. Das schöne an so kleinen Läufen: das Auto steht um die Ecke vom Start, man kann also kurzfristig noch Sachen deponieren oder die Kleidung wechseln, dass es trotz kühlem Wetter unten kurz und oben ärmellos war, war aber eh klar, es sollte ja zumindest ein schnelles Rennen werden. Nach ausgiebigem Einlaufen ging es nochmal ins Gebüsch und dann an den Start, wo ich mich in der ersten Reihe wiederfand – nicht unbedingt meine Art, aber es war eigentlich nicht viel los und anscheinend wollte fast keiner wirklich von vorne starten.

Von Anfang an ging es flott los, wobei ich mich ein bisschen einbremste, der erste Kilometer lief dann aber doch sogar unter 3:50 Minuten. Das war mir dann doch ein bisschen schnell und ich pendelte mich dann auf Zeiten knapp unter 4:00 Minuten ein, das lief erstaunlich gut, auch weil ich einen Mitläufer gefunden hatte, der ziemlich genau mein Tempo lief. Klar, das war ein Rennen am Limit, aber zum Glück nicht drüber. Die 5 km und damit die erste Runde schloss ich mit ungefähr 19:50 Minuten ab, das sah super aus, wenn ich das Tempo halten könnte. Mein unfreiwilliger Pacer musste dann aber etwas nachlassen, ich fand dann noch zumindest zwei Mal kurzzeitig Läufer, mit denen ich weiter laufen konnte, zu Ende lief ich es dann aber alleine. Die Zwischenzeiten deuteten daraufhin, dass ich weiterhin gut auf Kurs Richtung Sub-40 Minuten war, den letzten Kilometer konnte ich dann sogar nochmal richtig Gas geben, Zielzeit 39:31?! Im Ziel musste ich mich erst mal ungläubig lachend über das in der Form völlig unerwartete Ergebnis amüsieren, dann plauschte ich noch mit meinem ersten Mitläufer, der so schön konstant über die ersten 5 Kilometer gelaufen war, dann ging es auslaufen, duschen und in die Halle. Dort durfte ich nicht nur meine Startnummer zurück geben sondern mich auch über einen zweiten Platz in der Altersklasse M35 freuen, eine schöne Sache dass diese für mich Fabelzeit auch mit einem AK-Platz belohnt wurde. :)

Siegerehrung

Stolz wie ein Spanier – Urkunde für den 2. AK-Platz

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