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Privates Blog von Roland Kübert

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Schlagwort: Triathlon

11. Churfranken-Triathlon 2019 oder I’m not a one trick pony

Manche sahen es schon lange voraus und einige Beiträge deuteten doch auch arg darauf hin, dass mir der Triathlon im Kopf rum spukte, lange wollte ich davon aber nichts wissen, bis ich mich dann dieses Jahr doch entschied, endlich mal einen Triathlon zu machen. Ausgeschaut war dafür der Churfranken-Triathlon in Niedernberg: näher vor der Haustür geht nicht, preislich im Rahmen (89 €), nicht beliebig groß und lange genug nach dem Hamburg-Marathon.

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And so it begins…

Ich meine mich zu erinnern dass mir viele Menschen gesagt haben, ich solle oder werde doch bestimmt mal einen Triathlon machen, das wäre nur eine Frage der Zeit. „Nein nein“, habe ich immer gesagt, „das ist nichts für mich.“

Naja, man kann seine Meinung ja mal ändern. Wird spannend, aber erstmal steht ja der Hamburg-Marathon auf dem Plan, danach sind es immerhin noch zwei Monate bis zum Triathlon. Aktuell bietet sich das Wetter ja leider nicht zum Rad fahren an, aber der Schwimm- und Lauf-Einstand im neuen Jahr sind schon gemacht. :)

Verständnisprobleme habe ich ja öfter… :) (via jenbendewish.com)

Fast olympisch

Da hat man quasi freie Zeiteinteilung und ist doch den ganzen Tag verplant: Morgens laufen, dann Hochzeitsüberreste zurückgeben, Baum, Mast, Windsurfbrett und Gabelbaum im Carport aufhängen, nach Stuttgart fahren, Segelunterlagen per Rad an den Mann bringen, im Inselbad schwimmen, potenziellen Nachmietern die Wohnung zeigen, Stefans Diss-Kommentare begutachten und dann gleich Claus zum DFB-Pokalspiel empfangen.

So nebenbei und eigentlich unabsichtlich hab ich bei dem heutigen Programm fast einen olympischen Triathlon eingebaut, einzig beim Rad fahren hat einiges an Distanz gefehlt. Gelaufen bin ich dafür ein bisschen mehr, 11,57 km in knapp unter einer Stunde, Pace 5:05/km. Auf 10 km geht schon mehr, aber nachdem ich heute früh eingentlich nur um die 5:30/km laufen wollte… ;) Mit dem Rad ging’s dann erst mal 11 km von Heslach aus über den Hauptbahnhof und die Nürnberger Straße nach Bad Cannstatt, da geht’s ja doch ganz schön hoch. Nachdem ich meine Prüfungsunterlagen abgegeben hatte ging’s dafür erst mal bergab ins Inselbad, knapp 3,5 km, dann standen die 1.500m Kraulen an – seit letzter Woche schwimme ich bis jetzt jedes Mal die 1,5 km… weil’s so viel Spaß macht… ;) Der Rückweg über Ostendplatz, Olgastraße und Marienplatz war dann auch noch mal fast 9,5 km lang, am Ende waren’s dann immerhin fast 24 km. Fehlen zwar noch 16 km bis zur olympischen Distanz, aber so nebenbei, trotz Hitze und den ganzen Tag nichts gegessen außer einer Banane vor dem Laufen, gar nicht so schlecht.

Der etwas andere Triathlon

Am Sonntag ist Stuttgart-Lauf und trotz am letzten Tag Surfen zugezogener Bauchmuskelzerrung kann ich wohl mitlaufen und meine ~1:45h anpeilen. Um nach dem Surfen und vor dem Lauf wenigstens noch ein Mal ein bisschen Gefühl für’s Tempo zu bekommen, ging’s gestern auf ein ganz kleines Intervalltraining – lief okay, wird aber äußerst schweißtreibend am Sonntag, ich war um circa 07:30 los gelaufen und es war trotzdem schon heiß, der Lauf am Sonntag ist ja erst um 09:00.

Danach ging’s mit zur zweiten Disziplin, ich per Longboard, Hubert per Cruiser erst zum Marienplatz, nach dem Zackieren dann zur Kickers-Geschäftsstelle Karten für Kickers-Celtic holen und dann von dort aus nach Vaihingen ins Freibad, immerhin auch fast 8 km. Abgesehen von kleinen Stücken, die wir laufen mussten – Löwenstraße hoch, am Feldrand, Katzenbachstraße – ließ sich das alles gepflegt Rollen, feine Sache.

Danach stand natürlich noch das übliche 1.000m-Schwimmprogramm an, ich muss sagen es scheint dass Surfen eine gute Übung für’s Kraulen ist, nicht umgekehrt, ging trotz vorherigem Sportprogramm sehr gut. Alles in allem jedenfalls ein etwas anderer, aber sehr humoriger Triathlon, bei dem sich das Longboardieren sogar sinnvoll integrieren ließ, nicht nur zum Rumfahren.

Für den Stuttgart-Lauf mache ich heute noch einen gechillten 6km-Lauf um 09:00, um mal die Temperatur zu checken. Und morgen dann mal sehen was das gibt…

Triathlon-Tag

Schon länger liebäugele ich ja ein bisschen mit einem Triathlon beziehungsweise ich wollte letztes Jahr schon einen Schwimmen/Radeln/Laufen, hab’s dann aber auch wegen meiner Verletzung, die ich mir beim Mainz-Maraton letztes Jahr zugezogen hatte, nicht geschafft. Momentan steht zwar erst mal der Stuttgart-Lauf an, danach wäre aber ein Triathlon mal eine feine Sache, vielleicht machte Kollege Axel ja mit, sofern er den Rest vom Beitrag nicht liest. ;)

Denn ich muss sagen das war heute schon reichlich anstrengender als ich vorher erwartet hatte. Morgens war’s ganz easy, da ging’s mit dem Rad 3,5 km ins Schwimmbad, dann 1 km Schwimmen und mit dem Rad wiederum nach Hause. Gegen Abend fuhr ich dann mit dem Rad wieder gen Strietwald, ebenfalls ziemlich genau 3,5 km und nahm mir dann per pedes die mittlere Runde vor – meiner Messung nach nur 8 km statt 9,2 km, ich hab dann halt noch zwei dran gehängt. Mag jetzt an der Hitze gelegen haben, daran dass ich den ganzen Tag quasi nix gegessen hatte, dass ich die seit Sonntag eh jeden Tag doppelt Sport gemacht habe oder am morgendlichen Duathlon (oder dann doch an einer Kombination aus allem), jedenfalls musste ich beim Laufen ganz schön kämpfen. Wobei man sagen muss, dass die Walking-Strecken auch nicht so bombe zum Laufen sind, da es da immer mal wieder lustig ganz schön hoch geht. Am Ende war’s dann aber eigentlich schon okay und patschnass geschwitzt konnte ich die finalen 3,5km mit dem Rad runterreißen.

In Summe also 1 km geschwommen, 14 km geradelt und 10 km gelaufen, wenn auch nicht in der richtigen Reihenfolge und nicht direkt hintereinander. Für die Sprintdistanz würde das schon reichen, die ist ja nur 0,75 km / 20 km / 5 km. Die Olympische Distanz 1,5 km / 40 km / 10 km dürfte aber relativ knackig werden. Naja, finishen geht da trotzdem, habe jetzt auch keine Lust explizit viel Schwimmen auf Tempo zu trainiren oder mir ein neues Rad zu kaufen. Achso, weil’s so schön warm war hab ich ja wie gesagt geschwitzt wie blöd, nach dem Lauf hatte ich dann glaub ich wieder das quasi-globale Gewichtsminimum, dass ich auch nach dem Marathon letztes Jahr hatte, auch nicht schlecht.

Fast wie Robby Naish

Ob’s an der neuen Boardshorts lag oder am überreichen Brunch – zu viele Zwiebeln im Rührei, für ein ordentliches Völlegefühl den ganzen Tag über – heute stellte ich einen neuen persönlichen Rekord auf – 1.300m am Stück gekrault, yeah! Saisonziel 1.000m am Stück also schon lange vor Saisonende übertroffen, für den Sprintdistanz-/Volkstriathlon reicht es auch, bis zur olympischen Distanz ist es aber noch ein kleines Stückchen, 40km Rad fahren und 10km Laufen traue ich mir dann auch noch zu.


Herr K. sehr elegant in Quiksilver Robby Naish mit passenden Flip-Flops; man beachte auch die elegante Handhaltung von Axel Axeltenschert beim Foto!

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